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schon geendigten krieg beygestanden, einen krieg ankündigte. Weilaber der rath sein vornehmen für ungerecht befand/ verweigerte erihm die ehre veü triumphs, nachdem er diese völcker bezwungen hat-te/allein das voick bewillgte ihm solchen, >. z8. i. r.
I^rÄ. lle viris iiiukr. c.
Mannersdorff/ ist ein marck-flecken in Nieder - Ungarn / andem fluß heim, harr an den Nieder-Oesterreichischen grantzen, zwi-schen Neustadt und Bruck/ gelegen. Man hat ihn sonderlich wegender allda befindlichen warmen gesünd-bäber zu mercken.
Mannes/ eine alte Adeliche nunmehr» aber gantz auSgestorbe-ne familie in Zürich/allwo sie so wol in verwallung dastger höchsterehren-stellen, als auch gesaydtschafflen und kriegs-cxpcll,c,o»en vorandern sich hervor gethan / Massen einer dietes geichlechts namenöReudiger in dem bekandten wessen / so die von Zürich den Oester-reichern geliefert/ erst-angeregte seine landes-leute nicht nur lapfferangeführet/ sondern auch durch loßlassung vieler mutter-pftrde un-ter die feindliche reutherey/ selbige in Unordnung gebracht/und hie-durch einen wichtigen sieg erfochten/ weshalben er auch an. i;6izum Durgermeisterlhum zu Zürich erhoben worden.
licti gstcllleclicb.
Mannors/ oder Manners / ein berühmtes geschlecht in En-gelland/welches zwar erst unterHenrico VIII unter die ksus aufge-nommen worden / dennoch aber lange vorher in Norlhumberlandeine ansehnliche 6 Zur gemacht-Heinrich von Manners bezahlte an.n 80 dem König Henrico II80 marck bey empfang der väterlichenguter, welches anzeigt, daß dieselbe sehr wichtig gewesen. Dessen^clcenclenr,Robert vonManners,bekam an.i;42 erlaubnißvon demKönig Eduardo III, sein land-hauß in gedachter provrntz zu bevesti-gen. Von ihm stammte herIohannes/welcheran. iq-ig^ventvonNorthumberland war/und als ein besitzer der herrichafftEthal starb.Dessen svbii/ Robert, warRitter, von Northumberland / etneZeitlang Stadtbalter Richards Hertzogs von Glocester, damaligenAdmirals von Engelland, Irrland und Aquitanien,und im übrigenwegen vieler kriegö-bienste in besonderem ansehen. Er heyratheteEleonoram/cine schwester und erbinEdmu!w!,i»rckNoose,welchenlitul sein söhn,Georgius,annahm. Dieser vermählte sich mir Anna,der etntzigen rochier und erbin des Ritters Thomä 8 . Leger, vonAnna,HertzoginvonExeter,einer schwester des KdnigsEduardi lv.Er starv,als er Henricum VIII bey der ex^ 6 ,c>on wider Tcrouan-ne und Tournay begleitete, und hinterließ von gedachter leiner ge-mahlin Thomam. Denselben erhub Henricus VIII an. 1,529 zumGrase» von Rutland, so bekleidete er auch noch andere wurden, er-langte von den eingezogenen kloster-gütern einige ländereyen, thatsich in den Waffen wider einige rebellewingleiche» wider dieScholt-länder, vor andern hervor, und starb den ro stpl. an. 154;- Vonseiner ersten gemablin Elisabeth, einer tochter des Ritters RobertLovel, ließ er kein kind, von der andern aber, namens Eleonora, ei-ner tochter des Ritters Robert Paston,hatte er folgende: r) Henri-cum,von dem alövald; r)Iobannen>,von dessen nachkommenschafftunten; ;)RogeriumManners voiiUsfingron,einen von der KöniginElisabeth Leib-Llguircs; 4)Thoinam, ein Ritter;;) Oltveriuai; 6)Gertrud, eine gemahlin Georg«, Grasen von Shrewsbury ; 7- An-nam, eine gemahlinHcnrici, Grafen vonWestmorland; 8) Franci-
scaM/einegemahlinHenrici,l.orllsKergavenny;y)C«charinam,eliiegemahlin Henrici Capel; 10) Elisabeth, eine gemahlin des RittersIohannSavage.Der ältestesohn und Nachfolger,Henncus,begleite-te an.izzi denMarckgrafen vonNortbampton,dcy dernachFranck-«eich übernommenen An. 1556 >vard er zum General-
Lspilsi» der nach den Niederlanden bestimmten rrol-ppen,wie auchüber die gantze siotte erklärt, wiewol er hernach bey der belagerungvon 8. Quentin nur als General von der cavalleriediente. DicKö-nigin Elisabeth machte ihn zum i.o^-?lLii<tcmen vondem Rath, sodie aufsieht über den nördlichen theil von Engelland hatte, und zumRitter des hosen-bandcs. Er starb den 17 sept. an. i;6; und ließkein kind von seiner letzten gemahlin Brigitka, einer tochter Johan-„is/t-orckHnssey. Die erste aber, Margarctba,deren vater, Ralph,Graf von Westmorland war, gcbahr ihm Eduardum, Johannen:und Elisabeth, welche letztere den Ritter Wilhelm Conriney heyra-tbete. Der älteste söhn, Eduard,ü,c^lli-te ihm, und war an. 1569,als er nur das 20 jähr erreicht, bey dem aufstande der Grafen vonNorthumberland und von Westmorland,Verweser des KöniglichenGenerals, Grasen von Susscr, wie auch Obristerzu fuß und einMitglied des geheimen Kriegs-Naths. An. r5 70 that er eine reisenach Franckrejch. Hernach ward er Ritter des hosen-bandcs undan. 1586, bey den snedens-cr^aren mit den Schotten, erster co«.«lilQrius der Königin Elisirbcth.Als er den I4avr. an. 1587 mit todabgiena, hinterließ er vonJsabella, deren vater der Ritter LbomaSHolcrasst war, eine eintzige tochter und erbin, Elisabeth,welche mitWilhelm Cecil, l-arll Burleigh, Wilhelmum zeugte, der den litul ei-nes l.orll5 Roß gebrauchte, und an. 16,3 in Italien starb. In derwürde eines Grafen von Nutland succccii-re Eduardi jüngerer bru-der, Johannes, welcher Constablc von Notthingham-Castle inglei-che» Lieutenant von Nottingbamshire war, und den17febr.au.1588 starb. Seine gemahlin Elisabeth,eine tochter FrancisciCbarl-ton von Appleby, hätte ihm 4 sühne Rogerium, FranciscmmGeor-gium und Oliverium, wie auch 4 töchter, gebvhren, von welchenletztem Francisca an Wilhelminm^oro Willouahb» von Parham,und Elisabeth anEmannel,l.»--t Scroovvon Dolton,sich vermähl-te. Sein ältester söhn und Nachfolger, Roqecius,brachte; jahrinfremden ländcrn zu, that nachgehends eine reise nach Irrland, unddiente als Obrister zu fuß in dem Irländischen kriege. An. iüo;schickte ihn Jacobus I als seinen nach Dänemarck,um
der lauste des Ervn-Printzen beyzuwohnen, und dem König den or-
man
den des hosen-bandes zu überbringen. Er erlangte noch unterstedene andre ansehnliche bedienungen,und starb den -a jun. an.iüir'Weiler von Elisabeth, einer tochter des berühmten Ritters Pbjllipp Sidney,kein kind nach sich ließ, so erbte ihn sein bruder, Kran,cncns, welcher in seiner jugend Franckrejch, Italien und Teutsch-land durchreiste, und an. iSo-zzum Ritter des babes, an. 1616 aberzum Ritter des hosen-bandes gemacht ward, auch an. iür; dasramllisnclo über die flotte bekam, welche den Cron.Printz Carl ausSpanien zurückbrachte. Denn 22 ml. an. i6iü legte Jacobus Imseinen andern ehren-rituln das einesl.mä,Roos von Ham-lake. Seine erste gemablin, Francisca, eine tochter des RittersHenrici Knevel, gedahr ihm eine eintzige tochter, Catharinam, wel-che zuerst Georgium, Hertzog von Buckingham, und hernach Dv-nalbum, Grafen von Antrim in Jrrland, heyrathete. Mit der an-dern gemahlin Cäcilia, einer tochter des Ritters Johann Tufton,bekam er 2,ohne,Henricum und Franciscum,die aber in ihrer kmd-heil, durch Hexerey, wie man glaubte, ihr leben verlohnn. AIS erdemnach den i7dec. an. iüz2 starb, lliccelll-te ihm indemGM-chen titul sein bruder, Georgius, welcher den 29 mart. an. 1641gleichfalls ohne leides - erben das zeitliche gesegnet, ungeachtet ermit Francisca, einer tochter des Ritters Eduardi Carey,und einerschwester Henrici, Vics.Grafen Fa!kiands,verehljcht gewesen.
Hierauf kam die würde einesGrafen vonRutland anJohannemManners,vonHabdoninDerbisbire,dessen großvaierJovannes,derandre söhn Thomä Manners, ersten Grafen von Rutland, und diegroß.multerDorothea,eine tochter desRittecs GeorgiiVernon,imHavdon,der vakter aberGeorgiusManners,einRitter gewesen war.Er vermählte sich mitFrancisca,einer tochterEduardi,LordsM°un-tague vonBouglhou,und zeugte mit ihr 1) Johannem,der nach sei-nem tod, welcherben 29stpt.au. 1679 erfolgte,ihm succedirte. 2)Franciscam,eme gemahlin Johannis,Grafen von Exeter , ;)Grati-am,eine gemahlin Patricit,vics-GrafenChawortb, 4) Dorotheam,eine gemahlin AntoniiAshley,nachmahligenGrastn vvnSpaftsbu-ry, ;) Elisabeth, eine gemahlin Jacobi, nachmaligen Grafen vonAnglesey, 6) Margarelham,eine gemahlinJacobi,Grafen vonSa-lisbury.7)Annam,eine gemahlin des Ritters Scroop,nachmaligenLordsHow. Der söhn Johannes,gebvhren an. 16; 8,ward an. 170,den 29 mart. zum Marggrasen von Granby und zum Hertzog vonRutland erhoben. Er vermählte sich anfangs mit Anna,einer toch-terHenrici Pierpoint, Marggrasen von Dorchester, ward aber we-gen ihrer üblen aufführung, durch eine Parlaments--^- völlig vonihr geschieden,mit dem ausdrücklichen beysatz, daß ihre kinder nichtfähig seyn sollen, etwas von ihm zu erben. Hiernächst heyratheteer Dianam, eine tochter Roberti, Grafen von Ailesbury, und einewitlwe des Baronets/Seymour, Shirlcy. Endlich nahm er, nachdenen tod,zur gemahlinCatharinam,eine tochterBaptista,Vi'cc-Gra-scnCampden,die ihm gebvhren i)im sept.an. 1676 Johannem, vondem alsbald; 2) im febr.an.1678 Thomam Baptistam, welcher imtun. an. 17°; unverehlicht starb; ;) Catharinam,vermählt an Jo-hannen,,Lord Gower;4) Dorotheam,vermählt anBaptistam,Gra-fen von Gainsdorough.Der älteste söhn Johannes, welcher den ti.tu! eines Marggrasen von Granby annahm,so bald sein vater Her,tzog worden,heyrathete Catharinam, eine tochter Wilhelms LordsRüssel, deren bruder, Wviofheslcy, Hertzog von Bedford worden,die ihm folgende kinder gebvhren: i)den21 oct.an.l^sJohannem,zugenannt Lord Roß; 2)imnov. an. 1697 Wilhelmum; ;) Tho-mam; 4) Catharinam;5) Rahe!; 6) Franyiscam; 7)Elisabeth.v---
vvl. 1 x>. irS. Ncip ro Ln^lisl, p. 47Z.
Mannsfeld/ ein stabilem und schloß bey der alten Wippcr,eine meile von Eißleben, 2 von Sangerhausen , und eben so viel vonAschersleben . Es wird auch selbiges das thal vor Mannsfeld ge.nannt, und wollen einige seinen namen vonManno, des Tuicenissöhn, andere aber, von zusammenfttzung der beyden Wörter Mannund Feld herleiten. Im' jährigen krieg wurde das schloß zu ver-schiedenen malen von den kriegenden parrheyen eingcnommen.L»-
in rtüiiciis Lpociem. ^>. 14.8. ciiesr. urbium. roxo^r.
8ax. lup. p. -7l-
Mannsfeld. Die Grasschaffc dieses namens hatJhre denen-nung von dem thal Mannsftld,und ligt in dem Ober-Sächsische»cräyß in der Landschafft Thüringen, zwischen dem HertzogkhnmMagdeburg,den Furstenthümcrn Anhalt und Halberstadt,und denGrafschafftcn Schwartzburg und Bcichlingen. Sie wird von derHelm,Rona,Saale,Unstr»t,Weira und Wipper dnrchflossen. Dievornehmsten stücke darinnen sind dieGrafschafftMannsseld,Born-stadt,Arcern,Eißleben,welches letztere die beste stadt in dieser Graf-schafft. Hierzu rechnet man noch das schloß und Herrsihaffc See-burg,die uralte berrschafft Arnstein,bie edle herrschafftHcldrungc»,Schrapelau und andere brcer; wiewohl dabey zu wissen, daß weaender grossen ichuldenChursürst Augustus zuSachscn.MarggraiJo-achim z» Brandenburg, äciminillmror des Ertz- stiffts Magdeburg ,und wlle v»cmn-, das capilul zu Halberstadt, auch Hertzog JohannWilhelm zu Weimar anfangs als Lehns-Herren und Landes-Fur-sten derGrafen vonMannsfeld die meisten Gräflichen ämtcr, stad-te, flecken, bergwercke und Nutzungen zu einer l-gusüi-scionz-Lllmim-ttrsnnn ausgenommen, so daß hvchgedachte Grafen mehr nicht,alsdie Wohnungen, einige gärten und nothwendige -iME» sich vor-behalten. Die ursach aber, warum diese Grafen in so grosse schul-den verfallen , wollen einige der allzugrossen Vermehrung derfamilie zuschreiben; andere aber daher leiten,weil sie auf annW»einiger ungerechten Räthe die ertz-gruben ihren Unterthanen,so dMbereits von an. 1200 an in besitz gehabt, und dafür den gewöhnli-chen zehenden, nebst andern gebühren getreulich abgetragen, abge-presset,darüber sie aber nur in ein prächtiges und unordentliches ^