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ßen verfallen. Die älteste von diesem Gräflichen geschlecht, hat un-ter andern gutern ver,chiedene lehcns-stücke zu gemessen,darüber dieübrigen agilen nichts zu Domren haben. Unter diesen senw-r->r- gutem und funffthalb dorffschafften unweit Salfeld mit bearif-ftn, nemlich Wnschwitz, Lositz , Witzendorff, Cauldorff, und baibArensgereuth, dergestalt, daß der geschlechts-alteste das ju§risis cum omn, besttzt. Es hat aber Dachsen - Salfeld solchedorffschafften 1658 mit steuren, wachten und andern auflagen bele-get, deswegen die Unterthanen ; 711 bey dem Fürsten von Fondi mWien sich beschwüret, welcher solches hieraufbey demKayserlichmReichs-Hofrath klagend angebracht bat. kisiEcKron.
ropogr. 8sx. sup. p. 18 /«-Lo/t ca. x. I, 6 c. io.
tiill. l.utü. I- Z §. Z6 Z. rzj ii. 4. Luiop. lisrolll ?. i x>. 6rz5sg.
Mannsfeld. Das geschlecht der Grafen und Fürsten vonMamisfcid ist eines der ältesten und berühmtesten in gantz Teutsch-land, und hat vorum und leisionem aufdenReichs-undOber-Sach-sischen cräyß-tagen.Es stammet her von den edlenHerren vonQuer-furth.die aber nach abgang des alten Mannsfeldrfchen geschiechts,so sich um das jähr 1264 in Bussone und Ruperio zugetragen,dessennamen und zugleich die Gräfliche würde angenommen, indem siedurch heyrath und kauffdieMannsfeldischen güler an sich gebracht.Unter den alten Mannsfeldischen Grafen hat sich Hoier durch seinetreue gegen Kayser Heinrich den V verdient gemacht, indem er indem treffen bey Welphsholtz, so an. 111; den i 1 febr gehalten wor-den, um feinet willen sein leben in die schantz geschlagen. Die heu-tigen Grafen von Mannsfeld haben, wie gedacht, ihren Ursprungvon den edlenHerren zu Querfurt . Von diesen ist Bruno I,der erste,welcher sich in den Historien um das jähr 880 bekandt gemacht. Erwurde in weniger zeit aller seiner Ander beraubet, und daher um soviel mehr durch die,aufgethanes gelübd,erfolgte geburt seines sohnsProze des I erfreuet. Dieser warObrister über das Merftburgi-sche kriegs- volck,so derKayfcrHeinrich Izu Mcrseburg wider die Un-garn und Wenden in besatzung ligen gehabt. Er zeugte 4 Ander,unter denenDieth I und Wilhelm I die proben ihrer tapfferkeit demKayser Otro zu dienst in verschiedenen kriegen abgeleget, dessen un«geachtet aber um das jähr 952 indes Kayftrs ungnad gefallen, undins elend verwiesen worden, wovon Mr Dieth bey zeiten wider al-les vermuthen befrevet worden, indem er dem Kayser in der grossenWacht wider die Ungarn bey AugspUrg ritterlich beygestanden.Ihre schwesterMcchthild wurde um das jähr 9; zGrafSiegftiedenvon Osterburg , der Kayftrin Hofmeister- vermahlet. Der mittle-re söhn aber Proze II, bat das geschlecht mit ferner gemahlin Adafortgepflantzetzunter dessen söhnen soll Dietrich ii mitKayserOttoin Kasten wider die Saracenen gezogen, und an. 982 in einer gros-sen schlacht tod geblieben seyn. Sein älterer bruder, Bruno II, lebteunter allen dreyen OrconLus in gar grossem ansehen , und erwießseine geschicklichkeit so wol in staats- fachen als kriegs-bedimungen.Er wurde ein valer verschiedener Ander,unterdenenDietrich III undWilhelm II dem krieg nachgezogen; Elisabeth» aber Aebtißin zuPrag in dem 8. Georgen-kloster worden; Bruno III wegen seineseyftrs die religion fortzupflantzen, unter die Heiligen gezählet zuwerden verdienet;und Durckard I,nebst Gebhard I,den stamm fort-geführet. Erstgedachter Bruno III legte den gründ seiner studien zuMagdeburg , und wurde daselbst Dom-Herr. Er stifftete auch dieschloß-Arch zu Querfurt , und nachdem er indenBenedictiner-ordengetreten,wurde er von dem Padst Syivestro II an. 1200 nachPreus-sen gesandt, da er die Christliche religion ausgebreitet, aber so übelvon diesen völckern belohnet worden, daß er an. 1008 oder 1009 ge-martert, und ihm händ und füsse abgehauen worden. Immittelstals er einstens aus Preussen in sein vatterland wieder zurück kehrte,hatsich mit seines bruders Andern, Gebhards l , eine wunderlichebegebcnheit zugetragen; denn diese seine gemahlin,Sophia, gebvhr-neGräfin vonManiisfeld,brachte 9 Ander aufeinmal zur welt.DieMutter nun, welche sich einige Verdrießlichkeit daraus bejorget, sollnur einen sohn,Burckardum II, zurück behalten,die übrigen 8 söhneaber einem weib zu ersäuften gegeben baben. Doch als diese rmbegriff war, den unbarmhertzigen befehl der Gräfin zu erfüllen, soll8. Bruno ohngefähr darzu gekommen seyn,welcher dann dw Andersämtlich mit dem namen Bruno gemusst, und sie ohne wissen desvatters und der mutier aufferziehen lassen. Nachdem sie nun etwaserwachsen, hat er sie aufdas oster-fest alle gleich gekleidet, und deneitern fürgestellet, worauf sie alle achte geistlich worden seyn sollen.Gebhardl l bruvcr, Vurckard I, hat durch seine 2 söhne, GebhardII und Gerhard I, das geschlecht fortgepflantzet. Gebhard II,edler Herr zu Querfurt , Graf zu Suplinburg und Arnsderg, lebteum das iabr io?;, und vermählte sich erstlich mit Hedwlg, Fried-richs von Farenback tochter, die ihm die Grasschafft SupltNgburgindem Vraunschweigischen zugebracht, gleichwie er mit der anderngemahlinHedwig,Hertzog Ottens von der Weser tochter,die Grat-schafftArnsbcrg erhcyrathet. Die erste gebahr ihm nebst 4 tochtern,so allerseits ihrem stand gemäß verheyrathet worden, Lotharmm,nachmaligen Kayser, und Conradum I, so von erstgedachtem ft»u'Mbruder,demKayftr,an. 1 i;o mit derPfaltzSachjen beliehen worden,und an. 1147 mit demKayftrConrado III ins gelobtelaud gezogen.Die anderegemablin Gebhardi II gebabr ihm 2 söhne, Simon undFriedrich.Der erste davon wurde von dem Ertz-BrfthoffAde!bert0zuTrier an einem oster-taa in den dann gethan,und wisse wurLstVaus der kirche weichen, solle anders der Ertz - Bischofs ras evam
gelium " . . —.
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dem Romychen z-,g an. -126. Sein bruder, Co.dliv.nda
Magdeburg worden. DaS tloster Ma-che Quermrl hat ihm sein ausnchmen zn dan-
^ ^datte ^''r gemabstuMechlild,".ss^huriugnche Grafimund zeugte mit ihr 5 söhne, unter welclienadsonderltmBurckharo V als stamm-vatterderjrtzigenGraftuvonMannsseld,undGebhardl 17 als stamm-vater berHcrren vouOuer-furt zu memen. Von dessen übrigen söhnen zoa Gerhardus II an.
Mit ms gelodle land,und starb an. 120; plötzlich. Sein bru-KMr Friedrichs des I Cantzler, hernachM breraufKayser Heinrichs des VICantzler und
Bischoff zu Hllsesheun, wie auch zu Würtzdurg,und wurde endlichin einem tumult erjchlagew
Gebhard IV, derHerr vonSchman genannt,welcher die O.uer-sUMsche linie aufgerichtet, verwaltete in abwesenhcit seines bru-ders Burchardl V das BurggrasthnmMagdebura,und nach dessentod wurde erstlbstenBurggraf.Er zog mit KayserHeinrich dem VI^ ,HS 7 chs gelobte land, verrichtete auch iMMmen des KayftrsMiltppt eine gesandschafft nach Rom , diesen daselbst auszusöhnen;allein ecerhielt seinen endzwecknicht. Nach seiner znrücttimfftließer dem Dom-Dechant zu Magdeburg , Heinrich von Glindcn, dieäugen ausstechen , worauf er aber selbstm eines jähen tods gestor-ben, von seiner gemahlin , Graf Günthers zu Kevernburg tochter,einen einigen söhn, Gebhardum V, hinkerlasseiw.Dkeftr bekam diehalbeherrschafftQuersurt zu seinem anthejl,wurde Ertz-BischoffAl-brechts zu Magdeburg geheimer Rath,und starb um baß jakr 1260.Unter seinen söhnen wurdeBussolzumErtz-BlschvffzuMagdeburgerwählet, aber wegen streitigkeit nicht bestättiget. Er starb in demlosten jähr seines aliers, nachdem ervorhero die erb- Vereinigungmit Mannsfelb Misstet. Dessen bruder Siegfried wurde Äom-Probst zu Magdeburg, und a»i. 1279 Bischoff zu Hildesheim . ErzerstörteHerlingsburg, und starb an. 1; -o. Der dritte söhn Mein-hard wurde an. 1298 Land-Hochmeister inPreussenMchdcm er sichvorheroberVitzenburgverziehen.Dcr 4te sohnGebharbus VIwur-de Burggraf zu Magdeburg,und bekam an. 1260 die andere heiffteder herrschafftQuerfurt,wohnte auch a. 1266 dem thurmer zuMer-seburg bey. Der Kayser Rndolph, welcher bey ihm zu Querfurt übernacht geblieben, bestättigte ihm seine freyheiten. Von seinensöhnen wurdeBruno IV an. 1284 zum BischosszuZeitz undNaum-burg erwählet, welchem Stifft er bey 20 jähren gar löblich sürge-standen. Der andere söhn, Gebhard V II, kam an. ,290 zur regie-rung,und hinterließ einen söhn dieses namens den VIH,weicheran.i Z2o mit den Grafen z» Mannsseld die erb - Vereinigung Misstet,Querfurt ohne der Grafen willen nicht zu verkauften. Er zengte;söhne, unter welchen Gebhardus IX Äitzenburg und Karsdorssbe-stssen, und ein vaterBrunonis VII worden,der lange zeit mit feinerreift nach Compostell zugebracht, nach seiner znrückkunfft aber sichverheyrathet und z söhne gezeuget.Gebhardi VIII andrer söhn,Bru-no VI,bekam in der erb-theilung das haußSchmamund wurde vonseiner gemahlin ein vater dreyer söhne, so sämtlich in den geistlichenstand getretten.Der jüngere davonBurchard V I ist gar Bischoff zuMerftburg an. i;82 worden, wiewohl ihn der Pabst Urbanus VI nicht conllrmiren Wolke, weil er sich weigerte, das prlli'-m zu Rom zu holen.Der dritte söhn Gebhardi VI, war Bruno.V,welcher umdasjahriz;4lebte, und die helffie an dem hauß Querfurt,wtdauch die Bayernaumburg besaß. Seine gemahlin Hildegard, Landgrä-fin von Lcuchtenberg,gebahr ihm ? söhne und z töMcr. Unter densöhnen ist zu merckenGebhard X,we!cher an-i;7i L-chrapelau wie-der an die Grafen zuMannsfeld bringen belffen,auchQuerfiirt vonden Grafen zu Mannsseld eingelöset, weichen ort ibm jnne gemab-lin, Sophia von Mannsftw, zugebracht. Karsdorff, Altstadt,Schcidinaen, Karpenau, Steiuburg und andere orter brachte erdurch kauffan sich, und starb an. - ;8z. Unter ft-nen «ohne» hatteBurchard VII,FürstSigismnndi zu Anhalt tochter zur gemablm.Bruno VIII kaüffteArternvon dem vonHeldriingen vor 2,68 fchockMeißnischer groschen,und brachte auch Vorstadt anfcln hauß.Derdnttesöhn,Gebhard XI, hat um das iahr 14°° «eiAct, und unterandernsöhuenAlbertumI gehabt,welcher an.i;8;Ertz-B choff uMaadcbura worden,die L<zw>nillrLlinr> zuHalberstadt erhallen, undwider Brandenburg und Sachsen krieg gesührel. Erstarb endlichan.1402 an dem podagra,welches er steh durch unkeuichhett zugezo-aen Dessen Bruder, Protze III, richtete nebst seinen brurcrn an.i;96 die erb-vereinigung mit den Grafen von
ken Lt« Fürst Bernhards zn Anhalt gemah-
die Quälten an 1426 um;der andere wbn,Gevy6l.dus
de in LdiesM nebst seine» brüdern vo>i den Hertzogen zuSachftn mit einigen gütern bclehnet.Der dritte jvh», Bruno IX,Ltt?ft"nm sitz aufOnerfurt, verkauftle Wwvra den Grafen von
Lid»alle^^-Ueu^üb^anttvortete Wfthoff M-WundBurckard zu Münster dem gedachten Kayser. Er war auch m t Mannsseld uno^rcuoerg, brach,
in der schlacht bey Welftshvltz, und hinterließ 2 tochter, davon die
GMemmdLiessen ungeachM in grosse schulden.D°ch brach-
III theil.