may
Maylanh/ flehe Meyland.
rNayn/^«"u-. ein schiffreicher fluß in Teutsthland/entstrinataus dem Fichtelberg, und der darauf gelegenen st« Die 2 bannequellen der rothe und wersse May»,vereinigen steh erst ,meilm vonihrem Ursprung. Darauf gehet er auf Stafelstein, nimmt dwburgische/Jtiche und^ranckifche Vaunach, wie auch den Leuten,dach und Ellern zu sich,und eine stunde vor Bamberg die schjffre cbeRedmtz, darauf gehet er nach Schweinfurtb, Voilach, Ktzinqm!
^ ^rmund / wo er die Saal und Sinna
und bald darauf die Lohr annimmt; bey Wertbeim bekonunt erdie Tauber und gehet nach Miltenberg und Afchaffenbura, und er-geust sich endlich nachdem er bey Hanau und Kanckfutt /^ihmbenamet wird, vorbey Haussen, bey Mayntz in den Rhein .
Maynard/ (Lords) m Engelland. Dieses geschiecht, welchesvor alrers auw Mmgnard geschrieben worden, ist von einem riem-lichen aitertbum. Johann Maynard von Akminster, diente in dem14 leculo dem schwartzen Printzen Eduardo in den Französischenkriegen. Einer von de,stn nachkommen, Nicolaus Maynard, starban. i; 1 und ließ von Margaretba, einer rechter Jvhannis Eüisvon EU«s, den Ritter Johann Maynard. Dieser lebte zu den-eilen Eduard» VI und Maria, und heyrathete anfangs Margare-than>, eine tochter Ralph RowletS, hernach aber Annam,eme koch.ter Robert Parrots. Aus der ersten ehe hatte er einen söhn, na-mens Ralph, weicher von Margaretba, einer tochter des RittersScely, einen söhn gleiches namens nach sich ließ. Aus der andernehe warb ihm gebohren Henricus. Dieser ward Ritter und s°cre.r,r,us bey Wilhelms, Lord Burlciqh, Groß-Schatzmeister von En,gelland, brachte auch das landgut Easton in Estex an sich, allwonachgehends der Haupt - sitz dieser familie angelegt worden. MitSusann« einer tochter Thomä Pearson, zeugte er Wilhelmum.Dieser ward anfangs Ritter , hernach den 29 tun. an. -6-- Baro-ner von Engellanb, ferner an. 1620 kalr von Jrrland, mit dem tituleines Lords Maynard von Wicklow, endlich aber auch e-ir vonEngelland, mit dem titul eines Lords Maynard von Mains. Mitseiner ersten gemahlin,Irancisca einer tochter Wilhelmt Cavendish,Grafen von Devonshlre, behielt er keine kinder am leben. Mitder andern aber, Anna, einer tochter und erbin des Ritters An»tonn Everard von Langleys, zeugte er, nebst5 töchtcrn, einen söhn,Wilhelmum. Dieser war eomroilsur von der Hofstatt der KönigeCaroli II und Jacodi II, und heyrathete anfangs Dorotheam,einetochter und erbin des Ritters Robert Banaster von Pessenham,nachmals aber Margaretdam Murray eine tochter Jacodi,Grasenvon Dysert in Schottland , eine schwester der Heryogin von Lau«verbale. Von der letzten gemahlt» halte er einen söhn, Hencicum,und eine tochter,Elisabeth, vcrheyrathet an den Baronet, ThomamBograve von Hamils. Die erste gemahlin gebahr ihm 2 söhne.Der jüngste Wilhelmus, verehlichte sich mit Johanna,einer tochterdes Ritters Johann Prescot,und hernach itnl Susann«, der eini-gen tochter und erbin Thomä Cyans von Bow, von welcher er2söhne, Thomam und Prescot, nebst einer tochter,Anna,hinterlassen.Der älteste söhn, Banaster, ck-cccci.rte seinem vatter Wilhelms inder würde eines Lords Maynard, und zeugte mit Elisabeth, dereintzigen tochter Henri«, Grafen von Kent (i) Wilhelmum;(r) Henricum; (?) Banaster; (4)Grey; (;) Carolum;(6) Amabellam, vcrheyrathet an Wilhelmum Lowther von Swil-lington; (7) Dorotheam, vcrheyrathet an Robertum Haslerig;
^zzon ^benUeser familie war auch der Ritter Johann Maynard,welcher unter Wilhelmi III regierung einer von den Commissariendes grossen flegeis worden. // p. 71.
Mavnardus / gebürtig aus dem gebiet von Rom , that unterden Caßinensischen München sowohl durch sein geschlecht,als durchseine aelehrsamkeit und lügenden, sich dergestalt hervor, daß ihnLeo IX zum Cardinal, und Alexander II zum Bischofs von Albanomachte. Diese r Päbste, gleichwie auch noch andere, so zwischenihnen reqiert, brauchten ihn in vielen wichtigen angelegenhetten.Stevhanus X schickte ihn, nebst 2 andern , alssemei, Legaten nachCvnstantinopel, um die spaltung mit der Griechischen kwche aufzu-beben. Er setzte aber solche reise nicht ,ort, weil er unterweges dieNachricht von des letzterwehnten Pabsts lodtlichen hlntrttt em-pfienq. Alexander II ließ das bibliothecariatMgleichen die wurdeeines Vice - Cantzkers der Römischen ürche eine restlang durch ihnverwalten, schickte ihn auch seldander, als /"nen Legaten, nachMayland, allwo sich allerhand zlvist.gkeltenlndeErcheerdobenhatten. Nachdem er solche beygelegt, und nach Rom zurück ge-kommen, starb er an dem stein, um das fahr 1072 ^-> n,k.
Otlln. „
M^vnbernheim / eine kleine stadt m Francken/anderthalbweile von Kitzingen an dem Mayn gelegen.Siegehort demMargqrafen von Anstach, und hak guten wernwachs. Zu aus-gang des 17 l-cui> wurde sie gegen ihre r^tmaßlgeobrlKttschwürig, aber bald mit gewalt zu ihrer schuldigkeit gebracht.
rap. krsnc.
MaynthaV siehe Meynthal. . . .. .
Mavnn/ lat. ^»gone,- und xioßunr,-, lregt am
Rhein jmsnls, wo der Mayn hinein fällt, und ^Hauptstadtund ordenllichc residentz des Churfürsten. Der urstrung ihres na-mens ist sehr ungewiß, indem ihn etliche von vem Mayn-ßuß
dere aber dem Lateinischen namen oder 8
von den; flössen Ma oder Mon, Gon oder Go>'tzo unter dAandere aber von andern Ursachen herleiten. Mit dem erbauer ist esnicht viel gewisser, wenn man die Meynungen der scnbeitten amflehet, indem einige vorgeben, daß sie die von Trier 1)62 jähr vor
may
wIden,wiewohl vorher» an dessen stelle ein doffandie^Dauben seyn; wie denn die Römer allhie ihre besttzung und M-
ste d?r gebäuden ist das vornehm,
ue ver Dom zu 8. M«mn ,rn welchem vieler Ertz-Bischdffe und
^^"^em^chmss^ zu sehen. Hierinnen verwahrre man ehe.^/">rn grossen schätzend unter andern soll man ein grosses gul,denes creutz, so allein soo pfund oder -roo marck goldes gewogen,wie auch den güldenen sessel mit vielen köstlichen edclgesteinen, wel-chen der Kvmg Johannes aus Böhmen dem Ertz-Bisthoff, fö ihnstAonet / verehret, haben zeigen können- Unter den übrigen kircheaist des heil. Jgnatll, 8. Quintini, 8. Christoph»« uno 8. Heiniera.A a Sonsten sinken lich auch ansehnliche Mönchen-und Nonnen,closter daselbst. Die residentz deö Ertz-Bischoffs liegk gegen nordeniu/R'e der stadt Rhein. Was die geschlchce derstadt aulan.gek, so ist ue um das jähr Christi 72 von Ctvili Datavo, darauf vonden Aiemannls und andern barbarischen völckecn, deren Marcelli-nus gedenckt, und denn von den Francken zerstöhret worden Nichtbester machren es ihr die Vandalen und Hunnen. An. 872 wurde siedurch em erdbeben ruiniret, und an. --6; hat sie der Kavser Fnde.ncus Barbarossa,oder wie andere wollen, sein vater au,s neue ver.heeret- Doch ist auch gewiß, daß sich diese stabt jedesmal bald wie-derum erholet; wie bann insonderheit Rabewicus der qeschicht.schreiber, welcher eben unter Kayser Friderico l gelebt/denilichversichert, Mayntz wäre zu seiner zeit eine grosse und veste statt gc-wejen. An. i; 8s soll allhier offenbahr worden seyn,daß die emwoh-ner wohl 600 jähr heimlich geglaubtes wäre umsonst o,e Heiligesanzurüsten, weil sie vor niemand beteten; wenn der mensch gestor.den, hätte er nur 2 wege vor sich, den einen in den Himmel, den an-dern zur Hölle, deßgleichen, daß ein pnter laye eben ,0 wohl, als einPfaffe, consccrixen tönte, daß der Pabst sich umsonst der austheilungdes ablasses anmaffele, und endlich, daß alle steh messen vergeblichwären.Das gewisseste ist,daß man um diese zeit unter dem Ertz-Bi-schofs Conrado II einem gebohrenen Grasen von Winsperg in dieserstadt eine zimliche anzahl Waldenser entdeckt, upozumfcmr ver»damt hat. An. 1462 bekam diese stadt einen gar empfindlichenstreich, indem sie von ihrem Churfürsten Adolphs, gebohrnen Gra-fen von Nassau, in dem beifügen krieg, den er wegen des Ertz-Liß-thums widerDiethernvonJscnburg führte,und in welchem die bur«ger dieses letsteren parthey hielten, den 27 oct. bey nächtlicher weileüberrumpelt,und aufs härteste mitgenommen worden.Ä».i;;r hatMarggraf Albert von Brandenburg sich an diese stadt gemacht,undverschiedene kirchm gar übel zugerichtek.An.r6; 1 nahm sie der Kö-nig Gustav Adolph mit accord ein, und ließ sie noch mehr bcvesti,gen,auch an dem orte, wo der Mayn in den Rdein kömmt,die neuevestung Gustavsburg anlegen, da man denn viel RömischerEn unter der erde gefunden. An. i<-;; müssen die Schweden sieden Kayserlichen übergeben, welche sie dem Churfürsten wieder ein-geräumet. An. 1644 aber wurde die stadt von den Frantzostn mitaccord eingenommen, welche sie nach dem Münsterifchen friedenwieder quiltiret. In den letzten Frantzösifchenkriegen gieng es «der-mal dieser stadt fehr nahe. Denn da die Frantzostn an. -688 Phi.lippsburg erobert,und svnsten in Schwaben und Francken gar weitum sich gegriffen, ließ sich der Churfürst von Mayntz überreden,daßer diese Hauptstadt ihnen einräumele. Zwar wurde in dem folgen-den jähre von dem Hertzoge von Lothringen , und den Churfürstenvon Bayern und Sachsen die stadt mit 60000 mann angegriffen,auch eine baldige Übergabe vermuthet; allein der kt^wr <Mrellesthat mit -oooo mann, welche er zur besatzung darinnen hatte, grostsen widerstand, muste sich aber doch, nachdem durch eine bombe dle.pulver-mühle und ein magazin ruiniret worden, auch d,e conrres-«rpe endlich durch einen blutigen stürm Übergängen, ergeben. An.iSyi stunde der stadt ein neues ungluck vor, indem der Kaystrliche
Ober-kriegs-comwillärius Consbrück mit den Frantzostn corressoo-äirte, und ihnen gedachte stadt zu übergeben versprach; allein eswurde noch beyzeiten diese verratherey entdecket, und Consbrück zuMavntz enthauptet. Die Universität allhier ist an. -477 von demErtz-BlfchoffDtethero gestifftet worden. Es streitet auch diese stadtmit Straßburg und Hartem wegen erfindung der buchdruckerey;doch st, daß sie von unpartheyrschen bey weitem dre mehreste stim.men, und in der that die stärckste gründe und beweißthume ,ur sichhat Siehe Buchdruckerey. Sonst sind allhier verschiedeneclli- Ehalten worden. Das erste zwar an. 8>;, darinnen von demglauben, liebe und Hoffnung, wie auch von dem leben der geistlichenund andern kirchen-sachm ist gehandelt worden/wovon man noch^ »nnncs bat Der Ertz-Dist^ Maurus versamleie
aleichsals daselbst in der mitte dieses seculi verschiedene c->n«i>>-l. m«nem des Kotbeschalci lehre von ver gnadenwahl verdammetwdmUmdasjahr^ Dischöffe hier MammenMd
Lammten die 6».°ni°.ingleichen den e -stand der geMchen M»
deßwegen merckwürdig,LEser LenrE IV daselbst des ReickS entsetzet worden.
'"n den solaendcn zelten hat man gleichfalls verschiedene ^°n«l>.
III theil Kkk ruuyntz,