Band 
Dritter Theil
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44 v max may

falls in grossen ehren; allein der Kayfer Valentinianus ließ ihnwegen seiner gottlosigkeit um das jähr ;üü tödten.

viris ?stilr>st stick, eccl. I. z c. a. Loro»r«». kick. eccl. l. 5 c.11,

1.4» LLrr'ceü, I.rr. Üc r6. in snn. Lcc.

Maximus/ war ein rstilolvxkus e>nicus, pflichtete aber derChristlichen religion bey/welche,wie er vorgab,sein vatter mildemmärtyr-tvde becrönet, gleichwie er selbsten deßwegen verbannetworden. Um das jähr; 79 kam er von Alerandrien seinem geburts-ort nach Constantinopel, allwo ihn Gregorius stiazianzenus mit ei,ner lob-rede empfieng, und an seinen tisch nahm. Überbein unter,richtete er ihn noch besser in der Christlichen religion, ertheilte ihmdarauf die heilige tauft, und nahm ihn in den Briester.vrden. In-zwischen aber verreißte Nazianzenus, da denn Maxrmus stch dieseraelegenheit bediente, und durch ; Egyptische Bischöffe stch zumDischoff von Constantinopel wolle einsetzen lassen. Allein dieseboßdeit war so groß, daß weder rechtgläubige noch Arianer darzrrstille schweigen kunnten, sondern vielmehr in die kirche einbrachen,da sich Märimus mit der flucht, salviren muste. Zwar wolle ernoch dazu recht haben, und seine fache bey dem ssnoau zu Aquileja ,ja bey dem Kayfer Theodosio selbst ausfüdren. Allein seine mühewar umsonst, und wurde er auf dem zu Constantinopel ver-dammet. Hierauf nahm er seine znflucht nach Alerandrien. Weiler aber auch daselbst unnche wider den Dijchoff anrichtete, wurdeer von dem Kayftrlichen ober-aufsehcr der stadr verwiesen. End-lich soll er eines jämmerlichen todes gestorben seyn-, Sein buchkiü kitc sci v-sius /l»2nos wird von Hjeronymo sehr gerühmet.

-je vit2 iu2 öe 0121. in ^lsxim. cle scripk, c. IL7.

I. r. !. >2. I. 9. 2n. < 4 . 179, j8e>.

Teilt. tt». bist!. 6l.vc, I. Z c. ir.

Maximus planudes/ ein Griechischer Mönch, war nichtnur in der Griechischen, sondern auch m der Lateinischen spräche,und m allerhand wlffcnfchafften erfahren. Dey dem Kayfer An-dronico dem ältern stund er in grossen gnaden, welcher ihn um dasjähr i sr? mit Leone Orphanölropho nach Agmleja geschickt, da,selbst die Griechen mir den Vcnctianern auszusöhnen. Man be-mercket von lhm, daß ihn seine feinde selbst haben loben müssen.Man hat von ihm llc proccckions Lpilirus L. conr>'2 Lsrinos list-unileu csplcs ; orseioncin in tcpulrursm Lstricki öc beLiL virZinir Irwcn-tLlionem; epigl2mrn2ruin ttr-Lco-nm stb. 7; 52 nüi ^uguck-ni cieInnikzrc 1.1;> 2 Mgnucie 6l^ce verlos; cksto>i2 in Oin^stLnci pliare,ckuos iistros; ^.sopi tsbulaioris virsni ÜL spologiLm öcc.l. 16. smstropol. in cstion. Ls/sevi/r«. in rppsr. Ls/srns

cie sticknr. A xocr, Oi.rc.

Maxiinus/ ein Bischofs von Riez in Provence , begab stch an-fangs in dem closter zu tzerins m den Mönchs orden, wurde aberdarauf an. 426 Abt, und an.4;; gar zum Bsschoffzu Riez erwäh-let, wiewohl andere das jähr 4;; setzen. Er befand sich an. 449 aufdem c onot 0 zu Nie;, und an. 461 auf dem zu Orange. Er sollum das jähr 4ür gestorben seyn, und durch wunderwercke seinefrömmigkeit dargelhan haben. Man hat von ihm 4 Hornisten, diesich unter des Custbii Emissem feinen mit befinden. Dynamiushat auf bitten des llrdici fein leben beschrieben. vcrs.Lu-.st.

gci stault. cle glor. coiitrls c. 8;. in snnsl.

L msrrxr. L«r,et. stick. numcncl. ^>rs:sul. Lcgienck Lull,

cstrill. -Scc.

Maximus/ Biftlioffvon Turin, brachte sich sowohl durch fei-ne gclehrsamkeit als frömmigkeit in grosses ansehe». Er befandsich auf verschiedenen ftnocsts,nd unterschrieb sich aufdem Llonc,-Lo zu Rom , welches an. 46; gehalten worden, gleich nachdemPabst; er soll aber das nächstfolgende iahr gestorben seyn. SeineHornisten, deren man verschiedene bat, sind mchrentheils unter desAmbrosii und des Augustini stmcu mit eingerücket. Mabillomushat dem andern theil seines iciusri lrsiici ir homilien von lbm miteinverleibet, die noch niemahls heraus gekommen waren. 6c»»».

in CLkal. c. 40. >. r c. 40. Lrrrbe,-». L Nc/-

öc tcripr. cccl. L'oA,», cl-: stick. Lrr. l. r c. iz. ivlui«-»

icrl. c. l ?. r p. r.

Maxilnus/ (Tyrius) ein Platonischer?stiloll>pstus, war z»Tyro in Phönicia gedohren, woher er auch seinen zunamen bekom-men hatte. An. 146. kam er nach Rom , allwo er Apollonium,Arrianum und verschiedene andere gelehrte mariner mehr fand.Der Kayfer Marcus Aurelius wurde, um zu zeigen, wie hoch er ihnhielt, sein schüler. Wir haben noch 41 reden von ihm übrig, welcheDaniel Heinsius an. i6r? mir cc--->m-n,2riis heraus gegeben hat.

in klLxiiri. !. 17.

Mayenderck/ ein flecken und schloß im Luccrner-gebieth/linckerfeits der Rüß unverhald Rüli gelegen , gehöret den vii. allen Or-then,welche es im<sempachcr-kneg an. i;86 dem haußOesterreichabgenommen, nachdeme sie es vorher abgebrenut hatten.

list. 7 roo. *

Mayenfeld / ein Graubündnerischcs, in dem x Gerichten-kund, auf der rechten »eiten des RVeins iinberhald der Lairguartrgelegenes lustiges städtlein und schloß. Solle den nahmen habenvon der alten abgöttin Maja einer mutter Mercurü, die in demHevdmthum allda einen ccmpel, oder bild gehabt haben mag;wmvohlen Tschudy meidet, daß es vor altem Lupinum geheissmund al>o einen gantz anderen nahmen gehabt hat. Es hat vor die-sem ncbst dem Präliigöw die Freyherren von Vatz zu Herren ge-habt, von welchen es bic Grafen zu Tockenburg ererbet haben, undals auch dieser stamm an. 14)6 mit Graf Friedrich abgestorben,käme dieses städtlein an Woifhardt Freyherren von Brandts auch

may

erbs-weiß von seinem ehegemahl Verena Gräsin zu WerdeMa.Im Schwaden-krieg an. 1499 weilen der Freyherr von BrandKauf ValdutzOesterreichisch wäre, haben die Graubündlner eine be.tztzung in Mayenfelv gelegt. Es hat aber der Freyherr, an derHerren-tastnacht zu nacht, das städtlein durch verrätherey einbe«kommen, die besatzuna niedergemacht und dargegen 400. M»,gower hinein gelegt. Es kamen aber die Pünblner mit einer End.genoßtfthen hülff von 1000 mann am äschenmiktwochen wiederfür die stadr, da sich dann die Brandistsche besatzung aufgnad undungnad ergäbe und auf Cbur gefangen geführt wurde, aber 4burger, tue am vorigen verrath schuldig waren, mußten den kovsihergeben. Im darauff erfolgten stieben bliebe Mayenseld denenPundtneren. Sie setzen alle r Jahr einen k°st-ck.,> oder Vogt da.hm welcher im schloß sitzet. Er richtet über das blut, beziehet diefallenden bussen, const.-^cicmen und die zölle. Es haben aber dieMayenfelder und Malantzer eben so wohl theil an dieser vvgle»als die iu. Pundt, und setzen inihrcr orduung einen schlvßwW,,aus ihrem Mittel. Dann das städtlein ist frei, und wird von ei.nein stadt-vogt ( den der ?ollcck2 alle 2 jabr erwöhlt) nebst )-nRathsherren regiert. In denen Pündtnerischen unrubeu an idrihat der Oestcrreichrsche odriste Baldervn die stadt und schloßMayenseld eingenonimen und die burgerschafft entwaffnet; UePrattigower aber haben den orth an. >622 wiederum belageret,auch leidigen, nach geschlagenen entsatz-völckern, mit Accvrd erv.berct. An. 162; hat Ertz-Hertzog Leopold das städtlein wiederumeingenommen, aber mchl länger behalten, als biß ui das kokende1024 ,ahr, da die Frantzösische und Eydgenvßische völcker unterm«i- Lo-vrcr sich des Platzes wicbermahlen bemächtiget.

üb. 10 zro st. Zri. Ltts/r». ckron.^^.^64. Äett/ec.

I iist. 12 ^,2^. ;,r. ^42. ^6. ;6-. p. r, *

Mayenne/ Marne oder Mayennc -l- Juhel, oder Manie >»Inheie, und >2 lat. ?4cNu2,i2 und i«c-st2n2, eine stadt inFrauckreich in der lanbschaffl Maine, liegt an einem ßusse gleichesnamens unter Lassay - gegen die gräntze» der Normandie zu, vhn-gefähr 14 mcilen von Maus. Es ist eine lustige stadt, welche den«amen <lc Jubele von einem alten Herrn dieser landschafft bekom.men, so unter Philippi Augusti regicrung gclebet. Von diesesIuhele nachkommenden gclangelc der orl durch heyrarhen der ord.niing nach an die häuftre Avaugour,Bretagne des astes ker Grafenvon Penthrevre Blois-Chatillon, Aujou, und letztlich an einen ästdes Hauses Lothringen . Sie bekam anfänglich den tilul einerMarggrafschafft,u!!d hernach eines Hertzogthums, und dieses zwarzuerst m der Person Caroli von Lotdringen, eines bruders des be-rühlnten Hcrtzogs Henri« von Guise, für welchen der KönigHenricus III. diesen titnl crtheilete. Dieses Caroli tochtcr, Ca<lharma, brachte es Carolo von Gonzaga, demHcrtzogen vvn Ge-vers , und nachmahlen von Mantna, zu; von deren erben solchesder Cardinal Mazarini kaussre an. iS6o dcn r? fcbr. und es Ar-nianb Charles 6e Is Porte, Hertzvg von Mazarini gab , trafst einesmit Hortensia Mancini , des ernielbteu Cardinals basen, geschlosse-nen heyrath-contracts. c 7 öe/»e aini-zuic, <i«j v>st«. ll-icr. still, ä:

Qeoß>'. di. *

Mayenne oder Maine/ lat. icka-Zu-na, ein stuhln Frauckreich,Welcher auf dem gednrge von AlMM an den gräntzen der Nor-mandie entspringet, durch den westlichen theil der provintz Maineläufst, bey Lassay, Mayenne, Laval , Amresme, rc. vorbey gehet, lodann durchAnjou fleußt,ChateawGontier de feuchter,dicIoune undOndon zu sich nimmt, in die Satte fället, und endlich mit der Loire sich vermischet. Nahe bey Laval fanget er an schiffbar zu werden.

Mayer/ ( Christoph) war von Augspurg gebürtig, und tratan-1582 in die 8oc.^ttu, worauf er gautze ;o jähr zu Passau ,Drillen , Grätz und Wien die Philosophie und theologie gelehret.Er hatte den rühm eines guten -üssmaroris, und starb an. isrs mdem z 8 iahr seines alters. Aian hat von ihm oLl» L-isi coacro,'el-itär. s. Hoferus. Ls/'vv-/ stisti. s. s.

Mayer/(L-imon) s. Marius.

Maycrne / ( Theodorus Turquetus Herr von) einer der be-ühmlestcn kvivcüc»,»», stiller zeit, war bey Genf um das jähr littchohcen. Zu Montpellier wurde er an. 1596 kicccksmem und inwm folgenden jähreOc>-ck«r in der Medicin. Einige zeit daraiisbe.gib er sich nach Paris , und legte stch mit grossem fleix aus diehymie. Weil aber diests ckucllnm z selbiger zeit sehr verhast war,ecnmmenstilte er sich sonderlich bey den !UL<stcis dieser statt garchlecht, die deswegen einige schrifften wlder ihn heraus gaben, l»wer von ihm widerlegt worden. Dessen ungeachtet machte M derkönlg Henricus IV zu seinem klcck-co ol-j,n2rio. Nach dchen tos»eaab er sich nach Engelland, allwo er das glück hatte, nicht nurrster stt«-stcus, sondern auch favorit bey dem gelehrten xomgcka-obo zu werden. Bey dem folgenden Könige Carolo I stieg lem

stück noch höher, und war er in dem gantzen Königreich in dem

irösten ansthen. Zwar wollen ihn feine feinde beschuldigen, Mätte er den Printzen von Wachs in seiner kranckheit, die ihm an-612 das leben genommen, versäumet; allein er bekam ein oflem«iches zeiiqmß feiner Unschuld. Er starb endlich zu Cbelseysd"'seit Londen an. »ü?? m dem 82sten jähr feines alters. L-mcoercke sind zu Londen an. 170-, in groß folw zusammen geomaeoorden, und bestehen in 2 theilen. Der erste davon halt -on»"-.pick»i-s. und oblervar'ioncs in sich , der andere aber xti2lm->c->p«m

2li2Slp>e mecücamenkorum turmulLs. LM,». b»

in Li«tieiiis r«iiov»ro. ^ ^

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