LkchZI-Kdaßerin
envucy änderbarem und un- Teutschland wie auch Rom zu sehen. Nachgehends beaab 7 r a»
schenspracheruN.mes,wel^ nach Vaucluse, einem orte unweit Avignon , allwo er miL 2
gemeinem fleiß vorstund,und sowohl den ruym einer^ „xm stauenzimmer, bekandt wurde, welche er gar sehr liebtesomkat, "'s °"ch «nes un^ heraus in seinen schrtfflen aufeme ungrmeinearlherausstrich. §2
SeLllL^ Lettschonmebkentheilsseyn -r wmderm..r-n
^rtia aeweseo. Der Cantzler Clarendon hat diese arbeit im "--nu-tcripk vor Uouir d'or an stch gekausft, und sie ^^^lbstolhec zu^r?»rd verebrt. Man bat von ihm unterschiedene schrifften, als.
daß dieser einsame ort ihm dermaßen wohl gefallen habe, va« ersich entschlossen, dastlbst zubleiden,und zu solchem ende seine bucberdahin schaffen zu lassen. Me denn dieser ort nicht wenig zu seinenwercken beygetragen. Der schöne prosp-Ä des alten ortS verur»
^ ^exn ikm untertcottome IMrmren, als r wct.ur« vcv allen Mv verur»
«Äii^ru« l s?-E-l.r°n°i°8kc-.-; v»rj-ruw 'Zsionum l.4; sachte,daß er seine kucoiic- schrieb,welche schrifft von dem land-Mb
wisceiiLneoruwu s, -c 08- in kk--kro Src. bauer- leben handelt, und 2 bucher von dem einsamen leben, welche
kxer zrnc---, ol-serv-r.onum l.;. ö-mbdeu wo- er dem Bischvfse von Cavaillon , Philipps de Cadassole, so hernach
petkum/ ein städtlein m Ost-Fneßland, umveil Embden, w Kardinal wurde, zugeschrieben, welcher ihn allezeit als einen bruder
selbst die in Embde«, wohnende Lutheraner chren gottesdiE geljebet hatte. AIs er einstens zwischen den bergen spatzieren gienq,
richten,und allwo Königs Caroli Gustave in Schweden natürlicher ^ 6,-8, (-icivioni dem arossen r» ebren -,n
r,lvtc,„u..v uu.^» -2-..»- —^ 7^8 „kanten tod re- entschloß er stch, Scipioni dem grossen zu ehren ein helden-gcdicht
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lichen geschlechts.
von dem Cantzler der univerfität Paris briefe bekommen, worinnen, er ersuchet wurde, an diese beyde weltberühmte örler hinzukomen,
vetkum/ eine adeliche familie, welche in Hollstein und Miger und die poeten-crone zu empfangen, zog er Rom der statt Paris eaend llonret Gerhard hat den dem ersten Grafen in Ost-Fneß- vor, nahm seinen weg durch Neapoli, und wurde daselbst von dem«and, der an >4öü verstorben, den dritten theil der stadt Embden Könige Roberto dem gütigen sehr gnädig aufgenommen, welcherverkauffet. Simon, Dänischer Cantzler und Landdrost zu Delirien- jhn ersuchte, daß er seine poetische schrifft von Africa ihm zn schrei»borst, machte steh um das jähr 1677 durch unterschiedliche an aus-, den möchte. Hierauf wurde er in Rom zum Poeten gecrönei. Diewärtiae böieabaeleate aesandtschafflen bekannt. An.i7io war el<' Päbste,Kayser, der König in Franckreich, die Nevublic Venehja,ner dttsts geschlechts Hollsteinischer Resident zu Paris, urw em alle Fürsten und grosse leute zu seiner zelt hielten sehr viel auf ihn,anderer an. 1712 Fürstlicher Mecklenburgischer geheimder Rath. und legten solches bey nnterlchiedlichen gelegenheicen durch vieleUL-. Ls,m. kriü» tu, p.Zeugnisse an den tag. Insonderheit hielt er stch den Herrn von Cv.vetola/stehe vttola. lonna und Correggio sehr verbunden, welche ihm das ärcni- visco.
' -in ionischer rechts-aelebrier, von Parma zuwege brachten. Er schlug unterschiedliche prj.
^petoIl0/E.arco AntoNw)ein IM laturen aus. Nachdem Laura gestorben, war es ihm fast «ner.
gebürtig von Äkonteeorvo, war ein nrann von gr ll g / traalich, wiederum in-franckreich m neben Dab,ro beo,iv-v i,i^aber nichts destoweniger m einer Duchdruckerey e-nen con-««or »7,*7".'. begab er Ich
abgebe^ um sein brod zu verdienen. Er muste dabey ein sehr spar-
sam leben führen, wir er denn seine freunde versicherte, daß er m 6jähren lediglich von brod und kräuteren gelebt. Seme WohnungWare in einem an den glocken-thurn der kirchen <t°»- k«ond- an-gehängten kleinen zimmer, wohin man auf einer schmalen treppennicht ohne ledens-gefahr steigen muste, und weil ihn da niemand zubesuchen kam. Pflegte er sich, um die kieydere zu ersparen, in die elen.beste lumpen und setzen einzuhüllen, da er hingegen so viel ehr rmleib halte, daß er beym ausgehen gantz saubere und kostbare kley-bere anlegte. Der Padst Urbanus V III, welcher zur zeit, da erCardinal gewesen, seine geschicklichkett kennen lernen, gab ihmzwar gute Vertröstung, es folgte aber nichts darauf, als eine tägli-che portion sowohl von wein als essenden speisen, so viel ungefehrein mensch des tageS verzehren kan, wiewohl Petoljo auch vondiesem einen theilverkauffke, um sich davon bücher anzuschaffen;wie denn hierdurch seine bihliotbeck in einen ziemlichen stand kom-men ist. Er ließ unterschiedliche herrliche bucher hinter sich, wor-unter die vornehmsten sind! 6- ex-rcki» Princip», oder von derPflicht eines Fürsten gegen sich selbst; c,»mmen»rii poiirici und -?>-tome cnnüirurioauw?Lprlium in I; hüchern, nebst noch 2 andernschrifften, einem merkrxlo juri, und einigen anmerckungen über dasirrdische paradieß. >ir. iz. *
^)etr<r/ lat. kett» clescrri, L;ri-copoIir, ^lon! reg-Ilr, die Haupt»-adt inArabia Peträa, und ein Ertz-Bischöflicher sitz unter demPatriarchen von Jerusalem , vorzeiten aber unter dem von Aleran»dria. Diese statt war wegen ihrer felstchten läge überaus feste.Was aber einige lagen, sie wäre vergeblich von Trajano und Seve-ro belagert worden, und dieser letzte hätte sich mit Hinterlassung sei»pes Kayftrlichen schmucks kaum durch die flucht retten können, dasist gantz falsch, und vielmehr Petra gantz gewiß in Trajani gewaltgewesen, wie noch die unter dessen Nachfolger Hadrianv allda ge-prägte müntzen zeigen können. Sevcrus aber ist nicht vor Petra,sondern vor Atra, einer gar fern von Arabien, fast in dem oberstenMesopotamia, gelegenen stadt so übel angeloffen. In den alten zei«ten wurde ste von dem Könige Amazias in Judaa , nachdem erlooooEkomiter erschlagen, erobert, und Jaktheel genennt, da siezuvor bey den Ebräern und Arabern Sela geheißen, r k<eZ. 14.Die Egvptifchen Sultane pflegten ihre schätze allda als an einemfast unüberwindlichen orte zu verwahren. Sie ist, wie Iosephusangemerckt, von Rekem,dem Könige der Mibianiter, erbauet, da-von ste auch Rekem, Rakim,Recem und Areceme genennt worden.Diese stadt wird anjetzo, wie die meisten dafür halten, Herac oderKrach üe Montaral genennet. -n«!q. 1. c. 4» 7. ?/«». 1. s c.
28. >. 16. öcc. O-ns-n. 1.1 c. 44. *
Petra/ oder petri/ (Hermann) ein Carthäuftr von Brügge ,schrieb einen traclat cie regimine moni-üum, imm-cul-t- conce,pttonc, 6:c. Erstarb an. 1428.
Kr«. Ä-:,.
träglich, wiederum in Franckreich z» gehen. ,in Italien, und wie er stch bereits eine zeitlang zu Verona , ParmHBabua, Venebig und Meylanb, allwo ihn der v-com.-e Galeazz»zum Staats-Rarh gemacht, aufgehalten hatte; also schlug er seinewohnuilg insonderheit zu Padua auf, woselbst er eine g>«!,sn<i- be-kam. Er kauffle ein hauß an einem orte, /-«gu- genannt, und hieltstch daselbst ? jähr lang auf nrdst seinem guten freunde Asseriguo.Allhrer erhielt er ein glück, wornach er langezeit gestrebrt We,aber es durch alle feine bemübungen nicht erhalten können. Neu-lich die Florentiner schickten den Bocaceio zu ihm mit -urK-nUguenbriefen, krafft deren »hm alle guter seines vatcrs wieder gegeben under zurück geruffen wurde. Allein ste tonten dieses so grossen Man-nes nicht lange genießen. Denn er starb wenige jähre hernnch/daer tzine philosophische und poetische tractate geendigt hatte, an.i)74. Man sagt, daß der Padst ihn zum Cardinal zu machen ner«sprechen, wenn er ihm seine schwester zu seinem willen überlassenwürbe, welches er aber durchaus nicht thun wollen, aber als solchesdurch eines anderen losen kerls Vermittelung dannoch geschehen,stch darüber aufs hefftigste entrüstet, auch deswegen um so mehrdas ärgerliche lebe» der Geistlichkeit bestrasst, und sonderlich dievornehmsten Geistlichen häuptere, und mit nennen Rom für Ba-bylon ausgeschryen; ohne von dem zu sagen, was er an mehrere»orten von denen in die kirchen eingerlsseneu mißbrauchen gemeldethat, wie solches noch in seinen wercken zu sehen, darunter sonder.
Ilch <le remc-ili» mriurgue torrunL I. r; «ie vir- iolir-ri- I. r; si okl»rclißiolorum I. 2 ; Revers tspienri, cli-Iog.r; <le comemru wumii;pi-Imi pcsniremisle; 7 ; <Zc rcplibiics apkime -clioinigr-ncl«, reruomewor-irilium 1 . 6 ; vir--um vi,o-um illuürium cpirsmcz «leci-vir-ncls orsrio; epittol--; poem-r-, öcc. Er hat Mich IN JtM.
nischer spräche verschiedene L-nronl und 5o->cm verfertige!, auchnoch andre wercke mehr, so nicht eckret, hinterlassen.
tiik. cic-v-r. /io-'oc. pr«k. gene-I. cieor. Lt.-libi. I. r> «nttop.
</« I.iz ckron iuppl. ^ 4 //-?». in elog. 7>ÄM»
p'oLI öcc. Uckrircli. rcdiviv.
. heist in den mittlern Zeilen eine m-clilnc, mitwelcher man bey belagerungen grosse steine in die stadt werffeN koi-te. pnliorc, z, z.
Petra-Ganta/(Sylvester) ein Jesuit von Rom , woselbst ckdurch seine gelehrsamkeit und beredisamkert grossen rutmi erhalten,und wo er auch den ) may an. isz 7 gestorben. Man HM von W
rdlers« gcnritiri-s ex legidu; keci-tiuni cicliript-r; de i^mbolir lieroikii!. 9 ; irer kuldense; iree VloguminUm ; pi-m;
ll-m ver^ rLÜgionis cotirr- perüdi-m teA -rum ö,r. Ex schrieb MichWider den du Moulin und Rivetum,desgleichen gab er des Edmon«dr Campiani opuscui- heraus,und übersetzte das von Fuligatb Mliänisch geschriebene lebendes Cardinals Bellarmini lnsLakeln-
bikl. icr. L.). ?. z iiu-g. illulir. c. 7z.
lkr. lec. 17 öcc.
petrarcha/ (Franciscus) einer von den gelehrtesten männern petre/ (Lörds> in Enaelland, haben ihren lirsvrunq von Wil«r I,einer zelt, „nd der msonderdeit zu Widerherstellung der recht- siebet,
jchaffenen gelehrsamkeit em grosses beygetragen, war qebobren ür
belmo Petre, dessen leben in einem absonderlichen articill siebet.Es war derselbiqe anfangs mit Gertrudis, einer tochter des M-ters Johann Tvril von Warley, nachmals aber mit Anna, eiutttochter des Ritters Wilhelm Brown, (an. i? 14 gewesenen Lord»Mayors zu Londen ) verehlicht gewesen,und hatte mit der letzte» ge-zeugt seinen Nachfolger Iobannem. Dieser ward an. l?7»vo»der Königin Elisabeth zum Ritter, und von Jacobo I an >s°i Wcha aber wurde nach Cawe^was »^n Engelland, mit dem titul eines Lords Petre von Wm le m
cha d- Parenzo und seine mutier Briqitta oder Licta Caniqiani,ttyderstits von Florentz, von bannen sie in währender «nruhe derMielphen und Gibellinen waren verjagt worden. Sie begaben^ dervbalden nach Arezzo , da Petrarcha gebohkcn ward, und von^ ^ach Avignon , woselbst die Pädste damals residirten. Petrar-
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