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L7eKS^ bestz sind, sich da
von zu schreiben pflegt. ^
Dfäffers/ lat. -ä k-vsriss oder k-b-num, Fkantz. kLviere,nr ei-ne Fürstliche Abkey,Benediclmer-ordens, in der Eydgenoßrschen
Pfa ^
wein-kellers geführet. Das obst ist viel schmackhaffier, als M-.,-und die castanien wachsen auch m den Wäldern in solcher m-«!-daß man sie nur die Pfältzischen eicheln zu heiffen pflegt. So 2auch der Rhein , der Necker, die Altzens, Lauter, Nabe, QvMSpeyerbach,und andre kleinere flusse, eine grosse menge guter 6,^Das saltz aber müssen sie von den Schwaben und Bayern bekam!men. Wie denn auch keine ergiebige bergwercke in der Maln »w.
Vogtey Sargans auf einem ft^tbaren berge, mcht wett ^ dem ausser, daß ehedesstn der Rhein viel fließ-gold gegeben,
Rhein und den Graubunbnenschen sräntzen gelten, welchem dem dieRheinischen gold-gulden vielleicht den namen haben mir
Fürsten erklärt worden. Das "oster ist den 2^ Oppenheim, Kaysersdeim und Ingelheim ." So haben auch Mm!
gedrandt, von 167; biß 1676 aber schön wredev ausgebauet wor ^bim nebst dem schlösse Fnednchsberg und Fcanckenlhal vor auteben. Dessen schütz- und schlrlmHerren seyud die nunmM^ vestungen patttrt, welche aber durch die Frantzosen in steindaiMder Grafschafft Sargans Agierende 8 Alttlöbl. Orte der SVM verwandelt worden, und sich biß hieher nicht wieder erhöhst« kvn.noßschafft, wie sie denn auch in der Abschafft Pfaffersdre hohe emkünffte des Churfürsten kommen grossen theils aM
Herrlichkeit und den blut-bann, des pursten beamten aber v e me ^ein-gefälle „nd Rhein -zolle an, die aber wegen adgang der x-ss-Mdere gerjchte ausüben» Etwa» eine halbe stunde davon ligt das ^ einträglich als vormals nicht mehr seyn sollen. Keine Land,
dekandte
Nfäffers-bad/lat. inerwL ksvsrienks, auch kip-i-in-e, welcheszur zeit Kaysers Friberici II von einem vogel-steller entdecket , an.isrö von dem Abt des gedachten closters mit guten bequemlichker-Len versehen, und seither noch viel commoder eingerichtet worden.
Der ursprung desselben ligt in einer grausamen liesse und abgrundin zerbrochenen bergen, und wird das Wasser durch eine grosse an-zahl canäle in das zwischen hohen bergen in einer grossen tieffe ste-hende neugebaute bad-haußgesühret? daselbst auch theils zur dad-urch theils zur trinck-cur gebraucht; selbiges ist leidlich warm, an-bey schön klar und gesund. Dieses bad wird wahrenden zufluffesLes wassers von einer grossen menge ein-und ausländischer Perso-nen besucht, da es in dem herbst gleichsam vertrocknet und mit demftühling jederzeit wiederkommt.
Vfaffettgasse/sdie) wird von einigen die nm denNhein herumliegende landschasst genennet, und zwar wegen der unterschiedenenBißthümer, so sich in selbiger gegend befinden. Von dentelbigenwird das zu Chnr,weil es nicht weit von dem Ursprünge des Rheinsligt, das oberste, Basel das lustige, Straßburg das edelste, Speyer das andächtigste, Worms das ärmste, Mayntz das würdigste,
Lrier das älteste und Cölln das reichste beygenamet-
pfaffcnhofm/ oder pfaffenhoven/ ist 0) eine kleine wohl-gebaute stadt in dem Gber-Bazwischen rent-amt München, anvemfluß Jlm, zwischen Freysingen und Neuburg , gelegen. (2)
Eine kleine, dem Grafen von Hanau gehörige stadt in dem Unter-Elsaß an dem fluß Moter, zwischen Hagenau und Bußweiler, beywelcher an. 1705 der Marggraf Ludwig von Baden die Frantzöst-fche linien erstiegen, (s) Eine kleine stadt in dem HertzogthumWürtemberg, an dem fluß Zaber, zwischen Maulbrunn und Gilia-gen, gelegen.
pfalbürger/ oder phaldürger/ ist ein Wort, welches in demiü capitul der güldenen bülle.wie auch in dem Reichs-abschied vonan.i;ir §. 17, und sonsten vorkömmt. Über dessen eigentliche be-deutung haben sich die scribenten nicht recht vergleichen können.
Die wahrscheinlichste meymmg ist, daß man darunter solche Perso-nen verstanden, die an dem orte, wo sie sich von neuem niedergelas-sen, die gemeine bürden, welchen andre elnwohner unterworffen,entweder gantz oder zum theil dadurch von sich abzulehnen gesucht,daß sie aridem ort, wo sie vorher gelebt, das bürgerrecht und diedemselben anhengende freyheiten sich vorbehalten hatten. Weilman nun bey solchen umständen dergleichen leute falsche bürgetgenennet, so soll darauß das Wort Phalbürger entstanden seyn. An-dre leiten es her von pfal, weil nemlich solche bürger zwischen ih-ren vier pfälen säßen, nnd einer grösser» frcyheit, als andre genös-sen. Einige haben dasjenige, was von den sogenannten eignenleuten, und von den Usbürgern gesagt worden, auf diese Pfal-bür»ger gezogen. tpcc. Le/sÄ. ckelllui. /.r'm». in nok. sll L. 8 .
e. 16. ink. I. k. 1.1,6 §. 4, II ric. 19 §. Z9. crsÄ. llc
WldurA.
pfaltz/ (die untere) eine provintz in Deutschland am Rhein ,welche das Churfürstenthum Pfaltz, wie auch die Zweydrückischen,
Birckenfeldischen und Veldentzischen lande begreifft. Die Chnr-Bfaltz an und vor sich bestehet aus i; ämtern, nemlich Hcydelberg,
Moßdach, Bretten, Borberg, Uzderg, Neustadt, Germersheim ,
Laulern, Altzey, Oppenheim, Creutzenach, Stromberg, Bacherach ,
Simmern, und Kirchberg. Der Zweybrückischcn linie gehören -.-- ^
die; ämter, Zweybrucken, Lrchtenderg, Meissenheim , Landsberq, sondern vielmehr von zelt zu zeit neue emgriffe geschehen ftyn M»und Neuchastel, und der Birckenfeldischen stehet das Fürstenthum 'oie sehr sich auch der Landes-Fürst allen klagten abzuheilen 0»Birckenfeld zu. Der Veldentzischen gehörten ehemals die Graf- bet. o-r,o. kr,nc. 1.5 c.Lurox. Lerolll. wM.
schafft Veldentz, und das amt Lantereck, welche aber minmehro clli-on. »eiö-!b. ^
nach absterben des Veldentzischen zweiges der khur-Pfaltz wieder pfaltz/ (die obere) der.name der Ober-Pfaltz ist an. N-Meinverleibet worden. Diese getarnten lande nun haben anfder ei- ersten mal gehöret worden. Denn da wurde in dem PaHMM
nen fttte gegen Elsaß die crone Franckreich zu einem nachbar, von ' ' '
dem sie beständig die gefahr gehabt, verschlungen zu werden, woman nicht mit zuthuung anderer sich seiner erwehret. WeswegenMan schon lange an einer Verbindung der 6 gegen den Rhein zu lie-genden crcyst gearbeitet, so aber biß hieher noch nicht zu staube qe»bracht werden können. Gegen Schwaben gräntzen sie mit Ba-den und Würtemberg, gegen Francken mit Mayntz und Hessen,und anfder andern seile mit Lokbrinaen und Trier . Weaen .<«.
Stände hat man nicht, wie etwan im Ncuburgtschen, welche demRegenten einen einspruch in die regierung thun könten. Die re!j.gion ist gar viel mal in diesen landen verändert worden, wodurchdie gemüther gegen einander in eiffer nnd erbitterung gerathen:den» nachdem etwan ein Lutherischer, Reformirker oder Catholi-scher Herr das regiment geführt; so haben auch dessen reiigivns«verwandte über die andern geherrschet und zu allerhand mißhefljg,ketten anlaß gegeben. Churfürst Ludewig V hat die Lutherischere,ligion mehr geduldet als öffentlich eingeführt, od er wohl an. i;rianfder Reichswersammlung zu Worms seine Neigung gegen Lu-thern gar mercklich sehen ließ, indem er vor Luthcrn wegen festhal-tung des ihm versprochenen sicheren geleits sprach, auch an. i;;rden religions-fticden zu Nürnberg stifften halff. Sein söhn Frie»drich II machte zwar mit der religions-änderung der kirchen undacademien zu Heydelberg den ansang, muste aber aus furcht vorKönig Carl» V die aussührung seinem Nachfolger Otto Heinriche»hinterlassen, welcher die Cakholische religion völlig abschaffte, undsich in den Schmalkaldischen bund begab. Es währte aber nichtlange, so wandte sich Churfürst Friedrich III zu der Schwätzen,schen lehre, und ließ den Reformirten catechjsmum, der hernach an.dcrn Reformirten kirchen gleichsam zum ssmboio worden, nach an-gestellten gesprächen einführen. Ob nun wohl stin söhn Ludewigdenselben wieder abschaffte, und die tormuism concorck'-r unter,schrieb, so griff doch nach seinem tobe der vermalter der Chur , Jo.bann Castmir, bey der Minderjährigkeit Friedrichs IV wieder zurReformirten parthey, und führte selbige in kirchen und schulen ein.Doch wurden die Lutherischen bey ihrer öffentlichen Übung gelas-sen, wobey es auch unter Friedrichen V blieb, als der wegen derBöhmischen unruhe aufwas anders zu drucken hatte. Als aberdamals die Spanier in der Pfaltz den meister zu spielen begonnen,drungett sie den eroberten Plätzen die Catholische religion wiederauf, und der söhn Carl Ludwig war nach seiner Wiedererlangungder lande mehr beschäfftiget, alle; religionen zu vereinigen, als daser eine davon hätte zu erheben getrachtet, ob er sich woh! vor seinePerson zu der Reformirten kirche bckennete. Allein nachdem dasChurfürstenthum an die Catholische linie der Pfaltz Grafen zu Neu.bürg gediehen, haben die Catholicken die ober-hand erhalten, undsind allerhand Veränderungen zu ihrem Vortheil in der religion vor.genommen worden. Ob nun wohl an. iü 8 ; zu SchwäbischenHalle, ehe die Neuburgische linie noch zur Cbur gelanget, mit der«selben ein vergleich errichtet worden, darinnen die Neuburger dieEvangelischen rcligioneu in ihrem stände zu lassen versprochen ha-ben, auch über dieses der erste Churfürst Neuburgischer linie, W.kipp Wilhelm, gleich bey dem antritt der regierung alle Versicherun-gen durch öffentlichen anschlug thun lassen; so bat sich doch Chur-fürst IohannWilhelm an solches alles nicht binden wollen,soudemden Catholicken durch die qantze Pfaltz gleiche und gemeilischafflu-che kirchen und gottes-acker einzuräumen gebothen. HierwMhat zwar das Evangelische corpu 5 durch besondere gesandtschaMdem Churfürsten Vorstellungen thun lassen, und Preussen hat so garrepressaiien in seinen landen wider die Catholicken vorzunehmengt-drohet: Es hat sich aber der Churfürst immer mit seinen reformtions-rechten entschuldiget, biß er sich endlich 17°? in einem ver-gleich mit Preussen etwas naher gegeben, wie solches das som«-bey dem Lünig mit mehrern ausweiset. Doch ist aus den vonta-ten des Protestircndcn corporis noch immer ergehenden klagten ge-nugsam bekannt, daß dem übel noch bey weitem nicht aMM n,
^ l feite mit Lothringen und Trier . Wegen seiner un,wird das land teutsch Italien genennet, wiedaselbst eme menge vortreflicher weine hat, darunter die
vergleich zwischen Kayser Ludewig von Bayern und ChurfM Wdolphs von der Pfaltz söhnen dieses stück landes von Bayern au»gezogen, und den Pfaltz-Grafen am Rhein znMilagen. ,E>war es ein pcrcincntz-stück von Bayern , an welches solches itiMse nnd aufimterschiedene art gekommen. Ein theil haben ott^etzoge von Bayern nach abgang der Hertzoge von MeraNMicydiese gegend ein stück land besessen, an sich gebracht. Das m >aber davon hat den Hertzogcn von Schwaben gehört, unv vmFriedrich, Hertzog von Schwaben lind Ka^str,von den
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hak er einen gr-ss-'E-l