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pharnaces/ Michrldatis des Königs ,'nPonto söhn, wiegeltedre armer wider seinen vater auf, als dieser ohnedem schon von denNomern hart geschlagen war, welcher sich deswegen ä. n. 6?i ausverzweiffelung selbst entleibte. Nachgehends nahm er Pompeji par»they an, machte sich Meister von Cappadocien, und schlüge sonder-lich Domitium, einen von des Cäsaris Generalen mit grossem ver-lurst aus dem selbe. Allein da Cäsar indessen mit Egypten fertigworden, gieng er in eyl aufdiesen Pharnacemlvß, welcher indessen,wo er meister war, grosse grausamkeit wider die Römische bürgereund andere der stadt Rom getreue leuthe erzeiget hatte, überwändesolchen ohne grosse mühe, da er zwar dem Cäsari an volck sehr über.legen war, aber jedoch diesen an einem sehr unbequemen ort, daPharnacis volck einen gähen berg ersteigen muste, hatte qngreiffendorffen; von welchem krieg, weil er in so kurtzer zeit vollendet wor-den, Cäsar nochmahl die bekannte Worte: Vem. v>ai, viel gebrauchthat. Pharnaces siohe damahl weg, und unterstünde nach etwas zeitvon neuem sich des Pontischen landes zu bemächtigen, fände aberda seinen Untergang; Massen ihne Asander, welcher auch in selbi-ger gegend etwas land befasse, bey solcher gelegenheit in einerschlacht überwand und tödete, als er 50 jähr alt worden, und 1; da-von regiert hatte. Cäsar gab sein Reich Mithridati von Pergamo,aber M.Antonius fttzete nachmalst Darium, einen söhn Pharna-cis dorten ein. lle I>eI 1 o klilli. I. r. F/or. I. z,
Pharos/ eine kleine insul bey dem ansgange des Hafens zu Ale-xandria in Egypten, so anitzo durch einen langen graben an die stadtgefüget ist. Ammianus Marcellinus i. r-, sagt,daß dieser Pharus7 ll-lliL von Alerandria entfernet gewesen. Alexander N. wolte ei-ne stadt darauf bauen lassen, konte aber nicht, weil der platz zu enge.Dahero bauete er Alerandria gegen über auf dem festen lande.Nachgehenbs wurde auf dieser insul ein hoher und prächtiger thnrnaufgeführet, welcher vorzeiten mit unter die 7 wunderwercke derweit gezehlet wurde. PtolemäuS Philadelphus ließ ihn erbauen,als er zur crone kam, in der 124 olymp. k. 470. Er wandte 8->»rslentz hierauf, und bediente sich darzu Sostrati, eines berühmtenbaumeisters aus Gnido. Dieser thnrn, welcher nach dem «amender insul Pharos genennet wurde, diente denjenigen, welche an da»sigen rüsten, die voller kiippen und sand-bäncke sind, segelten, durchdas auf selbigem brennende licht bey Nachtzeit zu einem Wegweiser.Dahero kömmt es, daß man den namen Pharos allen dergleichenauf gefährlichen küsten stehenden thürnen, worauf bey der nacht In-ternen gehalten werden, zu geben pflegt. Ein zu Amsterdam 168ygedruckter comment-rmr über den Lucianum meldet, daß dieserthurn viereckigt gebauet gewesen, und einerley circumL-r-ntz mitden Pyramiden gehabt habe. Al-Edriz in seiner erd-beschreibnngmacht ihn etten hoch, und gedenckt dabey, daß man das obenauf diesem thurn bey der nacht angezündete feuer auf hundert wei-len weit in der see seyen können, kill. llu mon-le. r'sF««
ooris in Xlelsm.
Pharos / eine insul in Jllyrien / mit einer stadt gleiches na.mms / welche ein Bißkhum / unter Spalalro gehörig / hat. DieJtaliänrr nennen sie Lrsina/ und die Sclavonier Huor. Strabo und Plinius gedencken ihrer.
pharsalia / eine stadt in Thessalien / so wegen der schlacht be-rühmt ist/ welche Julius Cäsar 070 allbier wider Pvmpejumden grossen auf den benachbarten selbem gewann. Nach der zelt tstdieser ort Farsa genennet worden / und ein Bischöflicher sitz unterLarissa gewesen. Jetzund aber ist rr eiu Ertz-Bißthum unter demPatriarchen von Constantinopel.
pharus/ sihepharos.
. heißt bey den kirchen-scribeoten ein hange-leuchter/dergleichen in den kirchen aufgehenckt wurden/ und bald rund/bald in form eines ereutzeS / oder noch anders fornmet waren.
phaselis / von Moletio Fionda genannt/ eine stadt in Lycia /auf den gräntzen von Pamphylia / ist ein Bischöflicher sitz unterMir« / und soll von Mopso / dem Könige der erbauet
worden seyn. Sie war vorzeiten eine rerir-ll- furdr« Cllicischensee-räuber. Dahero sie von Publio Servrlio Jsaurico zerstöretward/ nach den victorien/ so er wider die see-rauder erhalten. Ihr««inwohner waren so arm / daß sie nicht- als allein gesaltzene fischezum opffer bringen kunten/ woher dar sprüchwort kam:ttiLtelicsrum , L secrum flne fumo. Sie war m einem elenden zu-stande/ als PompejuS nach der Pharsalischen schlacht daselbst an-landete. L:e.
phasis/ ein fluß in Mingrelien oder ColchiS / nimmt seinenlauff nach einem stück von dem geburge Caucaso zu / welches aufder östlichen feite der gedachten landschaffl liegt. Dieser fluß hießvorher ArcturuS / den beynamen Phasis aber bekam er von einemjungen menschen dieses namens/ einem söhne des ApollrntS und derOcyror / der seine Mutter / die er im ehebruch antraf/ hingerichtet/darüber aber von den furien so viel quaal ausstehen muste / daß ergenöthigt ward/ sich in diesen fluß zu stürtzen. Die Turcken nennenihn anjetzo Fachs/ und die natürlichen emwohner Rtvne. Er laufftdurch die stadt CakaliS/ so der vornehmste ort des KönigreichsJmerrte ist/ gehet von dar weiter fort/ und rrgeußt sich mdasschwartze meer. ES sind auf diesem fluffe gegen desselben ernfall rndar meer zu/ unterschiedliche kleine insuln/ dre sehr rüstig/und überund über mit bäumen bewachsen sind. Auf dergrösten unter dieseninsuln ist gegen das westliche theil zu em alt gemauer von einer ci-tadelle zu sehen / welche die Türcken an. 1578 daselbst baueten.Nachdem Amumh UI sich unternommen hatte/ die nordmnd oft-
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kchr gegenden deSschwactzen meereS unter feine bothmaßigkeit zubringen / kam er zu solchem ende mit seinen galeeren an den fluß
PhasiS; allein der Konkaven Jmerrte laurete auf ihn / an solche»
fluß am schmalsten war/ und schlug der Sultansflotte. Gedachte vestung des fluffeS PhasiS wurde an. 1640 durchden Könrg von Jmerete mit hulffe der Fürsten von Mngrrlia undGürtel «»genommen und rasiret. Dieser fluß ist nahe bey seinemUrsprünge sehr jchnell; nachdem er aber auf die ebene gekommen /laufft er sehr langsam / so / daß man kaum sehen kan / wohin darwaffer gehet. DaS waffre diese- fluffeS vermischet sich nicht mit demer-waffer/ sondern schwimmet darauf/ weil er leichter ist / als das.rlbrge. ES tst sehr gut zu trincken / ungeachtet «s trübe ist und eine>ley.farbe hat. ArrianuS meldet / daß die seefahrende vor reite»bey dem fluffe PhasiS sich mit Wasser zu versehen pflegen / entwederwett sie dafür gehalten / daß dieser fluß heilig wäre / oder weil siedesselben waffer vor das beste in der weit gehalten haben. Eben die.sec ArnanuS berichtet auch nebst andern historien-schrribern/daßein der göttin Rheä gewidmeter tempel auf der insul Phasis gewe.sen/wovon anjetzo nichts mehr zu sehen ist. Einig« geben vor/ daßsolcher tempel noch zu der KayserS Arnonis zeit gestanden/ und daßdamals dem wahren Gott darinnen gedienrt worden. Diesetzen bey dem auSfluffe deS Phasis eine stadt Sebaste genant/wovon aber anjetzo gleichfals nichts zusehen ist. ESgibtallhier/nach dem bericht der alten/ sehr viel phasanen/ welche ihren namenvon diesem fluffe bekommen haben. Sie halten sich gerne an demsel.bigen auf. Es sind auch immerfort leute daselbst / welche störe fan-gen. Johann Chardin berichtet / daß dieser fluß bey dessen einfallt»die see/ anderthalb meilen breit / und 60 klassiern tieffsey. Es liegtauch an diesem fluffe eine stadt gleiches namenS/ so ein Bißlhumhat/ unter Trebizonde gehörig. 5. r-lskion «le i» kUnZreijs
le recueil 6c kl. Ilievenoc vol. i.
phaulcon / (Constantin) ein unglücklicher Staats-Ministerm dem Königreich Siam. Von geburt war er ein Grieche; seine-uferziehung aber hatte er von den Engelländern empfangen / undendlich da er durch die wissenschafft vieler sprachen/ durch einen son-derbaren verstand/ wie auch durch andre geschicklichkriten sich a»dem bvfe der Königs von Siam hervor zu thun gelegenheit gefun-den/ stieg er daselbst von dem amt eines QuartiermeisierS biß zu derwürde eines Königlichen StaatS-Ministers. DaS ansehen / so «ein dem gedachten Reich erlangt/ und der Vortheil/ welchen mansich durch seine Vermittelung versprach / gab anlaß / daß auch aus-wärtige Potentaten sich um seine freundschafft bewarben; wie dennder Pabst sein Wappen mit 2 silbernen rreutzen vermehrte / der Kö-nig von Franckrrich aber ihm den Riiler-orden des heiligen Geistsschickt«. Gleichwie aber Phaulcon bey diesem glück sich nicht so wolzu mäßigen wußte / daß er nicht durch Hochmuth / geitz und unter,vruckung derer/ so «hm zuwider waren / sich solle viel feinde ge-macht habenzalso bekamen diese letztem eine bequeme gelegenheit ihnzu stürtzen / als er an. iü 88 seines Königs kranckhett sich verleitenließ/mtt einem von denselben an kindeS statt aufgenommenen Prin-tzen / namens Moonpi / eine gewisse conspirsrion anzufangen. Hie.rubrr ward Moonpi enthauptet/ und etliche tage hernach/ nem.lich den 4 iun. der gedachten jahrS / dem Phaulcon gleicher gestattzuLuovoderkopffvor die fuffe gelegt/ worauf man seinen cörpeein; theile zerschnitt/ und selbige mit so wenig erde bedeckte/ daßsie bald daraufvon den Hunden ausgescharret und gefressen wurden.Er hinterließ eine stau und einen 4jährigen söhn. Sein grösteefeind/ der General Opera Piteratjay/ bestieg nach dem tode deSKönigS/ welchrrden n julii an. iS 88 erfolgte/ den SiamischeNthron / und die Frantzosen / welche durch Phaulcons beförderunssich in demselben Königreich zimlich fest gesetzt hatten/ mußten eSnoch vor auSgang der vfftgemrldten jahrS ga'ntzlich verlassen, n
psr Is N.ll'OrlcLns. Ä««» llu k. Isclisrll.
vhazael / war Anttpatri ältester söhn / und HerodiS der gros-sen KönigS in Judäa bruder. Nachdem Antipater durch Hyreanischwachheitstarckworden/ machte er Phazael/ welcher ein nugeLund bescheidener mann war/ zum «ouv-rneur von Jerusalem L.707. hernach aber wurde er in dem vallast dieser stadt durch Ami-gonum und die Parther / deren anführrr derselbige war/ belagert/und biß ä.u. 71? gefangen gehalten. Weil er sich nun nicht so wohlvor dem tobe fürchtete/ worzn er verdammet war / als vor derschände/ daß er durch die Hand seines feinde- sterben solle/ sich abeeselbst nicht entleiben kunte / weil er in ketten und banden lag/ so stießer seinen kopff wider die steine/ und zerschmetterte ihn. Man sagt/daß hierauf von Antigono ärtzte zu ihm geschickt worden / welcheaber an statt ihn mit heylsamen artzney-mitteln zu versehen / seinewunden vergiftet haben sollen. Sein bruder HerodeS ließ zu seinemandencken unterschiedliche gebäude aufführen / als einen thurm mJerusalem / Phazael genannt/ nebst einer stadt gleiches namenSin dem thal Jericho . >-14 »-».>- »sc. 9 s-i. r a« beiio
pheaeus / Jnachi der ersten KönigS von ArgvS söhn / erbau,rtedic stadt Phegea / und theilte zuerst die zelt/wt« einige smbemmberichten / in monate und jähre ein.
Phelipeaur / fPaul) Herr von Ponchartrain/SkaatS-s-««,-rlukvon Franckreich/ welche stelle er von dem Könige H-nrico I V