Band 
Dritter Theil
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QO2

F^llek-Sakrazin bringen lassen / starb tk allda den 2! der.»^./daer^jahra!- war. Er war ein söhn Ludomci Phclipcaux/s^M von dem ?r«6-ii2i zu BloiS / und ein brudcr NkMvnvl/^lckerikuri in dem siaats-lecrerLrisr lucccciilke. Mit Anna Btau»bamols /ffi-cr rochier Francisci / Herrn vonMtcamton/Halerntteuget Ludovieiim Phelipeaux vvn Pont-Cbartratn / Paria«ammr-Rath zu PariS / und hernach Präsidenten der rechen-ram-.mrr / so von Susanns Talon hinterlassen Ludvvicum PhellMUk/Grafen von Porit.ehartrain / so an. 1699 den ; fepk. zum Groll'Cantzler von Frauckreich ernennet worden. Sem sohn Httrony-mus wurde an. «699 Staats'L-crersr.us. Litt, «« Hsc mk.

Äcr«. a'Lrsr. Ls«ve^r». Dos

Phelipeaux/ (Remond)Herr vonHrrbaul/ ö-iaDMiere

-rndcluVerger/ StaatS-secr-rsrili; m Franckmch / war em dru-der Pauli Phelipeaux / Herrn von Pontchartrain. Nach dessen w-Le / nachdem er vorher unterschiedene -Kargen getreulich verwaltet/wurde er den 5 nov. »621 zum StaatS-se«-»«» ernennet/ und an.1626 bekam er die cxve-jirioa der ausländischen geschaffte / welchem«litte ermik solcher ordnung und klugheil vorstünde/ daß die aus-ländische Lil-Mrisich jhm zum muster vorstellten. Weil adersem al-ler die beschwerltchkeiten der reise / so der König m einer unbeque-men jahrs-zeit nach Italien that / nicht aurstebtu konte / so starb er,uSusadrN2may 1629. Erhmterüeßzsöhne: (i)BatthasarPhelipeaux / Herrn von Herbaut/ Parlaments « Rath zu Part«/

beMüK DircLöner 6e!'Lp3rgne, UNd (ttbltty Staati-Rüth; stM v

an. iü§; und hinterließ eine posterität/ welche noch dieser zettln sei.nrm urenckel George Phelipeaux/ Herren von Herdault florirt/der an. 1719 als Rath ins Parisische Parlament aufgenommenworden. (2) Ludvvicum Phelipeaux / Herrn -te 1- Brilliere undChateaunruf an der Loire ; dieser wurde erstlich an. 1619 6rM°rin dem geheimen rath / und in dem folgenden ,ahre StaatS«Rath/hernach halff rr seinem vater in seinen Verrichtungen / und that sichdabey so hervor / daß er demselben lucceMrie. An. r64; machte ihnder König zum Ober.Cttemonien.Meistcr seiner orden. Unter sei«nen hinterlassroen söhnen sind sonderlich bekannt LudovrmS/ so an.-654 dieanwartschafft auf daS staatS-t-cre»«^ semeS vaterS be-kam / aber solche nachmal seinem vruder / welcher letzt folgt / über-liesse; Baltbasar Phelipeaux/ Herr ^Brilliere/ ^m-von«hateaunruf an der Loire und von Tonlay / Graf von 8. Floren«Ein / Baron von Heroy / StaatS-Lecrersrius und Se-,erar>us des or«DenS vom heiligen Geist. Er starb den 2 aprill 1700/ und sein söhn/so an. 1672 gebohren / hat des vaterS ämter erhalten. Dieser hiess«nletchfallS Ludovicu»/ und zeugte mit Francista a-Mailly einensöhn/auch LudovicuS genanut/ derihme bey seinem rod an. 17-6rn seinem wichtigen amt nachgefolget / und an. 1724 Amrliam Er»nestinam von Plattn/ Ernestr Augusti von Plattn/ Reichsgrafen /und des KöuigS in Engellaud MioisterS wegen der Hannoveri«scheu landen / tochter / geheyralbet. Aus den töchtern de» obigenLudovicr/ uud schwestern des lrtzien ist sonderlich zu mrrcken MariaJohanna gebohren an. 1704/ und vermählt an. 171« mit ihrem«eitern Johanne Frideriro von Phelipeaux / Grasen von Maure,ß>aS/Königlichen StaatS.r-rrecsrio. Michael/ Ertz-BischoffzuBourgeS/ vorher Parlaments-Rach/ Btschoff zu Usez / Abt von«otre-OLa.e äe t'abLe. von Qumcl / 8. Lo und von Nioeil / warder andre söhn drS ersten in diesem articul angezogenen Ludovici/und starb d«n 23 aprill 1694. (;) Aolontum / Herrn von Verger;er wurde an. 1642 Ratb im Parlament / LvtaakS-Rath und in-cn.a->m6->»iuL«-in BourbonoiS/ und hat eine posterität binterlas.fen/ die aber an. >71; mttRaimont Balthasardem vice-nsvonCanada abgestorben. Da- hauß von Pontchartrain machet einen-esondern äst dieses stammen-auS. *

phrmonoe / oder phoemonoe / die erste Weissagerin in dem«empel zu Delphis / erfand die sogenannten Heroischen verse/ wo,rinnen sie die antwort des Oraculi ertheilte. 1. - gcogr. r-«»-

in rttoc. ?/>».!. 10 c. z. L«/eö. in rkron.

pheneus/ eine stadt in Arcadia unten an dem berge Cvllene/ist sonderlich deßwegen berühmt/ weil sie vorzeiten mit der stadt Te-Kea/ dem vornehmsten ort in dem bemeldtrn lande/ wegen der »her-stelle stritte/ biß daß LritolauS / ein Legeater/ neben seinen 2 brü«Lern in einem zweykampff/ so der «or-kiorum und curiariorum ,h.rrm gleich kommet/ denDemostratum von Pheneus und dessen2drüder überwand / und dadurch solche ehre seiner stadt bestätigte.Nahe bey der stadt Pheneus ist ein see / dessen waffer bey tage ge«fund / in der nacht aber hochst-schadlich ist. Ovidius gedencket des-sen i. I? melamorpl,. in karsll. *

Phedor-Oy/ eine von den zu Schottland gehörigen Schett.iändischen insuln , begreifft 7 weilen in der länge, ligl 9 weilen vonDell, und ohngefehr7 von Vuist.

pheraulas / ein gewisser armer Persianer , wurde von Cyroreich gemacht, war aber bey seinem reichthum sehr unruhig, undwünschte dahero die vorige ruhe, die er bey feiner armnth genossenHatte. Zu solchem ende gab er allen seinen reichthum einem mann,Saca genannt, mit der bedingung, daß er ihm, als einem gast, nurseinen mäßigen unterhalt davon schaffen solle. m c^ox.

^ vherecvdes/ein kMioiopinir. gebohren auf der insul Scyros,Ptttacr schuler, und Pythagorä lehrmeister, lebte zur zeit der;;

Diogenes Laertius ge,»meldet, daß dieser weltweise der erste gewesen, welcher vonhee nalur der götter geschrieben hat. Desgleichen soll er in derwMsagerckunst wohl erfahren gewesen seyn,und als er einstens einschiff auf der see gesehen, demselbigen zuvor gesagt, daß es d urch ein

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vor verkündiget haben. Man sagt,daß er der erste gewesen,welcherdie monden-finsterniß entdecket, und die k-crio-i^des wenden M-erfunden. Es ist auch ein lMoricur dieses namens, aebürtia Mder insul Leros,derAthenienser zugenanntffo in dergisten/z.K. florirte, und eine Historie von Attica schrieb,:^

Lrerr. «ie Ni'tt. LrLc. l. 4. c. 4. ^

vherenice/ Diagorä, des Königs von Rbodus, tochter, kam inmanns-habit zu den olympischen spielen, ungeachtet ein schaMgesetz gemacht war, welches allen jungfrauen oder Weibern grossestraffe dräuele, wofern sie sich unterstehen würden, bey dergleichensniennitäten zu verkleiden. Sie erhielt den preiß im lausten,undihr söhn, welchen sie mitbrachte, trug gleichfalls eine kröne davonHierauf meldete sie beydes ihr geschtecht und ihren stand, und wur,be von der schärffe des bemeldlen gesetzes ausgenommen, weil sieeine Printzeßm war, und weil sowohl sie als ihr söhn den sieg erbal.ten hatte. Liisc.

von -itz'-PL-rln, krotcrpins, war ein fest,welches man zu Cvzicus der Proserpina zu ehren scherte, wobey jb»ein ichwartzer ochse aufgeopfferl warb. 6r«cis 5-risiz.

pheron/oder Amenophis Pharao/ ein König in Aeayvte»,üicceiiixze seinem Vater Sesostrr. Er hat niemals einen krieg unter-nommen, und sagt man, daß, als er einsten eine lantze in den M,n,zur zeit seines üderlauffens geschossen, er blind worden, und zehenjähr lang in solchem zustande geblieben sey. Hierauf bekam er vonbem Or-cuio in der stadt Butta diesen bescheid, daß er sein gesichtwieder bekommen würde, wenn er seine äugen in dem Wasser einerweibs-person, so keinen andern mann als ihren eigenen erkandt tät.te, waschen würde. Dieses prodirte er mit dem Wasser seiner qe.mahlin,und noch unterschiedlicher anderer weider; allein alles »er,geblich. Als er aber hernach eine weibs-person angetroffen, derenwaffer ihn curirte,lreß er alle übrige verbrennen,und that sehr gros.se opffer in allen tempeln. Doch es ist diese gantze erzehlnng ohnezwetfel eine fadel, die man den weibern zum schimpf erdichtet.Nach ihm regierte Proteus, von Memphis gebürtig, 1. r.

' Dheroras/ der 4te söhn des Antipater und bruder Herodis desGrossen, ein sehr listiger und verschlagener mann, der durch seinebvßhafftigen verläumdungen in seinem eigenen gcschlechke die arösieUnordnung stifftere,und an des Alerandrt, der Mariamne und ihrerbeyden söhne Alexandri und Aristobuli tod schuld war; wobey ernoch mtt seiner und Herodis schwester, der Salome , die solchengleich ihme der odgemeldten Untergang beförderet, nimmermehrgut gewesen, und auch derselbigen bey Herode viele Verdrießlichkei-ten gemacht, uud sonderlich deren heimliches liebes Verständniß mitSiltto dem Araber ausgekundschafftet bat. Den Herodes, der ihmdoch gantz ausservrbenllrche gnade erwieß, lohnte er dafür mildemgrosten uadanck, und ließ sich mit zu einer verschwerung wider ihngebrauchen, welches nebst der unordentlichen liebe, die er zu einerlchlechten magd trüge, und darüber die heyrath mit seiner dassder L-alampso und Cvpros ausschlug, freylich seines brudersliebegegen ihn verminderte. Wie er sich deßwegen in Jerusalem nichtsicher genug zu seyn glaubte, entwich er über den Jordan in diel-rrLictiie, die ihm sein Vater gegeben hatte, und schwur, daß er btyHerodis leben nicht wieder nach Hofe kommen wolle. Er hielt die,ses so genau, baß als Herodes einst aufden tod lag, und ib» weg«einiger angelegenheiten ihres Hauses und des Reichs zu sprechenverlangte,» dazu durchaus nicht zu dringen war,dahingegen Hm-des chn in seiner letzten kranckheit besuchte, und nach seinem lode,seinen cörper mit der grösten pracht zu Jerusalem begraben ließ.Er hatte auch an des ältesten sohns Herodis, Antipatri, anschlug,den er wider Herodem gemacht, theil genommen, in Hoffnung, da-durch selbst auf den thron zu steigen. Er starb aber darüber, undward die fach erst nach seinem tobe ruchtbar. »»«g >. >7- *

phldias/ ein vortrefflicher Griechischer bildbauer, welchen ei-nige von Athen gebürtig machen, lebte zur zeit der 88 olymp.nndmachte die statuc der Minerva von Helffenbein, welches bild die al-ten so sehr rühmten, und vor sein Meisterstück hielten. Als er «nch-gehends aus dieser stadt vertrieben worden, begab er sich in dievre«vintz Elis, aüwo er des Jupiters bild verfertigte, welches er in dentempel zu Olympia gab, allwo eS vor ein wunder der weit psss-rle.Von beyden haben wir noch eine sehr nette beschreibnng beysania, wiewohl sonst auch schier kein alter Eor ist, der nichtdMaufs höchste rühmet. Ausser diesen zweyen stücken hat er noch m»fertiget eine Cybele, so zu Athen stunde, eine Vencr-m Utt°u»ober Loeleüero, einen Lpollinem, eine andere tttincrvLM > so NINNLeamisn, nennte, eine vlewelm. dieweil sie bey bey dem MRhamnus stunde, nlismoutls genennet wurde. Noch mehr ändert,die alle sehr bewunderet worden, erzehlet )umm «le niäu» >«-Dieser künstler hat sowohl in gold und helffenbein als ertz Mmarmor gearbeitet,auch beydes kleine und grosse bilde» verfernger.Wie ihme zu Athen insonderheit Pericles sehr günstig war, unsdene vor anderen künstlern zu auszierung der stadt Alben gebraMte, also wurde er auch von den feinden Periclis mit grosser Mg'keit angefochten, die ihme schuld gad-n, er hätte einen MlUgolds,womit das bild der Mmervä umgeben war, und welche» Mauf44talentamgewichtbelauffensolle,weggestvhten, MnM'te zwar Phidiaö seine Unschuld leicht erweisen können, um soweilen er nach dem rath Periclis das gold solchergestalt M«»'brld geschlagen hatte, daß man es ohne mühe wieder abnehmen »"»wägen mochte. Allein aus besorguna, dir schönen daranf ge wanen sigüreo möchten dadurch schaden leiden, wolle er,ich l>M vdämmen lassen; daher er auch in den kerker gcworffenmnd oa "ms»ü gestorben, oder gar von Periclis feinden nm gisst