Band 
Dritter Theil
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Vhiles/(Manuel)einGriechischerPoet des 14ke-u!.',von Evbeso schalls von Cbatiöo».

Sebümg/Har sich insonderheit ernen namen, durch sein in Jambi - der gedachte Kanter Montmorencn,

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?Hmrftcl,i«A>en verjcn verm«»»» - ^.H'm'Ärie'chisch, quMät er an. i;r; zu der berühmten victorie bey Pavia ein aros.KLe^/ eine?na,m welchsmsta«" Grttcoum, ^ er dre trappen des Hertzogs von Aleiizvn M

Lernach von Greg Dersmann mit Er Me m,chen m Weinen baufftn warff. Ais ba b darauf der Hertzog von Bourbon ei-vernacy v , ^ nei-misaeaeben woroen. ^ reise nach Madrid vornahm, überließ er Philiberto indessen Las

oberste cowMncio über die armee. An. 1^27 giengen diese beydeGenerals mit einander vor die stadt Rom . Als nun Carl vonBourbon durch einen schütz fern leben veriohr, bedeckte Miderldessen cörper mit seinem mantel, um solchen wdes.sall vor seinensoidaten zu verheelen, und setzte die mis^ue mit nicht weniger glückals muth fort, weiche -Lt-on aber, gleichwie auch der mnthwillm,den er seinen truppen in der stadt Nom verstattete,seinen Nachruhmbey den eyzrig» Catholischen gar sehr verdunckelt hat. An.marschirle er m das Königreich Neapolis, um solches wider denFrantzöstschen General Lautrer beschützen zu helffen. Weil auch ineinem fte-treffen mit dem Frantzöstschen Admiral Wilippin» Dr.ria, Service ue, HugoMoncaba, war gelobtet worden, so vk.trat er vermöge einer Kayftrlichen commiMon, womit die wähl derarmee überrinstimmtteM stelle sowohl eines v>re-Königs als einesGenerals in demselben Äeiche. Da nun andre Kayftrliche wmiknund Generals dabin stimmten, daß man in der prvvtntz Apulirnden Frantzoftn eine schlacht lieffern solle,brachte er durch seine klu.ge Vorstellungen zuwege, daß man an statt dessen alle kräffie bloß;«Vertheidigung der Hauptstadt Neapolis anzuwenden beschloß; dadenn vor diesem orte die gantze Frantzösische macht fast ohneschwerdt-streich aufgerieben, und das gantze Königreich in Kayser.licher llevocwn erhalten ward. Carolus V war wegen solcher, undwegen vieler andern proben, die er beydes von seinem sonderbarenverstände und von seiner tapfferkeit abgelegt halte, dermaßen wohlzu frieden, daß er, nach geschlossenem frieden mit dem Pabst W.mente VII, ihn vor andern an. erwählte, die stadt Florentz,zum besten der Medicäifthen familie, einzunehmen. Er übernahmauch solche exxetlluoo, brachte Perugia, Cortona, Arezzo und andreörrer, die sich ihm widersetzen wollen, alsbald zum gehorsam, undfieng an, Florentz selbst ordentlich zu belagern. Nach einer mehrals neun monatlichen lapffern gegenwehr sahen sich die eimvohnerdermaßen in die enge getrieben, daß sie fast keine Hoffnung mehr vorsich übrig sahen, als welche sie aus den co<LmiüLr>um ihrer Wm.gen Revublic zu Volterra , namens Ferrucci/ einen tapffern undglücklichen Kriegs-Obersten, gesetzt halten. So bald der PrintzMüden die Nachricht von dessen anzuge vernommen, gieng er ihmentgegen, griffbey Gavignana in dem geburge von Pistoja dessentruppen an, und schlug sie endlich in die flucht, indem er aber ihnen- bekam er 2 schüsse, von welchen er alsbald tobt

rnacy von »...

vcrftn bestehender Übersetzung herausgegeben wordenist fast gantz aus >k!isni kiüor. snilnsi, hergenommen worden.

Der gelehrte I. A. Fabricius hat in seiner 6,Lc. c. 7 ange->mercket, daß viel, ja gantze capitul in den gedruckten exemplarenmanglen, welche aus mznulcripien könten ergäntzt werden, wie erdann unterschiedliche ort davon rcllimiret, sonderlich das gantzetLrmen von dem elephant. Eben daselbst bezeugt er, baß noch an«dere csrmi'ns und epigrsmms» von demselben vorhanden, davon ereinige lpecimin» gegeben. Dieser Llikkor florirte bey den zeikenKaysers Michaelis Paläolvgi juniorir, welchem er sein werck zuge.schrieben,und muß nicht mit Johann Eumolpo, Theodors oder an-dern auch Philes genannten, vermischt werden. *

Philetas / ein c-rsmlurricu-, Lrilicm und Poet, war aus der in«sul Eos, und lebte zu der zeit Alexanbri N. und Ptolemai I, Königsin Aegypten , welcher ihn seinem söhn Ptolemäo Phjladelpho zum-nforM-rore vorsetzte. Er gab verschiedene Poesien heraus, davonaber nichts mehr vorhanden, als die stücke, so von Athenäo und ei«rügen andern alten -uwren angeführet werben. Er war so glück-lich in den eiegien, daß viele ihm den andern platz in dieser art derverft beylegen. Er war so klein und subtil, daß er sich muste bley«nter die solen machen lassen, damit ihn der wind nicht wegführte.

Seine geschicklichkeit in eichen hatte er vielleicht seinem Unglückim lieben, unv dieses wiederum seiner unansehnlichen gestalt zuzu,schreiben. Er starb vor allzu grosser bemühung und fleiß, den er auflösung einer lächerlichen ark von issUoZumiL. die picullowenvi hrjst,zu wenden pflegte. §er«üo 1.14. I. », »4. jn ersr.

ge tziit. Qr«c. I. z c, 7 ge pack.

phtletus / ein Patriarch zu Constantinopel in dem 14 l-cuio,

KiccegirtebemCalixto.

philetus/ Bischoffzu Antiochia,folgte dem Aftlepiadi an.-19,und stund dieser kirche biß an. r;o vor, da Zebencs an seine stelle

kam. in «tiroli. in SNNL>.

philetärus / ein verschnittener, war General-Schatzmeisterbey dem Lystmacho, und wurde böse auf ihn, weil derftlbige seineneigenen söhn Agakhocles hatte lassen umbringen. Als deswegenArsino-, die andere gemahlin Lystmachi, welche eben den mord des-vbgemeMen ihres stteff-sohns verursachet hatte, ihren Herrn auchwider Phiietärum anstiffrete, ward dieser so sehr erbitteret, daß eralle die schätze, welche er in Verwahrung hatte, zusamt dem festenschloß zu Pergamus, dem feind Lystmachi, Seleuco , in die Hände Miihjtzig nachsetzte.

rcuterey von den Florentinischen reutern, welche durch üuesiE

liesserte. ^ ^ , ^ - —. . .

welches er ohngefehr 20 jähr lang behielt. Er starb m der 129olympiad. ä. ü 490 und iuccegirte ihm sein brudcr, oder vielmehrbruders söhn, Eumenes . l. -z. i- >7-

inL^r. *

vhtletärus / ein comödien-schreiber von Athen . Man sagt,daß er ein söhn Aristophanis gewesen, und 20 comödien verfertigetHabe.

philibertus I,' der jäger zugenamet, Hertzog von Savoyen ,/olgtt seinem vater Amaveo dem glückseligen / als er 6 jähr altwar,in der regierung. Jolanta von Franckreich,seine mutter,nahmunterdessen nach des verstorbenen Hertzogs Verordnung die regle»rung auf sich, welches ihr aber von ihrem druder dem König Lubo-vico XI, von dem Hcrtzoge von Burgundien, und von verschiede-nen andern Herren mehr, disputirlich gemacht wurde,so viel unruhein Savoyen erregte. Bemeldter Hertzog Philibertus war allzuevffrig auf das >agen, machte sich dadurch ungesund,und starb zuLyon den 22 april an.1482, im 17 jähr seines alters. Er hinterließkeinen erben von Blanca Maria Ssorza, des Hertzogs von Mey»land tochter. Sein bruder Carolus folgte ihm in der regierung.

iiill. ge Zsvo^e.

philibertus II , der schöne zugenamet, gebohren den io aprilan. 148°, war Philipp» des Grafen von Bresse und nachmaligenHertzogs von Savoyen söhn, welchem er an. 1497 >n dein, 7 jährseines alters luccsgirte. Philibertus begleitete seinen varer, alsderftlbige mit dem König in Franckreich Carole» VIII in Italien zog, das Königreich Neapoli zu erobern. Nachdem er selbst Hertzogworden, tractirte er mit Ludvvico XII wegen eines Marsches, wel-chen desselben rrouoxen durch sein land nehmen sollen, dasHertzog-thnm Meyland zu erobern, und begleitete diesen König auf diesemseinen feldzuqe. Mitlerweite erhielt er durch seine klugheit seineeigene herrschafft in ruhe und friede, da Italien in der grösten Ver-wirrung und unruhe stund. Die historicn-schreiber rühmen ihnsehr wegen seiner klugheit, fteygebigkeit, fteundlichkeit und tapffer-keit. Als dieserHerr aufeine jagd nach Pont ^Ains gehen wolle»und zu viel vom eise getruncken hatte, wurde er kranck, und,starb ineben demselbiqen zimmer den ic> sept. an. 1504, woselbst er vor 24jähren war gebohren worden. Er hinterließ keine kinder von seinenbeyden gemahlinuen,Jolanta Louyse von Savoyen,und Margare-tha von Oesterreich,Kaysers Maximiliani I tochter. llift.

ge 8Lvo»e,

philibertus/der letzte Printz von Oranien , aus dem HanseChalvns,gebohren an.i?o2, ein söhn Jobannis II von tzhalons,regierenden Printzen von Oranien . Nach dem epempel dieses sei-nes Vaters erklärte er sich vor den Kayser Carolum V wider denKomg von Franckreich, Franciscum I; dannenhero ihm dieser dasFlirstenthum Orange entzog, und solches der wittwo des Mar«

anzahl buchsen-schützen unterstützet wurden, auf die flucht gebrachtworden, aus allzugrossem grunm sehr unvorsichtig in den an selbi-gem ort schon sieghassten feind mit gar wenigen der seinen gesetzethabe. Einer von seinen officiers, Maramaldo, war, seinen verlachzu rächen, so eifrig, daß er mit eigner Hand den Ferrucci, nachdem»ich derselbe gefangen gegeben, hinrichtete, ob gleich solcher von rharten empfangenen wunden ohnedem schon halb todt war. Nichtlange hernach muste die stadt Florentz capituliren. Weil der PrintzPhilibert keine erden hinterließ, so »uc«ci>rte ihm in dem Fürsten «thiim Orange seiner schwester Clandiä, einer gemahlin Henrici,Grafen von NassaU/sohn, Renatns. g'orione gj xilwovr-

m^icdwi ?. I ^>. 2»I. ««

philibertus Emanuel/ s. Emanuel philibertus.

philicus/ein Griechischer tragddien-schreiber, wurde mit »n-ter die kieisg-m, d. i. unter die 7 mit dem namen dieses gestirns be,nannte Poeten gerechnet, welche zu Ptolemäi Philadclphi zeit be.ruhmter als andre waren. Man lagt,daß diePhaleucische »erst Mihm ihren namen bekommen haben, entweder weil sie von ihm er»funden worden, wie er selbst die lcute zu bereden gesucht, oder nm»lrn da schon andere vor ihm vergleichen verft gemachet, wie soMHephastion erwiesen hat, glcichwohlen Milieus ein poetisch gedich-te in dergleichen verftn geschrieben hat. p'o/ss«, lls p-,«. Sr«c. Sui»das gedenckt noch einiger andern dieses namens. *

Philmus/ von Agrigent in Sicilien , schrieb die Historie mdem Römischen kriege wider die Carthaginenftr,wird aber desW»digeh daß er sich allzu partheyisch für diese letztem erwiese» Miwie er dann würcklich den Hannibal im krieg begleitet hat.

1 .1. Dr'o-is?. Äc«/. < 7 o-». in ttLN. *

Philipp« , oder «l- Catana, war anfänglich ei-

ne Wäscherin, wurde aber hernach amme zu einem von Roberil be»weisen,Königs von Neapoli,kindern,und brachte es endlich so M»,daß sie den Printzeßmncn zur Hofmeisterin vorgesetzt wurde. WJohanna I, Roberti nefin, ziir crone kam, folgte sie in allem dMPhilippä anschlägen, welche den haß und Widerwillen, den dseMnigin gegen ihren gemabl, den König Andream von Ungarn , h»m,stets zu vergrössern stichle. Lctzlich halff dieses gottlose weid »Manderer, dcnselbigen in der stadt Aocrsa an. i?4; aufbie gremM«weift hinrichten, und hieng ihn zu einem fcnster heraus. »cbekam hernach ihre verdiente straffe, da sie wiederum eines MMnie» todes sterbri» muste. orll. ?o>.

Philippe, (von) Dieftr name wurde dem söhn eines rr? von

Tunis gegeben, nachdem er sich von der Türckischen zu der MW>chen reljgron bekennet, und zu Palermo in der cathedral-mcye o°"dem Ertz-BischoffHaussen lassen. Hierauf kam er ju dem