Band 
Dritter Theil
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anbmi dazu zu befördern / neben nochheiter ausdedungen hatte. ^ siege Clemens V.) CeemmS V berMein,^ rn dem önDr bereits ein Concilium nct(d 2)tenne / UNO ev wmdcnrmzchllche Zeugnisse und anklage^

Weil aber die fache ein gar zu grosses argen ß gab/ ward der ge-richtliche proceß aufgehoben /und BoniMlus Vil. von cm^sondern ---mmMon vor unlchuldig erkläret/ hingegen ane vegmbullen in der stretk-sache wider Plnlippum aus dem rc Mer zu lllgenanbefohlen/ und des Königs aufführung wt^r dcnftldeii vor re^mKw erkannt Als »u eben der zeit der Kayser Alvetttiö t Ilaro/fuchtiberKönig seinen bruder/ den Grafen von Valvls/ ZurKay-scrlichen würde zu erheben/ die Teutschen kamen mm aber mtt derwähl Lcnrici VIIzuvor/ und zwar aufemraihcn des PaM >«-der / ckr nicht vor gut erachtete/ daß Philippus so mächtig werdensoike. Dasvornehmste aber/ so aufdemconc.>.»zuVieimenachdiesem vorgegangen/ war dir austtlgung des ordensder Tempel-herren / worzu Philippus den Padjl Clemrntcm am rlsrigssen an-getrieben/ theils wie er von einigen beschuldtget wird/ ausgcttz/um ihrcreichthümeransich zu bringen/ theils miSraachgierdc/weil sie den vöbel zu einer revoi-e wegen der muntz erhodung angc-heket. (flehemit mehrerm den arttcul Tempelherren .) EndlichHatte Philippus noch einmal vor/, gantz Flandern wieder unler lei-ne gemalt zubringen/ und erklärte bereits den Grafen daselbst/weil solcher aus furch! einer gttaugmß auf dre »lcht perj on-

lich erscheinen wolle / seiner leben vrrlurstrg. Weil aber das gantzeland dre Waffen vor den Grafen ergriff/ schritte er zu gütlichen trac-taten / vor deren ausgany er jedoch an. i;i4dcn2y nov. mtt toveadgieng. Sonst hat er auch daS Ertz-Bißlhum Llvn/ was das welt-liche betrifft/ an sich gebracht; ein Parlament zu Parts / und Ton-louse / und noch - andre ober-gmchle zu Rouen und TroveS gesttff-ttt/ auch unterschiedliche Grafschafften und andre guter mildercrone vereiniget. Mit seiner gemahlin / Johanna von Navarra/hat er gezeugt! Ludovicum X / Philippnm V/ CarolumIV/ soalle nach einander Könige worden; Rvderlum/ joan. izos mtConstankia/ des Königs Fridmei III von Sicillen tochter/ ver-sprochen war/ aber bald hernach starb; Margarethen/ so an. 1294mit Ferdinands IV/ Könige von Castilien / versprochen war / abergleichfalls starb; Jsabellam/ Eduardi ll / Köntgs m Engellandgemahlin/ undBlanram/ so an. 1294 mit Ferdinande/ Jnfan-tcn von Castilien / versprochen ward / aber vor der Vermählung mrttvde abgieng. Lonn». </e s'rt/s». IilN. bl»r.

tiik. <ics »ZMerens clu ii, kUilip. Üc äu koniksci: VIII.kill. äs krsnce r. r x. ziz Da»«/ biü. ä- krsnce k. » cul.27 » ig- ^

philippus V, der lange zugenamehwar Pbilippi des schöllenzweyter lobn, und dieß anfänglich nur Graf von Poilou, biß zu sei-nes ältern bruders,Königs Ludovici X Hutini tobe, zu welcher zeiter zum Regenten von Franckreich und Navarra erklärt wurde; weildre hinterlassene Königin Clementia schwanger gieng; obgleich jeinvelter Carolus/ Graf von Valois/ sich bemühete, die cegenlcnschaffran sich zu reisten. Zugleich ward ein vergleich gemacht, daß Ludo-vici X hinterlassene tochter aus erster ehe, von wegen ihrer Mutterdas Königreich Navarra erden, sich aber an niemand als mit ein-willigiing des Königs in Franckreich verbeyrathen,und biß zu ihrenvölligen jadrenPWppus ebenfalls die regentcnschasst von Navarra führen solle. Als nun bald hernach die verwittibte Königin einenPrintzen-mit «amen Johannes, zur welk brachte, ward solcher zwarsogleich vor den König ausgeruffen; weil er aber gleich 8 tage her-nach wieder starb, so ward Philippus, der dißherige Regent, König,und zu Rheims von dem Ertz-Bischoffden 6 jan. i;i? gecrönet.Der abgedachte Carolus,Graf von Valois,bemühete sich zwar wie-derum solches zu verhindern,und machte mit demHcrtzog von Bur-gund , der odgemeldelen Johannä vatcr, mit Carvlo, des Philipp!jüngsten bruder, und andern einen complot, unter dem verwand,daß das recht zur crone gedachter Johannä, als Ludovici X tochter,gebühre. Philippus ließ aber das gantze Reich zusammen kommen,die gewohnheiten und gesetze zu untersuchen ; worauf endlich dieVersammlung einmüchiglich beschloß, daß die weiber vermöge derReichs-qefttze von allem Mcc-il,ons-recht der cron Franckreich aus-geschlossen wären. Sie war auch bereit,die Huldigung an des Phi-lippi söhn, Ludovicum, abzustatten, aber dieser Printz starb eben zuder zeit, da es geschehen solle. Der Padst kam auch noch hinzu,und ließ allen unruhigen mit dem banne drohen,woferne sie sich wei,ter regen würden. Das erste, so der König hierauf vornahm,war,daß er den krieg mit Flandern,welcher seit Philipps I V mit grossenkosten ohne nutzen geführct worden, endigte. Und diß geschahedurch einen tractat an. i;ro, krafft dessen Lndvvicus, GrafvonRevers und Relel, ein enckel des Grafen von Flandern , des Königstochter Margaretham heyratben, und seinem groß-vater in derGrafschafft suctediren, kille, Douay und Orchies bey Franckreichbleiben, und die Flandrischen Stände dem Könlg eine summe gel-bes bezahlen svlten. Philippus nahm sich hierauf vor, einen zuqin das gelobte land zu thun, dergleichen seit Ludovici IX rode an.1270 nicht geschehen war. Der Pabst, dessen vorfahren sonst der-gleichen vorhaben auf alle weise befördert, rietd idm gar sehr da-von ab; es wurde aber dem ohngeachtet geschehen seyn,wenn nichtPhllivpus zu frühzeitig den ; jan. 1)22 gestorben wäre. Sonst istvon ihm noch zu mercken, daß er die Juden, welche sein bruder vor»hm m das Reich eingenommen, wieder daraus verjaget. Er sollauch an den Prvvmcialischm verftn grosse lust gehabt, und unter-

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schiedene dergleichen Poeten unterhalten haben. Er erkauf»vielen Grafen und Herren in dem Reich die müntz-gerechtiakeidenen Unordnungen in dem muntz-Wesen dadurch desto mebr avwhelffen, wenn er allein dieses r-§--ie exercixre. An. 1 ;os ha, er Umit Johanna,Gräfin von Burgund , vermählet, welche ihm Ludonicum-so in der wiege gestorben,und; Printzeßmuen gebohrenNachfolger war also sein bruder Carolus IV.

Inli. ^ ?roven

bilk. äs trsnce c. r x, z6l. L«»re/. kik. «e kksnce. 7'col. 40; 5 g. ' ' ^

Philippus VI, -le Valois, war Caroli, des Grasen von Baloiseines sohns Philippi III, und der Margarethä von Sicilien sok!,'In feiner jugend an. i;-o ward er von dem Pabst zum Genera !«Statthalter des heiligen stuhls gemacht, um denselben wider di-damals in Italien entstandene Partheyen, und insonderheit W xdie Visconti zu Meyland, zu beschützen. Er gieng auch mit einigerwannschaffc dahin, aber weil er weder mit gelbe, noch,n>t»Mgenug unterstützet wurde, muste er bald ohnverrichteter fachenrück kehren. Nachdem sein vetler Carolus I V mit tobe abaiem,und seine gemahlin schwanger hinterließ, warb er biß zu derselbenniederkunfft zum Rcichs-verwalter von den Ständen ernennet,„ndals sie nur eine tochter zur well brachte,ward er gar König. Eduar-dus III, König in Eiigelland, machte ihm zwar die li,cc-won M».cwlich, weil er Jsabellä, des Königs Philippi pulckri tochter, nnddes letzt-verstorbenen Königs Caroli IV schwester-sohn war. Alleindie Neichs-Stände schlössen die Engelländer, krafft des Salischengesetzes und des alten Reichs - Herkommens von der succ-u,vnund behaupteten dieses Philippi recht, welcher den r? may i;-8ae.crönet wurde. Wegen des Königreichs Navarra, welches stet L».bovici X Hutini tode durch die heyratd dessen eintziger tochter wie-derum von der crone Franckreich ab,und an die Grasen von Evreurgekommen, biß dato aber noch immer von den Königen in Frmck-reich als Vormündern verwaltet worden,die aber doch hernach auchanspruch auf die a-cc-ttion machten, ward nun auch an..jyvergleich aufgerichtet,krafft dessen der König zu Navarra die Graf,schafften Champagne und Brie, so auch darzu gehörten, gegen Au-aoulesme und Mortain mit dem beding abtraten, daß diese letztereGrafschafft auf erfolgendes erbloses absterben der Königin vonNavarra wieder an Franckreich zurück fallen solle, im übrigen aberPhilippus VI auf Navarra verzicht that. Gleich nach dem anlrlltder regierung nahm sich Philippus VI des Grafen Roberti vonFlandern wider seine rebellische Unterthanen an,und brachte diesel-ben auch zum gehorsam,wiewohl er in einer schlackt fast von ihnenwäre gefangen worden. Nach dieser cxj-eäluon ließ er den König inEngelland Eduardum III durch Abgesandten ermähnen, die ge-wöhnliche lehen wegen Guyenne von ihm zu empfangen,worzn sichauch derselbe, wiewohl ungern, verstünde. Nur waren beyde an-fangs nicht einig, ob es ein Kowagium ügium oder llmpiex seyn sol-te ; Eduardiis legte daher den eyd nur in gener-l-wortenab,erklär,te sich aber hernach durch eine besondere solenne 26-, daß sein eydvon einem iiomsgi«, ügio zu verstehen. Es wurden auch zugleichnoch andere streit-puncte gütlich verglichen. Aber dem ohngeachietwährte der friede nicht lange. Robertus von Artois war wegen ei-nes Processes willen aus Franckreich verbannet,und ffohe zu Eduar-de, der ihn mit der Grafschafft Nichemont besckmckt; und im gr-gentheil nahm Philippus den vertriebenen König in SchoülachDavid Balliolum,auf,ließ auch Roberti gemahlin,ob sie gleich seineeigene schwester war, gefangen setzen. Ohngeachtet dieser vorspielezu einem kriege, setzte sich doch Philippus VI mit dem grösteiiKiu!einen crcutz-zug vor; es war auch alles schon darzu bereit. Weilaber des Königs in Engclland kriegs-rüstungcn Philippo bedeuck-lich fielen, und aus denen vielfältigen friedens-tractaten nichlSwurde, unterließ Philippus solche reise, und machte sich gleichfallszur gegenwehr gefaßt. Er erklärte auch Robert von Artois undalle die ihm auffenthalt geben würden,in die acht, und weil Eduardihn schützte, conllscirte Philippus Guyenne. Eduardus aber llengzuerst den krieg an. r;; 9 in Flandern an , und machte in dem sckgenden jähr erst kund,baß er aufgantzFranckceich wegen obgedack-ter Ursachen ein recht habe, nahm auch sogleich den titnl einesKönigs in Franckreich an, worzu ihn, wie einiae schreiben, derra-dcls-führer der rcbellen in Flandern , Jacobus Ardenveld, augetmsehet. Philippus gieng ihm hierauf mit einer starcken armee eckgegen, und verhinderte, daß Eduardus in den ersten jähre» nWunternehmen tonte. Er ließ auch an. 1 ;4o eine starcke kriegsMin den canal gehen,um Eduard» den weg nach Flandern zu vcM-ren. Allein diese flotte ward von der Englischen gäntzlich geW^gen, worauf Eduard die belagerung Tournay vornahm. D«'APhilippus brachte es durch seine schwester Jobannam, Eduamschwieger-mutter, zu einem stillstände, wodurch Tournay best«,auch alle andere Unternehmungen der Engelländer gehennmlwur-den. Man arbeitete auch an einem frieden, und Eduardus ivu-sesich sehr erfreuet haben, wenn man ihm den lehns">c--vn> wrMGuyenne härte nachlassen wollen; weil aber Philippus nich!»^'von hören wolle, giengen alle tractatcn zurücke, und der todt»»letzten Hertzogs von Bretagne Johannis lll, der an.lZ-t« rrioMzündete das kricgs-feuer von neuem an, und gab der gantze» Mein anderes ansehen. Denn es waren 2 Prätendenten vordanormder Grafvon Blois, und der Graf von Montfort. Weil nun Mvon vemKönig in Franckreich unterstützet wurde, hicnge !>Ä dMan Engelland', nnd bemächtigte sich auch in kmtzem der vonuM'sten Plätze des Hertzogthnms. Er wurde zwar hernachund die meisten Plätze gicngen wieder verkehren; seinemahlin aber (von der ein eigener articul unter dem wort zcMMvhielte sich so lange, biß an. 1 ;4? der König in Engeüand leldst n>