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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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a And. zu trins

ken: d. i. mahlzeit zuhalten/ vnd frölich zufeyn als Genef.43.*.34.

b Hebr. auch andem andern tag( versstehe wie er den tagzuvor gesproche hatscap... 6. Oder/

deren mahlzeit. drob.c.1.8.)

c And. bey dermahlzeit des weins:also drund.. 7. vnddrob.c.5.6.

d Heb.meine sect.et Ndie Juden/

Sprossen bin. And.

te/ oder/ leben.

474

Das Buch

Nd da der könig mit Ha

man fam/ ª zu dem mahl/ das

die königin Esther zugerichthatte:

2 Sprach der könig zu

Verst. am tag der an- Esther des andern tages/ da er wein ge-trimcke hatte: Was bittestu königin Esther /daß man dirs gebe/ vnd was forderstu?Auch das halbe königreich/ es sol geschehen.3 Esther die königin antwortet/ vndauf welchen ich ents sprach: Habe ich gnade für dir funden/ o fo-meines volcks/ R.sees nig/ vnd gefellet es demi könige/ so gib mirf Berfche/ vond mein leben vmb meiner bitte willen/ vndKönig/ vmb cin grof mein volck vmb meines begerens willen:scheint, daß Efther 4 Denn wir sind verkauft/ ich vnd meinfehe auf die anerbies volck/ daß wir vertilget/ erwürget/ vnd vmbHamangechan. drob. gebracht werden. Vnd wolt GOtt wirDas wir des wiirden doch zu knechten vnd mägden verseyn müßten/ vn doch kauft/ so wolte ich schweigen: So wurdedarbey vnser leben er der feind doch dem könige nicht schaden.Der könig Ahasverus redet vi sprach

Haman an dich/ den

se summa gelts. Es

tung des gelts/ welche

6.3.7.9.

Konigs teibeigene

hielten.

h N. zum nusHen vnd vortheit desKonigs.

dult tragen.

feind des Königs

erstatten tdñen. Ansdere/ wiewol der vno

destrucker den scha

nen gut machen: Od.

dung( d.i.der gewinn

cfung) nicht wurde

den des Königs.

1 Das ist wanndie Juden bey ihrer

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Bnd folche zu der königin Esther: Wer ist der? oder wodienstbarkeit mit ges ist der/ der solches in seinen sinn nemmenkod. wiewol der dürfte/ also zu thun?Schaden nicht wurde 6 Esther sprach: Der feind vnd widerfächer ist dieser böse Haman . Haman aberden des Königsteie entsetzt sich für dem fönige vnd der königin.Bnd der könig stund auf vom mahl/nes wegs wurde tons 7wiewol die undererns vnd vom wein in seinem grimm/ vnd giengvon dieser vndertru, in den" garten am hause. Vnd Haman können verglichen stund auf/ vnd bat die königin Esther vmbwerden mit dem scha sein leben: Denn er sahe daß ihm ein vn-glück vom könige schon bereitet war.Teibeigenschafft nur 8 Und da der könig wider auß dem garten/ würde es des K- ten am hause in den saal/' da man geessenseyn/ vnd wegen der hatte/ kam/ lag Haman an der' banck/ dagrosses der renttammer Esther auf saß.Da sprach der könig: Wil ercyntragen: wann sie auch die königin" wingen bey mir im hauein mat sollen vmbges se? Da das wort auß des föniges mundder feind für hat/ so gieng/* verhilleten sie Haman das antlig.9 Vnd Harbona/ der kämmerer einerfelbig Judenfeind nit für dem könige/ sprach: Sihe/ es stehet einwurd können ersetzen, baum im hause Haman/ fünfzig elen hoch/tattſend Zatene fils den er Mardochai gemacht hat/ derf gutes für den könig geredt hat. Der könighertz erfällt hat: d.i. sprach: Laßt ihn dran hencken.

noch das leben erhiets

nigs groffer nutz

jährüche schatzung ein

aber allesampt auf

bracht werden/ wie es

entgehet dem Königdasselbig eynkommen/welchen schaden der.

wann er schon sehen

bers gebe. S. droben6.3.7.9.

m Heb. der fein

der in seinem hertzen

ihme veftiglich fürge-

C

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X

10 Also hencket man Haman an dennommen/ folches zu baum/ den er Mardochai gemacht hatte.

thun: Bon dieser.art

zu reden/ S. Act.r. Da leget sich des königs zorn.

1.3.

n And.nach dem

hof des Pallasts/ d.i.in den hof/ der an/ oder/ bey dem Pallast war.

|

Cap. VIII.

a N.da Hamanb Sampt aller

wein Haman fich an

ON dem tage gab der könig gehencke war.Ahasverus der königin Eff- feiner zugehör. Daniherb das haus Haman / des des Könige MaieftatJudenfeinds. Vnd Mardo- vergriffen/ wurdenalechai fam für den konig: König cyngezogen.faget an/ wie er jhr zuge die zahl der fürnems

Denn Estherhöret.

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f

te seine guter vom

c D. i. ward in

sten Fürste des Reichsaufgenomen/ die tagelich vmb den König

S.drob.c.1..14h

hatte aus

sagt: N. dem König.

chai ihr naher blutss

2 Vnd der fönig thet ab seinen finger waren/ vnd fein angesreif/ den er von Haman hattes genommen/ fen. Sob.c.1. favnd gabe ihn Mardochai. Vnd Estherfezet Mardochai vber das haus Haman. e Daß Mardos3 Vnd Esther redet weiter für dem fo- freund war.S.cap.2.nig/ vnd fiel ihm zun füffen/ vnd flehet ihm*+ Pittschafftsdaß er weg thet' die boßheit Haman / des*.10. vnd die aufleg.Agagiters/ vnd seine anschläge/ die er wider Gen.41.42.die Juden erdacht hatte.

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In

4 Vnd der konig recket das gulden seepter zu Efther. Da stund Esther auf/ tratfür den fönig/ Vnd sprach:

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*.7.

ring. Sihe drob.c.3.

g Deň zuvor hatste er ihm denselbigengegeben gehabt.

ht Eingedenck derwieſen hatte. S.drob.c.6.4.2man gehendt war.S.

tret/ so er an ihm bes

i Nach dem Has

drob.c.7.7.9.

1 D. i. das Edictvon vertilgung derJuden/ welches auß

Gefellet es dem könig/ vnd habe ichgnade funden für ihm/ vnd ists gelegen Abschaffte.dem könig/ vnd ich ihm gefalle/ so schrai-be man/ daß die briefe der anschläge Haz rach vnd boshafftisman/ des sohns Medatha/ des Agagiters/ mans/ publiciert worwideruffen werden/ die er geschrieben hat/ ons er den Judengitdie Juden vmbzubringen in allen landen gerichtet hatte.)des Königes.

I

gem langeben Hasden; das vbet/

m Zum zeichen seisner gnade/ vnd daßsie wider aufstehen

fotte. Sihe drob.c.4.

*.II. vnd 5.2.se sach

n And.vnd dies

König.o Od. in seinen

das mein volck treffen würde? Und wie fan6 Denn wie kan ich zusehen dem vbel/das mein volck' treffen würde? Und wie fanich zusehen/ daß mein geschlecht vmbkome? febrift für dem7 Da sprach der könig Ahasverus zur augen angenehm bin.königin Esther/ vnd zu Mardochai dem Ju- Nan die Fürsden: Sihe/ ich habe Esther das haus Haat Oder/ gedaneman gegeben/ vnd ihn hat man an einen nemmen Samans.S.baum gehencket: darumb/ daß er seinehand hat an die Juden* geleget.

a

8 So schreibet num jhr für die Juden/wie es euch gefellet/ z in des königs namen/vnd versigelts mit des königs ringe: DennDie schrift/ die ins königs namen geschrieben/vnd mit des königes ringe verfigelt wurden/mußte niemand b widerzuffen.

C

ften vnd Obristen.cken/ d.i. das bdse fürs

*.3.

r Hebr. wie soll ichtennen vnd schen indieses vbet: alß wort

fie

sagen: ich wirdstonnen feben,

vor hertzenteid nicht

f Hebr. finden.t S. drob. 7.1.vnd 2. Der König

will sagen: Ich babgeben in mete

alles gethan/ was nach

nem vermögen ist:den Haman hab ichmeinen gnädigen wils

abgestrafft/ und suchten erzeigt. Im vbri

gen stehts nicht beygeschriebene briefe zw

ihrer sicherheit thien/

finden.

den er für Mardochai

9 Da wurden geruffen des königs schrei-ber/ zu der zeit im dritten monden/ das ist dermond Sivan/ am drey vnd zwenigstentage/ vnd wurden geschrieben/ wie Mar- widerruffen. S.drob.dochai gebot/ zu den Juden/ vnd zu den 1.9. Aber wohl ichFürsten / landpflegern vnd hauptleuten in erlaubnuß/ daß fie ulanden/ von India an bis an die Moren: was fie rathsam besnemlich/ hundert vnd siben vnd zwenzig lån- u Den galgen: And. bteb ſtehen/ der/ einem jeglichen lande nach seinen schrif bat taſſen aufrichten.ten/ einem jegliche volck nach seiner sprache/ zu legen; der willevnd den Juden nach ihrer schrift vn sprache. wird für die werk ges10 Und es ward geschrieben in des y Namt. an dienigs Ahasveros namen/ vnd mit des font der tänderon.gesringeverfigelt. Vnd er sandte die briefedurch die reitende botten auf jungenmaulern:

die Königin Efther/ betreffend sein leben/ zu ersuchen. P S.Prov.16..14. vnd 20..2.9 Und.völlig beschlossen war.Hebr.vollbracht war. r Heb.da er wein getrunckenhatte. 1 Hebr. war Haman auf das beth gefallen/ da Esther auf saß:( ihr demütiglich zuflehen/ dz sie den König für ihn bitten wolte.) t Dd.bethe.Berst.hiedurch ein solches beth od.gutsche/ wie drob.c.1..6. auf welchem man tag an der tafet bey der mahlzeit: Atso ist auch Christusmit seinen Jüngeren an der tafel gelegen/ vnd nicht gesessen/ Matth.26.*. 20. Wein dieses bey denPerfen/ Römern vnd andern Nationen gebräuchlich war.tigen.y In diesem hauß der mahlzeit.

x D. i. in meiner gegenwart.

B. 2o. gewalt enthyz/ nothzuch,fallen war/ dem wurde das angesicht verhüllet/ als der da nicht würdig wäre/ den König anzuschawen:fondern/ als einer der sich an Königlicher Majestet vergriffen/ zum tod vervrtheilet war. Sie

z Od. ein wort/ d. i. befetch. a Welcher bey den Persen ins Konigs vngnad ge-

Job.9..24.

b Von dem S.Efth.1..10.

c Und.sprach für dem König:( d.i.

in gegenwart des Königs:) Sihc/ rc. d And. auch file/ der baum( od.galgen) stehet zc.e N.ihne daran zu hencken. Dieses mag wot Harbona von jemand auß des Königshaußgesind vernommen haben/ da er hingangen/ Saman zum andern panquet abzuholen/ da er diesengalgen hatte können aufgerichtet sehen. f Der den anschlag der Kämmerer geoffenbahs

ret hat/ die dem König nach dem teben stunden/ daran er sehr wol gethan/ vnd dem König den gröstendienst erzeigt hat/ in dem er ihn beym teben erhalten. S. drob. c.2.v.21,22.

Das VIII. Cap.

1. Der König vbergibt der Esther Hamans hauß/ Mardochaikompt fürden König/ 2. Der gibt ihm den ring/ den er zuvor Haman gegeben hatte/s. Esther begehrt/ der König wolle sein gebott wider die Juden widerzuffen/7. Der König williget eyn in alles was sie begehrt/ 9. Diß wird an alleLandvdgt in allen Provinzen geschrieben/ II. Innhalt des gebotts/15. Mardochai herzlichkeit/ 16. Bey den Juden ist grosse frewd/ vnd vielvolcker begeben sich zu den Juden.

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x D. i. meinte

nommen.

Obersten vnd Fürsten

z D. i. in meionem namen.

a Mit meinem

ring.

b Es scheint/ derKönig habe das voris

11 Dariñen der könig den Juden gab/ ge gebott/ welches as

man im namen des

Königs unter seinem fieget batte tassen außgehen/ nicht wollen widerzuffen/ dieweit solchesnach den satzungen vnd gewohnheit der Köngen in Persen nicht geschehen konte: sondern hasbe den Juden allein erlaubt/ ihrer schautz/ so gut fie tonten/ warjunemmen/ sich wider shrefeind zu wehren/ vnd sich an ihnen zu rechen: darzu ihnen die königlichen diener/ landpfleeger vnd haupticuth die hülffliche hand bieten solten: durch welches mittet die Juden ihre feinde leichtslich haben können dempfen. Bergt. Dan.6.*.9,13,16.c Welcher zum theit mit vnsserem Meyen/ zum theit mit vnserem Brachmonat sich vergleicht.d And. Statthaltervnd Landvdgt. Also drob. cap.3..12. et S. drob. cap.1..1.fund. mansandte. g And.durch die hand der läuffer zu pferdt: d.i. durch postreutere.h Do.dieda ritten auf schnellen tameten/( od.dromedarien. S.1.Reg.4.28.) auf máuteren/ so von stuten heretommen. Und.( Nemlich/) die königlichen Postbotten/ die von Postbotten geboren waren. Esscheint/ daß das Poftampt von Elteren auf die Kinder seye crerbt worden.i Zulief/ geftattete. Us PL16.4.10.

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