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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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D. t. die H.

Engel

Brob. 1. 6.

b S.auch drob."

1. ib. v. 6.

c S. drob. 1.b. 7.7.

d+ And. hast du

Das II. Cap.

Das Buch

an

1. Satan hattet bey Gott an/ daß er ihm zulaffen wolle/ Hiob din feinemreib zu pragen/ 6. vnd erhalter folches mit gewiffem beding/ 7. fchlagt ibn

darauff an seinem gantzen leib mit bösen geschwären/ 9. sein eigen weibspottet seiner in seinem etend/ 10. Er straffe sie deßwegen/ vnd leydek vnder

Beffen fein creutz mit geduit. 11. wird von dreven seiner Freunden besucht/

diemit ihm trawren/ vnd doch ein zeitlang still schweigen.

Sbegab sich aber deß tages/da die kinder Gottes kamen/vnd traten für den HErren/daß» Satan auch vnder ihnen fam/ vnd für den Herzen

trat.

2 Da sprach der Herz zu dem Satan:such acht/ ic. Sdrob. Wo komstu her? Satan antwortet demHerzen/ vnd sprach: Ich hab das land vmbTegung aller dieser her durchzogen.

b. y. 8.

e S. die auß

svörtern/ drob. 1. fb.

d

Cap.III.

C

von Suah/ vndZophar von Naema: Den od. Suabis

ter. Ein nachtómting

Suad/ deß Sohus

Sie wurden eins/ daß sie kämen ihn zu klasu bateninggen vnd zu trösten.

Abrahams auß Kethura/ Gen. 2r. 1, 2.

d Oder/ Naes

wiß/ ob dieser zunan

ferne/ kenneten sie ihn nicht/ vnd haben auff matbiter. Iff vnges12 Und da sie ihre augen auffhüben von dieser wohnete auch inzerreiß sein" kleid/ vnd sprengeten erden auffihre stimme/ vnd sweineten/ vnd ein jeglicherihr haupt gen himmel.

k

13 Vnd fassen mit ihm auff der erdensiben tage vnd siben nacht/ vnd' redetennichts mit ihm: Denn sie sahen/ daß derschmerze sehr groß war.

sen/ von deren S. Jof. 15.41.

zusammen.

seinen vrsprung habevon seinen vor- Eltesren/ Geschlecht oderwohnung. Nach etli

cher meymung war

sein hertominien vonEfans/ von welchemeben/ Genzo,

Timma/ Sohn

Andere muthmassen/

er seye auß der StattNacma bürtig gewes

et Bergl. Amos. 3. 3. And. wurden versamlet/ oder/ kamenf And. mitteyden mit ihme zu haben: oder/ bewegt zu werden über ihme: oder/ mitihme betrübt zu seyn. So drund.42.11. g tin diesem vnd folg. vers werden fünff kennzeichen

einer groffen trawrigkeit/ so diese Freunde Hiobs bezeuget beschrieben: N... jhr weinen.

II. serzeissung ihrer klenderen. III. sprengung der äschen über ihr haupt. I V. nidersitzen zur ersden. V. stillschweigen. S. von dergleichen trawrigen gebärden. Gen. 21. 16. vnd 37.34. Jol.7.6.ht.And. mantel. S.k D.t. über sich in die hdhe: N. ihre häupter damit

Sam. 12. 16, 17. Efth. 4.1, 2. Efai. 47. 1. Lam. 2. 10. Ezech. 27. 30.

2.drob. 1.úb.. 20.

i oder/ staub.

zu besprengen. 1 Diese Freund waren zwar tommen Hiob zu trösten: aber/ dasie saben/ daß er

gegnet ware: Darumb sie dann auch ihr trösten eyngestellt/ vnd eine zeitlang still geschwigen/ biß sie

7. I. f Oder/ 3 Der HERR sprach zu dem Satan:ezündet. Diß wird& Haftu nicht acht auffmeinen knecht Hiob hefftig vnd vngewohnticher weise geplagt ward/ gertechen sie in die gedancken/ als wann ihm ſolchGott gefagt/ der sich gehabt? Denn es ist sein gleiche im fande libet vimb sonderlicher begangener mishandlung willen/ oder vielleicht seiner heucheley haiben beauffer ihm ist/ bewes nicht/ schlecht vnd recht/ gottsförchtig/ fich genugsam bedacht haben/ was sie mit ihm reden wotten. Anderer meynung ist/ sie haben nichtssind ofte feine werck vnd meidet das böse/ vnd helt noch vest( oder/ von ewigkeit) an seiner fromkeit: Du aber haft mich be-

von keiner vrsach/ die

genlaßt. Dann Gott

Her. Actor. 15. 18. cr

k

würcket alle ding nach weget/ daß ich jhn ohn vrsach verderbetdem rach seines wit habe.

fens/ Ephef. 1. 11. Esredet aber die Schrifft

also/ hiemit anzuzeis

geredt auf verstaunung/ oder/ groffer erbärmbð.

Das III. Cap.

1. Hiob wird für grösse seiner schmerzen vngedhifig/ verflucht den tagseiner geburt/ vnd die nacht seiner empfängnuß/ 11. wünschet/ daß er deß erstenelenden/ 24. vnd tlagt über seine vntcidentiche schmertzen.

4 Satan antwortet dem HErren/ vnds geforben wäre/ 13. stehet deſſen vrsachen an/ 20. beklagt das leben der

gen/ 1. Satan fene sprach:' Haut für haut/ vnd alles was ein

allezeit geneigt den

m

kindern Gottes schas mann hat/ leßt er für sein leben:

den zuzufügen. I I.GOtt gebrauche ihn

5 Aber recke deine hand auß/ vnd" taste

0

P

dieselbe zu prüffen. sein gebein vnd fleisch an/ was gilts/ er And shnohn wird dich ins angesicht fegnen?6 Der HERR sprach zu dem Satan:

vrsach zu verderben.

h N. fampt scishem vich vnd kindern.

1 D. t. ohne son: Siheda/ er sey in deiner hand/ doch schonemuthwilliger seines lebens.

derbare mißhandfung

oderübertrettung meiner

gebotten/ dardurch er

7 Da führ der Satan auß vom angemuch érzörnet/ vnd zu sicht deß HErzen/ vnd schlug Hiob mit bösenhätte. Dann ſonſt war schweren von der fußsolen an biß aufffeine

fotcher ftraff bewegt

Hiob eben wol ein ars

sher fünder/ wie alle scheitel.

andere

Menschen.

auch nach seiner eisgenen bekantnuß/

8 Bnd sernam eine scherben/ vnd schaBrund. 7. 20, 21. vnd bet sich/ vnd" saß in der aschen.

9.2. PHỐ I3. 23, 26.das Hebr. wort Hin-

9 Und sein weib sprach zu ihm/ Heltestunam wird eben in noch vest an deiner fromfeit? Ja/* segenehier/ genommen/ 1.Sam. Gott / vnd stirb.

dem verstand/ wie alle

19.5. vnd 25. 31. vnd

Pf 35.7,& c. Es hatihm aber GOtt das

nicht zur straff seiner

10 Er aber sprach zu ihr: Du redest wieCreutz zugeschicke/ die närrische weiber reden. Haben wir gutsfünden/ sondern zu empfangen von GOTT / vnd solten daspens bose nicht auch annemen? In diesem allenversündiget sich Hiob nicht mit seinen

feiner gedult.

kt oder zu vers y* lippen.

derben. Hebr. zu vers

Jchtingen. Dann das 11 Da aber die zdrey freunde Hiob ho-

war Satans zweck in

diesem werck: gleich reten alle das vnglick/ das über ihn kom

wie GOttes zweck in

Arnach that Hiob seinen

exempel/ Jer. 15. 10.

Ole Fice

merung

faire com

Die bemine

bergang

einige

fit/ daß

tonte

Nofits ein

Remen/ De

web gewing

G vonDent/ 2. Reg

jedochter Morg

Hunme

O biefell

man wat

00.16/ da

Homme night.

he/ augentic

Connen

es morgens

ca/ che die

angenlieder

Bergtbery. 9.

die Nacht

Warbandes.65 hes etliche

Matters

met Mutter

febet;

sired. 34.18.badan dre

mund auff/ vnd verflucht sei a se crzeigt ſich bienen tag/

Cap.1o.. 19.

menschliche schwachs

4. und 71. 6.

heit in dem frommen

Jer. 1.5.

Hiob. S. ein gleiches

Bauchs/

gifer tors

39, 20. als obNote: daß ich

Rabel

as tind

-leb feine

2nd sprach:3. Der tag muisse

verloh- D.. seinen ge

lich genant/ Gen. 40.

solcher tag auftrucks

renbin/ vnd die nacht/ damansprach/ Esren seyn/ darinnen ich gebo- burts- tag. So wirdist ein männlinc empfangen.

h

20%

Hebr.

vnd Job antwortet/vnd sprach: d.i.fieng/

oder

.Reg.13. ib. v. 6.heber an zu reden.daß der tag me gewed D. t. ich wolle/sen wäre/ vnd man

S. Jud. 18. b. v.14.

nie

Gott von oben herab muffe nicht nach ihm4 Derselbe tag muisse finster seyn/ vndfragen/ Kein glang nuiffe über ihn scheine.5 Finsterniß vnd tunckel müssen ihnüberwältigen/ vnd dicke wolcken müssen gedachten flatt/ daßüber ihm bleiben/ vnd der dampffam tage die geburts- tage/ mitmache ihn greßlich.

6" Die nacht miffe ein tunckel eynnenemen/ vnd musse sich nicht vnder den tagendeß jahrs frewen/ noch in die zahl der monden kommen.

7 Sihe/ die nacht muisse einsam seyn/vnd kein jauchzen drinnen seyn.

auch seiner niemalis

man sonst gemeintichsonderlichen frewdenpflegt zu begehen.

e D.i.geboren:wie das Hebr. wort4. 17. So fan man

genommen wird/ 1.Chr.auch die zeit der ems

pfángnuß nit eigentsTich wissen/ wenigerwas für eine personempfangen seye/ cir

fndbrem od ein mádslein. Und. dolmets

sagte/ pder/ befahl/ daß

8 Es verfluchen sie die verflucher deß ta- ſchens alſo:( daGott)ges/ vnd die da bereit sind zu erwecken" den en manntein empfansLeviathan.

gen werde/ ober/ fötteempfangen werden.* Od. seye fins

d. i. Sonnen- tiechtOder/ ihne nicht suchen/ versorgen: d.i. er wünscht/ daß er niemahien gewesen wäre. Dieſemit Deut. 11. 12. vnd der gloß darben.

demselben gewesen/ men war/ kamen sie/ ein jeglicher auß sei- fi- bas Sonnens liecht befcheine ihn nicht/ oder er feve auf der Natur weggenommen,fen. D.. cin nem ort/ Eliphas' von Theman/ Bildad auslegung tomt mit den vorhergehenden vnd folgenden worten überein. Vergi. dieſe art zu reben

seinen knecht zu prüf

jeder ist also gesinnt/

b

h Hebr. Todes- schatten. Verit. eine sehr dicke/ vnd

gleichsam greiffliche Finsternuß/ die durch ihre abscherlichkeit einem Menschen wol solte dentod versvrsachen können. So drund. 16. 16. Pf. 23.4. vnd 44. 20. And. grewliche schatten/ wie in den todiensgråbern sind.am todten leichnamb verunreinigen

antor serumeenigen; als einen tag/ cuff welchen jemand gestorbene bainoff:12.. Per/ brentenbe Bugge deß tages. Beift, bicke vnd finstere Dlevel, die durch der Sonnen big auf der

daß er gern alles läßt führen/ was er hat/ kinder/ vich/ gefind/ vnd ihr haut daran streckt, wann er nurseine gantz behatten/ vnd an seinem eigenen leib vnbeschädiget bleiben kan. m Hebr. Seele.S. Gen. 19. ib. v. 17. oder sich selbst: d.i. für seine eigene person vnd wolfahrt. S. Gen.12.üb... n D.i.beschädige. S. Gen.26. üb..11. o D. i. seinen eigenen leib.drob.1.5, 11. famt den glossen. q Macht/ vnd gewalt. S. Gen. 16. üb. v. 6. N. ihn zuqueien vnd zu beschädigen. Vergl. drob. 1.12. r Hebr. bewahre/ oder hüce dich von seinerSected. i. leben. Wie drob. 7. 4. die meynung ist er soll ihn nicht toden/ oder vinbbringen.ft N.Siob. t thebr. Erden- gefäß. Weit ohne zweiffet seine finger geschwollen waren/ vnd erfich mit denselben nicht schaben/ oder das efter auß den geschwären bringen konte. Darauß nicht attein die grösse seines tendens abzunemmen/ sondern auch/ daß er in solchem zustand aller Menschlichenhülffe/ eben auch seiner haußgenossen( die ihne wegen der häßlichkeit seiner geschwären gescheuhet)beraubet gewesen. u Sich für Gott zu demütigen/ vnd seine trawrigkeit vnd die zerknitschungfeines hertzene zu bezeugen/ wie es damalis brduchig gewesen. S. drund. 42. 6. Efth. 4. 3.Jon. 3. 6. Matth . 11. 21. Luc. 10.13. x. S. drob.1. s. oder/ segne Gott / es ist doch an demi/daß du stirbest: d.i. dieweil du so geneigt bist/ GOtt in allem zu fegnen/ d. t. zu toben vnd zu preisen,wie du untengst zuvor gethan hast/ Cap. 1. V. 21. fo fahre darinn nur immer fort/ vnd nimmewahr/ wie ers dir vergeiten wird/ N. mit einem schmerzlichen tod/ dem du nicht wirst entgehenDen oder worten: wie er dann hernach nicht aller dingen frey von dieser sünde gewesen. Das wort/Lippen/ wird also auch genommen/ drund. 11. 2. vnd 12. 20. Prov. 7. 21. vnd 12. 19. vnd 24. 28,& c.Vergl. Gen. II. 1. vnd die gloß darbey.meinung nach auf Arabien vnd Idumeen bürtig/ vnd von dem geschlecht Abrahams gewesen.z Diese dren freunde Hiobs sind der gemeinena D. i. Landschafft. bt Oder der Themaniter/ so genannt/ weil er von den nachfómhsingen war Themans/ deß sohns Eliphaz/ dessen vatter gewesen Esau , der Sohn Isaacs Gen. 36.10, 11. Dieser wohnte in wust Urabien.

tönnen. Also redet dieß weib/ feines vertrawens auff Gott zu spotten.

den.

effetben liecht

I t. Soddfi

erden vnd wassern in den tufft auffgezogen werden/ dardurch der tag neblicht/ vnduncke gemacht wird. S. die vorhergehende wort dieses verf. Sarinn diese aufregung bevestigetwird. And. die bitterkeit des tages erschrecke ihn: d. i. die funckelheit/ vnd schatten deß tods machediesen tag schröcklich/ gleich den Menschen/ die mit groffen schmerten gepiägt sind/ vnd mit ihremheuten vnd getöß andern ein schrecken vnd bittere forcht eyniagen. Oder/ verft. die plagen/ so demmenschen den tag bitter machen. m Od.ershrecklich. n In welcher ich bin empfangen worso D. i. gantz verdunckelt/ ve: finstert vnd vergessen/ als wann sie nie gewesen wäre.p Müsse nicht vnder die tage deß jahrs gerechnet werden.9 Dann ben diesen Völckernfwurden die Monat nach deß Monde lauff gerechnet: wünscht also/ daß diese nacht nie gewesen wäreniemand frölichkeit halben in derselben zusammen komme.oder auch/ nimmer ivider käme/ sondern auß der zahl der nächten wäre abgeschafft.ft Od. frdlich gesang.t D.welchem sie zu erst damit überfallen worden/ verfluchen: oder/ den tag selbst shresleydens/ øder/ shredie von der grösse der schmerzen/ so sie tenden/ sich dergestalten überwinden lassen/ daß sie den tag/ anlassen/ andere zum trawren zu bewegen/ oder eines too zu beklagen/ vnd den tag zu verfluchen/ an deny D. i. mit seinen re- geburt. Von etlichen werden die männer oder weiber verstanden/ die sich vor zeiten haben bestellener gestorben war.+2. Chron. 35. 25. S. Jer. 9. 17. Amos. s. 16.u Das wort/ so in demLevijah, wetches so viel bedeutet/ ais trawrigkeit/ tend/ kummer. Trawrigkeit erwecken/ bedentet hiervesprünglichen Zert sich finder/ scheint auf der Syrischen sprach genommen zu seyn von dem wortnichts anders/ als solche mit vieterich klage/ heuten vnd geschren erneweren. And. verstehen den so gesnanten wallfisch/ von dem brund. 40. 20: vnd 41. 1. vnd durch die/ so da bereitet sind shn zu erwescken/ die Styrmwinde/ so das Meer auffblasen. Ettiche gebens/ ihr gesellschafft.

9 Thre

Bastide art

Niren

fait Der

underSing thinfchit

vor der gee

het gewef

fa folgends

tommen: 08

Letorgetommen? 2

Den it in vor

digen leben auff

fire. k2

ren die geftorben

maden/ C

1 Oder/

daß er nemlich in

.in feiner m

meil man fic leb

menfchen gelebt.

14 Jer. 31.15. Mat

der den thenfchen

erden/ vnd etwis

icht; wie wir ficDder boren die gagen/ peinigen/ c

get jenigen fo fic

ben lebseiten mit

Steden. Bergt. J

tet. Bergt.Exod

ect Sebr

Medten nie gebobre

hier wider Gott detennen/ daß die traff

Find Der baltigen fahr

4. Hab.2.1. 1. Codas iht.i. das tebe

fender Seale; d..

In off. Er verstehet

talen( D.i.tradhten

Fit Wir fedichtet ihres be

fchen minen/ entle

ter das liecht dem m

a noch ein. O

data gigt dem unfabt

Se toit mich das fe