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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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Euffetlich schei

het, es schwerer zu seyn

18

Evangelium

4 Da aber Jesus shre gedancken sahe/einen gichtbrüchigen sprach er: Warumb denckt ihr so arges inwort/ gerad vi gesund eweren hertzen?

menschen mit einem

ne sünden zu vergeben:

ju machen/ als ihme sei- 5 Welches ist leichter zu sagen: Dir sindDarumb hat Chriftus deine sünde vergeben? Oder zu sagen: Stehe

also bald den gichtbru

gen/ vor ihren augen auff/ vnd wandele?

gesund gemacht/ auf

göttlich werck/ erfen

mensch/ sonder auch

daß sie durch solch 6 Auff daß ihr aber wiffet/ daß des menmen/ daß er kein blosser schen sohn macht habe auff erden die fündewalker Gott wäre/ zu vergeben/ sprach er zu dem gichtbrüchigen:fünden zu vergeben. Stehe auf/ heb dein bethe auf)/ gehe heim.7 Vnd er stund auff/ vnd' gieng heim.

also macht hatte/ die

Sonst ware es an sichselbs ein grösser vndschwerer werck/ die sünden zu vergeben/ vnd

8 Da das volck das sahe/ verwundert esalso die seele zu hetten/ sich/ vnd preisete Gott / der solche macht den

als den leib wider gesfund zu machen.

i Sonent Chris

ftus fich selbsten/ weiter nicht nur Gottes

Sohn/ sondern auchwahrer Mensch/ auf

Menschen/ vnd vnder

svar/ Dan.7.13. Weil

er auch in einem nidrigen stand war/ vnder

den Menschen. Eph.1.k Weiter N.

26. vnd Phil.2.7,8.

m

0

menschen gegeben hat.

9 Und da Jesus von dannen gieng/ saheer einen menschen" am zoll sizen/ der hießMattheus/ vnd sprach zu ihm: Folge mir.diſem titul verheissen Vnd er stund auff/ ond folgete jhm.10 Vñes begab sich/ da per zu tisch saß imhause/ fihe/ da kamen viel zölner vid sünder/Vi sassen zu tisch mit Jesu vn seinen Jüngern.11 Da das die Phariseer sahen/ sprachen1 N.batte zugleich( 3) Ioh.5.8. sie zu seinen Jüngern: Warumb iffet ewversein beth auf sich/ S. meister mit den zöllnern vnd fündern?12 Da das Jesus heret/ sprach er zu jh-wold Chriſtum noch nen: Die starcken bedörffen des artztes nit/Shne für einen bloffen sondern die" francken.

einer person zugleichwahrer Gott ist/ Act.20.28.

Marc.2.12. Luc.5.25.

m Hierauß ist abzunemmen/ daß das

nicht recht erkante/ vnd

Menschen hiette.

n Oder/ im zoll:

t

13 Gehet aber hin/ vnd lernet was das

X

hauß/ N. den soll zu sey/ Ich habe wolgefallen an barmherzig:

empfangen/ dann er

10.3.( 4) Marc.z.14. Luc.5.27.

war ein zöllner/ Matt. Feit/ vnd nicht am opfer: Ich bin kommendie sünder zur busse zu ruffen/ vnd nichtdie frommen.

o Wird sonst auch

Levi geheissen/ bey Mar-

co vnd Luca. Hattealso zwveen Nammen.

War eben diser

Matthæus, der diß Ev-

bat.

P Jesus.

Z.

14 In deß kamen die Jünger Johannis zuihm/ sprachen: Warumb fasten wir vn dieangelum beschriben Phariseer so vil/ deine Jünger fasten nit?15 Jesus sprach zu ihnen: 28ie können diehochzeitleuthe leid tragen/ so lange der breutOffentliche fün- gam bey ihnen ist( s)? Es wird aber die zeitder/ cines been wan kommen/ daß der breutgam von ihnen

q Od.jutisch lag.Bon diser weise/ S.Joh.13.23.

r N. Matthæi.

namens.

a

|

|

Cap.IX.

20( Vnd sihe/ ein weib/ das zwelf jahr denblutgang() gehabt/ trat von hinden zu ihm/vnd' ruret seines kleides saum an.

( 11) Lev. 15.25,Marc.5.25. Luc.8.43.h Weit sie ihre

tranetheit nicht dorfin

offenbaren.i S.gleiches cremepel/ Matth. 14.36.

k Das anrühren

des ticids hat sie nichedern das anrührendes

21 Den sie sprach bey ihr selbst: Möchte ichnur sein" kleid anrühren/ so würde ich gefund. gefund gemacht/ fens22 Da wendet sich Jesus vmb/ vnd sahe stautens/ wie Chrissie/ vnd sprach: Sey getroft/ mein tochter/ folg, versiDein glaub hat dir geholffen). Vnd das können die Papiſtenweib ward gesund zu derselbigen stund.)

selber bezeuget in

hierauf keinen beweißnemmen für ihre Re-liquien oder Heilige

vielfältige abgötteren

weil Christus allhier

23 als er in des obersten haus fam/ thumb/ mit welchen fiefahe die" pfeiffer das gettinñel des volcks( 13), treiben: fonderlich dies24 Sprach er zu ihnen: Weichet: Denn selbst zugegen genetdas magdlein ist nicht" todt/ sondern es che trafft das web queschläfft. Vnd sie verlachten ihn.

0

25 Alls aber das volck außgetrieben war/gieng er hineyn/ vnd ergreiff sie bey der hand/Da stund das magdlein auff.

26 Vnd diß gerücht erschall in dasselbigeganze land.

vnd durch seine göttlie

fund gemacht hat..Marc.s.30. vnd Luc.

8.46.vnd rergl.Matt.5.34. Luc.8.48.

14.36.( 12) Marc.

1 N. Jesus .

m Welche klagliesder pfiffen/ damit sie

wold C

Zoffan

cliff

fortger

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Kirche

Dienst&

feln/ in

gebreite

( 1)

6.7.L

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Namentrafft G

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ju thun

, 12,16

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wort/

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trus v

fin Bri

under

n Verst. ohne hoff

gewefen

feruffen

Job.1.4

tail et

27 2 Und da Jesus von dannen fürbaßgieng/ folgeten ihm zween blinden nach/ dieschreyen vnd sprachen: Ah/ du sohn David/erbarm dich vnser.

28 Vnd da er heim fam/ traten die blinden zu ihm. Vnd Jesus sprach zu ihnen:Glaubt she/ daß ich euch solches thun kan?Da sprachen sie zu ihm: Her/ ja.

die

deurthe sum facen

vnd trauren bewegsten/ nach altem ges

brauch der Juden/ demternet.S.2.Chron.35-( 13) Marc.5.38.

sie von den Heyden ers

25. Jer.9.17.

Luc.8.51.

mung cintes lebens,fie alsobald wider aufdärsketten. Senften

Christus aber wolte

wecken vnd lebendig

wird vom tod gesagtsdaß er kein tod seye/ sonsdern ein schlaff/ wegen

29 Darühreter ihre augen an/ sprach: der allgemeinen aufs

Euch geschehe nach eiverem glauben.

X

crftehung/ Joh.11.11.

30 Vnd ihre augen wurden geöfnet. VndJesus" bedräwet sie/ vnd sprach: Sehet zu bendig machen/ alsdaß es niemand erfahre.

par mit

Ar And

fender w

auf da

Schieffen

inige b

gewalt

In anfchungGots

habe/ we

tes/ dem so leicht cis

Chriftus

nen todten wider lea

fibften

Matth.2

ellier d

Pt Gr.

net wird

andaft

1.9. J

q Dise Histori ers

vorgefe

zehlet Matthæus ale

fto

ner getve

erinnert 1.2. de Con-

9.9. Wi

genent/

Luc.s.27

g

das gena

man einen schlaffendenvom schlaff aufweckentan.

ven dem tod.

31 Aber sie giengen auß/ vnd' machten ward aufgeweckt/ N.ihn rüchtbar im selbigen ganzen lande(+).

Z

32 Da nun diese waren hinauß komen/ tein/ wie Auguftinussihe/ da brachten sie zu ihm einen menschen/ fenfu Evangelift.der war stumm vnd besessen( s),

a

33 Und da der Teuffel war außgetricgeben/ redet der stumme. Und das volck ver:wundert sich/ vnd sprach:" Solches ist nochnie in Jfrael ersehen worden.

t d.Gefunden. nommen wird/ alsdenn werden sie fasten.find.* 16 Niemand flickt ein alt fleid mit einem lap-

Mit

u Gr.die vbel aufdisem spruch straffet

welche vermeinten/ fie

gerechte leuth/ dieweitsie die ausfertiche cere

der Herz die Phariseer/ pen von newem thuch: Denn der lappe reiffetwären gar heilige vnd doch wider vom fleide/ ou der riffz wird ärger.17 Man faffet auch mit most in alte schleumonten des gesatzes che/ anders die schleuche zerzeiffen/ vn der mosthietten vnd viel opfer:viten: waren aber vn wird verschuitt/ vnd die schleuche foinen vmb:

barmherzig/ gegen ih

mochten nicht leiden/

rem Nächsten/ vnd Sondern man fasset most in newe schleuche/daß Christus ſich der so werden sie beyde mit einander b.halten).18 Da er solches mit ihnen redt/ fihe/ da

armen fünderen an

nam vnd sie zur Buß

tieffe.

6.6. Mich.6.3. Matt. famder dobersten einer()/ vnd fiel für ihm

12.7.

Ich

Boh bin nicht kommen; nider/ vnd sprach: Her?/ mein tochter ist jetztdie gerechte zu berufe f gestorben/ Aber komm/ vnd lege deine handzur befehrung. auff fie/ so wird sie lebendig.

fen/ sonder die sünder

( 6) Marc.2. 17.

Luc.5.32. vid 19.10.

1.Tim.1.15.

19 Vnd Jesus stund auff/ vnd folget ihm

z Gr. Gerechten/ nach/ vnd seine Junger.

dergleichen waren tei:

34 Aber die Phariseer sprachen: Er treibtdie Teuffel auß durch d Teuffel obersten( 1),35 Vnd Jesus gieng vmbher in alle ståttevnd märckte( 7)/ lehret in ihren schulen/ vndprediget das Evangelium von dem reich/2nd heilet allerley feuche vi allerley franckheit im volck.

d

I Sthe drob.1.4.1.Gleichwol war Chris

ſtus nicht allein ein

Sohn/ sondern auch

ein Herz DavidsJuden nicht ertens

Matth.22.43. welches

und ist

das/ deffe

haben in

die

welcher

meldten

f Chriftus hat dise

der vnd.

also bald

nen wolten.

binde nicht auf babdern erſt nach dembenefit/ nati dung

war heimkommen/ auf

daß

er ihren glauben

desto besser bewahrete.t Chriftus sagt nit:Glaubt/ daß ich solchesvon Gott erlangentan: damit er zu verfic

hen gibt/ daß er fine

wunderwerck/ alswahrer Gott/ auß ciccnerweil dise blinde solchestant/ dz er schlechts

geaiaute/ haben

36 Und da er das volck fahe/ fjammerte traffihn desselbigen( 18): Denn sie waren& ver acute/ fanschmacht/ vnd zerstrewet wie die schafe/ diekeinen hirten haben),

h

ein Sohn Davide

sondern auch GottesSohn vnd wahrerGott wäre.

u Verbote ihnen

37 Da sprach er zu seinen Jüngeren: Dieernde ist groß)/ abei wenig sind d arbeiter. febrym mies38 Darumb bittet den' herzen der erndte/

m

wegung feines

gewesen.

h Th

Spischeals Juda

hen/ wel

main get

14.V.22.

Tenorsprfalcin

ZelotesAft.1.13

tine fatt

tinen beu

mens:

ift allein

wollen au

anfang in

den allhi

hertamen

P

Erzen

werden/

worden/ f

eines

( 2)

x+ S.drob.c.8.4.

welcher to

y

Wiewol fie bit

( 3)

t

nokh ctwee

nothwend

18,20.

difer reiß

( 6)

en breite

defgleichs

fab mod

10.7.1.C

lich den gebott Chriftifotten gehorcht haben:jedoch/ dieweil sie solches/ auß gutem cyfer vnd danckbarem gemit/ gethan/ sind sie etlicher massen zu enteschuldigen.( 14). Marc.7.36. z Blinden.

a Dem der Teufel/ mit welchem er befes

ne: ob sich wol die Phariseer darfür hketten vnd außthaten/ vnd defwegen den Artet Chriftum verachte daß er arbeiter in seine erndt sende( 21).ten.S.Joh.9.41.( 7) Marc. 2.18.Luc.5.33. a Also neñt er die Apostel/ die er vor andern/ zu seinerhochzeit/ beruffen hatte/ auf daß sie ihm gleichsam/ als seine liebste freunde/ aufderselben dienen solten. S.Joh.3.29. Johannes der Täuffer war zwar auch ein freund vnd hochzeit- mann Chrifti gewefen; aberer hatte einen besondern beruff gehabt/ vmb deßwillen ein strenger leben geführt/ wie zusehen Cap.3.4.Daher tams/ dz seine Jünger öffter fafteten/ als die Jünger Chrifti. Gr. Söhne/ d.i. tinder des Brau-tigams/ die Jud.14.11. gesellen geheissen werden.( 8) 2.Cor.11.2. b Od. niemand seHet einen lappen/ von newem tuch/( wie Luc.s.36.) an ein alt kleid/ dann derselbe angesetzte tappe reiffet ab/c Mit disen gleichnuffen gibt Christus zu( wie Marc.2.21. N.das newe vom alten/) vom kleid zc.verstchen/ daß seine Jünger noch zu blöd vnd zu schwach seyen/ solche strenge zucht des fastens zu ertragen:vnd daß ein treter Lehrer seinen Jüngern vnd Zuhörern nichts sot/ ober ihr vermögen/ auflegen/ noch sieauf solche wesse vnderzichten/ die jhnen zu hoch seye/ oder ihnen solche lehr- puncten verhalten/ die sie nochnicht begreiffen können. Das alte kleid/ wie auch die alte schleuch/ bedeuten die blodigkeit seiner Jüngern/der newe lappe/ welcher sich zum alten kleid nicht schicket/ vnd der newe wein/ welcher nicht sot in alte vndsbel verwahrte schleuche gethan werden/ bedeutet das fasten vnd andere strenge vbungen vnd satzungen.d Verst. der Schulen; vnd hieß diser Jairus, wie ber, Marco vnd Luca zu( 9) Marc.2.22.feben.e Od. Bettete ihn an.( 10) Marc.5.22. Luc.8.41.f Bey Marco vnd Lucastebet/ sie seve in den letzten zügen gewesen. Ehe aber Chriftus zu ihr kommen ist/ ist sie gestorben.Marc.s.36. Luc.8.49. g Oder/ So wird sie leben.

sen war/ die sprach benommen hatte.( 15) Luc.11.14. b Gr. Aso. c Difer wirdMatth.10.25.Beelzebub geheissen. Dann auch/ vnder den vnreinen Geistern/ einer ist/ der vber die andere herzschet. S.Matth.25.41.( 16) Matth. 12.24. Marc.3.22.Luc.11.15.13.22. d S.drob. Cap.4.23- e tulle.

( 17) Marc.6.6.Luc.

h Sie wuße

f Od.ward innerlich durch erbarmung bewegt. Gr. sein eingewend ward ihm bewegt.( 18) Marc.6.34.g Dieweil sie tana nadigeslauffen/ auch etliche von fernen kommen waren. Gr.sie waren loß vnd entbunden.ten nicht/ woran sie waren/ vnd wie sie solten selig werden: dieweit die Phariseer vnd Schrifftgelehrtewelche das volck mit gesunder lehr des Worts Gottes hätten werden sollen/ jhr ampt nicht thaten. Sudem waren vnderschiedliche secten vnder ihnen entstanden/ also daß sie nicht wußten/ wem fie folgen folten.( 19) Jer.23.1. Ez.34.2. i D.i.es ist des volcks viel/ das begierig ist/ die göttliche lehr anzuhören/ vnd sich in die schewre Gottes/ d.i. in seine Kirche/ verfamten zu lassen; wann nur arbeiter/ di.treelehrer/ vnd feelsorger vorhanden waren. k Gr.viet.den himtischen Vatter.

( 20) Luc.10.2. Joh.4.35.

1 Gott

m Gr. außstoffe: durch welches wort der Herz zu verftchen gibt/ daß diemenschen von sich selbs sehr tråg vnd vngeneigt seyen/ sich zum heiligen Kirchendienst gebrauchen zulchsen/ biß sie durch die krafftige würckung Gottes darzu bewegt vnd getriben werden/ S. Jer.1.6.7.ndDas

20.7.

( 21) 2.Thefs.3.1.

font fere:

julaffen:

niemand v

21.8.9.2

tas etsers

derfelben

frieden/

Lucro .