Euffetlich schei
het, es schwerer zu seyn
18
Evangelium
4 Da aber Jesus shre gedancken sahe/einen gichtbrüchigen sprach er: Warumb denckt ihr so arges inwort/ gerad vi gesund eweren hertzen?
menschen mit einem
ne sünden zu vergeben:
ju machen/ als ihme sei- 5 Welches ist leichter zu sagen: Dir sindDarumb hat Chriftus deine sünde vergeben? Oder zu sagen: Stehe
also bald den gichtbru
gen/ vor ihren augen auff/ vnd wandele?
gesund gemacht/ auf
göttlich werck/ erfen
mensch/ sonder auch
daß sie durch solch 6 Auff daß ihr aber wiffet/ daß des menmen/ daß er kein blosser schen sohn macht habe auff erden die fündewalker Gott wäre/ vñ zu vergeben/ sprach er zu dem gichtbrüchigen:fünden zu vergeben. Stehe auf/ heb dein bethe auf)/ vñ gehe heim.7 Vnd er stund auff/ vnd' gieng heim.
also macht hatte/ die
Sonst ware es an sichselbs ein grösser vndschwerer werck/ die sünden zu vergeben/ vnd
8 Da das volck das sahe/ verwundert esalso die seele zu hetten/ sich/ vnd preisete Gott / der solche macht den
als den leib wider gesfund zu machen.
i † Sonent Chris
ftus fich selbsten/ weiter nicht nur Gottes
Sohn/ sondern auchwahrer Mensch/ auf
Menschen/ vnd vnder
svar/ Dan.7.13. Weil
er auch in einem nidrigen stand war/ vnder
den Menschen. Eph.1.k † Weiter N.
26. vnd Phil.2.7,8.
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0
menschen gegeben hat.
9 Und da Jesus von dannen gieng/ saheer einen menschen" am zoll sizen/ der hießMattheus/ vnd sprach zu ihm: Folge mir.diſem titul verheissen Vnd er stund auff/ ond folgete jhm.10 Vñes begab sich/ da per zu tisch saß imhause/ fihe/ da kamen viel zölner vid sünder/Vi sassen zu tisch mit Jesu vn seinen Jüngern.11 Da das die Phariseer sahen/ sprachen1 † N.batte zugleich( 3) Ioh.5.8. sie zu seinen Jüngern: Warumb iffet ewversein beth auf sich/ S. meister mit den zöllnern vnd fündern?12 Da das Jesus heret/ sprach er zu jh-wold Chriſtum noch nen: Die starcken bedörffen des artztes nit/Shne für einen bloffen sondern die" francken.
einer person zugleichwahrer Gott ist/ Act.20.28.
Marc.2.12. Luc.5.25.
m Hierauß ist abzunemmen/ daß das
nicht recht erkante/ vnd
Menschen hiette.
n † Oder/ im zoll:
t
13 Gehet aber hin/ vnd lernet was das
X
hauß/ N. den soll zu sey/ Ich habe wolgefallen an barmherzig:
empfangen/ dann er
10.3.( 4) Marc.z.14. Luc.5.27.
war ein zöllner/ Matt. Feit/ vnd nicht am opfer: Ich bin kommendie sünder zur busse zu ruffen/ vnd nichtdie frommen.
o † Wird sonst auch
Levi geheissen/ bey Mar-
co vnd Luca. Hattealso zwveen Nammen.
† War eben diser
Matthæus, der diß Ev-
bat.
P Jesus.
Z.
14 In deß kamen die Jünger Johannis zuihm/ vñ sprachen: Warumb fasten wir vn dieangelum beschriben Phariseer so vil/ vñ deine Jünger fasten nit?15 Jesus sprach zu ihnen: 28ie können diehochzeitleuthe leid tragen/ so lange der breutOffentliche fün- gam bey ihnen ist( s)? Es wird aber die zeitder/ cines been wan kommen/ daß der breutgam von ihnen
q † Od.jutisch lag.Bon diser weise/ S.Joh.13.23.
r N. Matthæi.
namens.
a
|
|
Cap.IX.
20( Vnd sihe/ ein weib/ das zwelf jahr denblutgang() gehabt/ trat von hinden zu ihm/vnd' ruret seines kleides saum an.
( 11) † Lev. 15.25,Marc.5.25. Luc.8.43.h † Weit sie ihre
tranetheit nicht dorfin
offenbaren.i S.gleiches cremepel/ Matth. 14.36.
k Das anrühren
des ticids hat sie nichedern das anrührendes
21 Den sie sprach bey ihr selbst: Möchte ichnur sein" kleid anrühren/ so würde ich gefund. gefund gemacht/ fens22 Da wendet sich Jesus vmb/ vnd sahe stautens/ wie Chrissie/ vnd sprach: Sey getroft/ mein tochter/ folg, versiDein glaub hat dir geholffen). Vnd das können die Papiſtenweib ward gesund zu derselbigen stund.)
selber bezeuget in
hierauf keinen beweißnemmen für ihre Re-liquien oder Heilige
vielfältige abgötteren
weil Christus allhier
23 Vñ als er in des obersten haus fam/ vñ thumb/ mit welchen fiefahe die" pfeiffer vñ das gettinñel des volcks( 13), treiben: fonderlich dies24 Sprach er zu ihnen: Weichet: Denn selbst zugegen genetdas magdlein ist nicht" todt/ sondern es che trafft das web queschläfft. Vnd sie verlachten ihn.
0
25 Alls aber das volck außgetrieben war/gieng er hineyn/ vnd ergreiff sie bey der hand/Da stund das magdlein auff.
26 Vnd diß gerücht erschall in dasselbigeganze land.
vnd durch seine göttlie
fund gemacht hat..Marc.s.30. vnd Luc.
8.46.vnd rergl.Matt.5.34. Luc.8.48.
14.36.( 12) Marc.
m Welche klagliesder pfiffen/ damit sie
wold C
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n Verst. ohne hoff
gewefen
feruffen
Job.1.4
tail et
27 2 Und da Jesus von dannen fürbaßgieng/ folgeten ihm zween blinden nach/ dieschreyen vnd sprachen: Ah/ du sohn David/erbarm dich vnser.
28 Vnd da er heim fam/ traten die blinden zu ihm. Vnd Jesus sprach zu ihnen:Glaubt she/ daß ich euch solches thun kan?Da sprachen sie zu ihm: Her/ ja.
die
deurthe sum facen
vnd trauren bewegsten/ nach altem ges
brauch der Juden/ demternet.S.2.Chron.35-( 13) † Marc.5.38.
sie von den Heyden ers
25. Jer.9.17.
Luc.8.51.
mung cintes lebens,fie alsobald wider aufdärsketten. † Senften
Christus aber wolte
wecken vnd lebendig
wird vom tod gesagtsdaß er kein tod seye/ sonsdern ein schlaff/ wegen
29 Darühreter ihre augen an/ vñ sprach: der allgemeinen aufs
Euch geschehe nach eiverem glauben.
X
crftehung/ Joh.11.11.
30 Vnd ihre augen wurden geöfnet. VndJesus" bedräwet sie/ vnd sprach: Sehet zu bendig machen/ alsdaß es niemand erfahre.
par mit
Ar And
fender w
auf da
Schieffen
inige b
gewalt
• In anfchungGots
habe/ we
tes/ dem so leicht cis
Chriftus
nen todten wider lea
fibften
Matth.2
ellier d
Pt Gr.
net wird
andaft
1.9. J
q Dise Histori ers
vorgefe
zehlet Matthæus ale
fto
ner getve
erinnert 1.2. de Con-
9.9. Wi
genent/
Luc.s.27
g
das gena
man einen schlaffendenvom schlaff aufweckentan.
ven dem tod.
31 Aber sie giengen auß/ vnd' machten ward aufgeweckt/ N.ihn rüchtbar im selbigen ganzen lande(+).
Z
32 Da nun diese waren hinauß komen/ tein/ wie Auguftinussihe/ da brachten sie zu ihm einen menschen/ fenfu Evangelift.der war stumm vnd besessen( s),
a
33 Und da der Teuffel war außgetricgeben/ redet der stumme. Und das volck ver:wundert sich/ vnd sprach:" Solches ist nochnie in Jfrael ersehen worden.
t † d.Gefunden. nommen wird/ alsdenn werden sie fasten.find.* 16 Niemand flickt ein alt fleid mit einem lap-
Mit
u † Gr.die vbel aufdisem spruch straffet
welche vermeinten/ fie
gerechte leuth/ dieweitsie die ausfertiche cere
der Herz die Phariseer/ pen von newem thuch: Denn der lappe reiffetwären gar heilige vnd doch wider vom fleide/ ou der riffz wird ärger.17 Man faffet auch mit most in alte schleumonten des gesatzes che/ anders die schleuche zerzeiffen/ vn der mosthietten vnd viel opfer:viten: waren aber vn wird verschuitt/ vnd die schleuche foinen vmb:
barmherzig/ gegen ih
mochten nicht leiden/
rem Nächsten/ vnd Sondern man fasset most in newe schleuche/daß Christus ſich der so werden sie beyde mit einander b.halten).18 Da er solches mit ihnen redt/ fihe/ da
armen fünderen an
nam vnd sie zur Buß
tieffe.
6.6. Mich.6.3. Matt. famder dobersten einer()/ vnd fiel für ihm
12.7.
Ich
Boh bin nicht kommen; nider/ vnd sprach: Her?/ mein tochter ist jetztdie gerechte zu berufe f gestorben/ Aber komm/ vnd lege deine handzur befehrung. auff fie/ so wird sie lebendig.
fen/ sonder die sünder
( 6) † Marc.2. 17.
Luc.5.32. vid 19.10.
1.Tim.1.15.
19 Vnd Jesus stund auff/ vnd folget ihm
z Gr. Gerechten/ nach/ vnd seine Junger.
dergleichen waren tei:
34 Aber die Phariseer sprachen: Er treibtdie Teuffel auß durch d Teuffel obersten( 1),35 Vnd Jesus gieng vmbher in alle ståttevnd märckte( 7)/ lehret in ihren schulen/ vndprediget das Evangelium von dem reich/2nd heilet allerley feuche vi allerley franckheit im volck.
d
I Sthe drob.1.4.1.Gleichwol war Chris
ſtus nicht allein ein
Sohn/ sondern auch
ein Herz DavidsJuden nicht ertens
Matth.22.43. welches
und ist
das/ deffe
haben in
die
welcher
meldten
f Chriftus hat dise
der vnd.
also bald
nen wolten.
binde nicht auf babdern erſt nach dembenefit/ nati dung
war heimkommen/ auf
daß
er ihren glauben
desto besser bewahrete.t Chriftus sagt nit:Glaubt/ daß ich solchesvon Gott erlangentan: damit er zu verfic
hen gibt/ daß er fine
wunderwerck/ alswahrer Gott/ auß ciccnerweil dise blinde solchestant/ dz er schlechts
geaiaute/ haben
36 Und da er das volck fahe/ fjammerte traffihn desselbigen( 18): Denn sie waren& ver acute/ fanschmacht/ vnd zerstrewet wie die schafe/ diekeinen hirten haben),
h
ein Sohn Davide
sondern auch GottesSohn vnd wahrerGott wäre.
u † Verbote ihnen
37 Da sprach er zu seinen Jüngeren: Dieernde ist groß)/ abei wenig sind d arbeiter. febrym mies38 Darumb bittet den' herzen der erndte/
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wegung feines
gewesen.
h Th
Spischeals Juda
hen/ wel
main get
14.V.22.
Tenorsprfalcin
ZelotesAft.1.13
tine fatt
tinen beu
mens:
ift allein
wollen au
anfang in
den allhi
hertamen
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Erzen
werden/
worden/ f
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( 2)
x+ S.drob.c.8.4.
welcher to
y
Wiewol fie bit
( 3)
t
nokh ctwee
nothwend
18,20.
difer reiß
( 6)
en breite
defgleichs
fab mod
10.7.1.C
lich den gebott Chriftifotten gehorcht haben:jedoch/ dieweil sie solches/ auß gutem cyfer vnd danckbarem gemit/ gethan/ sind sie etlicher massen zu enteschuldigen.( 14). † Marc.7.36. z Blinden.
a † Dem der Teufel/ mit welchem er befes
ne: ob sich wol die Phariseer darfür hketten vnd außthaten/ vnd defwegen den Artet Chriftum verachte daß er arbeiter in seine erndt sende( 21).ten.S.Joh.9.41.( 7) Marc. 2.18.Luc.5.33. a Also neñt er die Apostel/ die er vor andern/ zu seinerhochzeit/ beruffen hatte/ auf daß sie ihm gleichsam/ als seine liebste freunde/ aufderselben dienen solten. S.Joh.3.29. Johannes der Täuffer war zwar auch ein freund vnd hochzeit- mann Chrifti gewefen; aberer hatte einen besondern beruff gehabt/ vñ vmb deßwillen ein strenger leben geführt/ wie zusehen Cap.3.4.Daher tams/ dz seine Jünger öffter fafteten/ als die Jünger Chrifti. † Gr. Söhne/ d.i. tinder des Brau-tigams/ die Jud.14.11. gesellen geheissen werden.( 8) † 2.Cor.11.2. b † Od. niemand seHet einen lappen/ von newem tuch/( wie Luc.s.36.) an ein alt kleid/ dann derselbe angesetzte tappe reiffet ab/c Mit disen gleichnuffen gibt Christus zu( wie Marc.2.21. N.das newe vom alten/) vom kleid zc.verstchen/ daß seine Jünger noch zu blöd vnd zu schwach seyen/ solche strenge zucht des fastens zu ertragen:vnd daß ein treter Lehrer seinen Jüngern vnd Zuhörern nichts sot/ ober ihr vermögen/ auflegen/ noch sieauf solche wesse vnderzichten/ die jhnen zu hoch seye/ oder ihnen solche lehr- puncten verhalten/ die sie nochnicht begreiffen können. Das alte kleid/ wie auch die alte schleuch/ bedeuten die blodigkeit seiner Jüngern/der newe lappe/ welcher sich zum alten kleid nicht schicket/ vnd der newe wein/ welcher nicht sot in alte vndsbel verwahrte schleuche gethan werden/ bedeutet das fasten vnd andere strenge vbungen vnd satzungen.d Verst. der Schulen; vnd hieß diser Jairus, wie ber, Marco vnd Luca zu( 9) † Marc.2.22.feben.e † Od. Bettete ihn an.( 10) Marc.5.22. Luc.8.41.f Bey Marco vnd Lucastebet/ sie seve in den letzten zügen gewesen. Ehe aber Chriftus zu ihr kommen ist/ ist sie gestorben.Marc.s.36. Luc.8.49. g † Oder/ So wird sie leben.
sen war/ die sprach benommen hatte.( 15) Luc.11.14. b † Gr. Aso. c † Difer wirdMatth.10.25.Beelzebub geheissen. Dann auch/ vnder den vnreinen Geistern/ einer ist/ der vber die andere herzschet. S.Matth.25.41.( 16) Matth. 12.24. Marc.3.22.Luc.11.15.13.22. d S.drob. Cap.4.23- e tulle.
( 17) Marc.6.6.Luc.
h Sie wuße
f † Od.ward innerlich durch erbarmung bewegt. Gr. sein eingewend ward ihm bewegt.( 18) Marc.6.34.g Dieweil sie tana nadigeslauffen/ auch etliche von fernen kommen waren. † Gr.sie waren loß vnd entbunden.ten nicht/ woran sie waren/ vnd wie sie solten selig werden: dieweit die Phariseer vnd Schrifftgelehrtewelche das volck mit gesunder lehr des Worts Gottes hätten werden sollen/ jhr ampt nicht thaten. Sudem waren vnderschiedliche secten vnder ihnen entstanden/ also daß sie nicht wußten/ wem fie folgen folten.( 19) † Jer.23.1. Ez.34.2. i D.i.es ist des volcks viel/ das begierig ist/ die göttliche lehr anzuhören/ vnd sich in die schewre Gottes/ d.i. in seine Kirche/ verfamten zu lassen; wann nur arbeiter/ di.treelehrer/ vnd feelsorger vorhanden waren. k † Gr.viet.den himtischen Vatter.
( 20) Luc.10.2. Joh.4.35.
1 Gott
m † Gr. außstoffe: durch welches wort der Herz zu verftchen gibt/ daß diemenschen von sich selbs sehr tråg vnd vngeneigt seyen/ sich zum heiligen Kirchendienst gebrauchen zulchsen/ biß sie durch die krafftige würckung Gottes darzu bewegt vnd getriben werden/ S. Jer.1.6.7.ndDas
20.7.
( 21) † 2.Thefs.3.1.
font fere:
julaffen:
niemand v
21.8.9.2
tas etsers
derfelben
frieden/