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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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1 Oder/ bin auchein menfch.

Cap. VIII.

S. Matthet.

( 4) Pl.107.20: hause/ vnd ist gichtbrüchig/ hat grosse qual.7 Jesus sprach zu ihm: Jch wil kommen/macht( eines anderen.) vnd ihn gesund machen.

m Od. vnder der

n Ais wotte er fas

gen: Wie viel mehr

meinem fnecht weis

8 Der Hauptmañ antwortet/ vnd sprach:wird die kranckheit von Herz/ ich bin nicht warth/ daß du vnder meinchen/ wann du es ihr dach geheft: Sondern sprich nur ein wort( 4)/Berthan bift/ sondern so wird mein knecht gesund.

gebieten wirst: demdu niemand

dir alles vnderthan?

o Richt/ daß er nichtschon zuvor

wuft hatte/ was in des

9 Denn ich' bin ein mensch/ darzu" derbono wot ge- Oberkeit vnderthan/ habe vnder mir friegs:Hauptmanns herty was knechte/" Noch wenn ich sage zu einem/ Gehege/ sondern damit er hin/ so gehet er/ Vnd zum andern/ Kom her/gäbe/ wie vbet es she so komt er/ Vnd zu meinem fnechte/ Thu das/die das volck Gottes so thut ers.

dem volck zu ertennen

nen anstunde/ daß fiel

feyn wolten/ entroeder

gar nicht an ihn glaub

10 Da das Jesus höret/ verwundert erschwachen vnd gerin sich/ vnd sprach zu denen/ die jhm nachfolge

ten/ od. doch einen sehr

glauben hatten/ da

doch diser Hauptmañ

engan banten: Warlich ich sage euch/ solchen glaubender ein Heyd vnd darzu habe ich in Israel nicht funden.

ein friegsmañ war/ ei

hatte.

I

nen so starcken glauben 11 Aber ich sage euch)/ Viel werden Od. in Jfraet kommen von Morgen vnd vom Abend/ vndG)+ Luc.13.29. mit Abraham vnd Ifaac vnd Jacob im him-melreich fizen/ matt.26.29. glof.

Fells.

q Verst.vnder denHeyden.

I Gr. vom Auf-gang vnd Ridergang/N.der Sonnen/ das uift/ von allen orten der

mit vom Beruf vnd

t

12 Aber die finder des reichs werdenaußgestoffen in das finsternis hinauß/ dawelt. Weisfaget hie wird seyn heulen vnd zänklappen( 7).Belehrung der Hey 13 Vnd Jesus sprach zu dem hauptman:den/ Joh.11.52. vergl. Gehe hin/ dir geschehe wie du geglaubt haft.Bu tiſche fitzen Und sein knecht ward gesund zu derselbenewiger feligkeit/ die stund.

Mal.1.11.

wie Luc.13. 29.d.i.derhimlischen gütern vnd

sorzeiten den Ultväts

tern im Alten Testa-

Z

14 Vnd Jesus kamin Peters haus/ vndment/ vnd allen glaus sahe/ daß seine schwiger lag/ vnd hatte dasren finderen/ verheiffen fieber( s);

bigen/ als ihren wahe

worden/ theilhafftig

werden.

welche Gott erftlich be

15 Da greif er ihre hand an/ vnd das fie

D.i. die Juden ber verließ sie. Und sie stund auff/ vnd dienetruffen hatte/ daß fie fots b ihnen.

ten keine finder vnd er-

ben des himmelreichs

feyn: wie er ihnen dan/

schafft/ das land Cas

C

16 Am abend aber brachten sie viel be:zam zeichen solcher erb- seffene zu ihm/ vnd er treib die geister außnaan cingegeben hatte mit worten/ vnd macht allerley francken20.24. Deffen atten gesund:

G. Exod.4. 22. Lev.

haben sie sich selbstenvnwürdig gemachet

ben/ Act.13.46.

d

е

17 Auff daß erfüllet würde/ das gesagt istdurch ihren vnglau- durch den Propheten Jesaia/ der da spricht:Wegen ihres on Er hat viser schwachheit auff sich genomen/barkeit/ S. Rom.11. vnd vnsere feuche hat er getragen( 10).

u

glaubens vn vndanck-

7.20.

( 6) Matt.21.43.x Od.in das äussers

18 Und da Jesus viel volcks vmb sich sahe/fte finfernus/ das aufhieß er" hiniiber jenseit des meers fahren(").

fenn wird/ d.i. in die

I

17

9 Hiemit verbeutChristus nit die werck

22 Aber Jesus sprach zu ihm: Folge dumir/ laß die todten ihre todten begraben. der liebe und der danck23 Vnd er trat in das schiff/ vnd seineJunger folgeten ihm( 3).

X

24 Vnd sihe/ da' erhub sich ein groß" vngestum im meer/ also/ daß auch das schifflinmit wellen bedeckt ward/ Vnd er schlief.25 Vnd die Jünger traten zu jhm/ vnd wecketen ihn auff/ vnd sprachen: Herz/ hilfvns/wir verderben.

barkeit gegen den Elteren: Sondern er wiltehran/ daß/ wann ervns zu sich berufft/ wis

ons nicht sollen auf hateweltlinder/ noch begee

ten lassen/ durch die

ren mit denselben vielzu thun vnd zu schaffenzu haben/ sondern viel

mehr vns frewen/ daßvnserem ettelen wans

wir erlöset sind von

del/ nach vätterlicherweise.1.Pet.1.18.

D. i. die geistlich

26 Da sagt er zu ihnen: Ihr kleingläutor in ihren fündentbigen/ warumb seyt jhr so forchtsam? Vnd S..Tim.5.6. Apoc.stund auff/ vnd bedräwete den wind vnddasmeer/ Da ward es ganz stille.

27 Die menschen aber versvunderten sich/vnd sprachen: Was ist das für ein mann/daß ihm wind vnd meer gehorsam ist?

a

3.4.1.

f Welches er ihmhatte bereiten lassenshinüber jenseit desMeers zu fahren. S.

drob..18.Luc3.22.

( 13) Marc.4.35.

t Gr.ward.u Dd.bewegung.x: 00. er aber/od/ doch schlieffer.

war ein

28 Vnd er kam jenseit des meers in diegegend der Gergeſener(+). Da lieffen ihm bedröheny Dißentgegen ziveen besessene/ die kamen auß den chen der göttlichen All-todtengrabern/ vnd waren sehr grimmig/ welche er alle seinealso daß niemand dieselbige straffen wandeln willen/ regieret/ vndfonte.

d

29 Vnd fihe/ sie schryen vnd sprachen:Ach Jesu/ du sohn Gottes/ was haben wirmit dir zu thun? Bistu herkommen vnsquelen/* ehe denn es zeit ist?

zu

30 Eswar aber ferne von ihnen ein grosseherd saw an der weyde.

31 Da baten ihn die Teuffel/ vnd spra-chen: Wiltu vns außtreiben/ so erlaube vnsin die herde säw zu fahren.

32 Vndersprach/ Fahret hin. Da fuhrensie auß/ vnd fuhren in die herde saw. Undsihe/ die ganze herde saw stürzt sich mit einemsturmins' meer/ vnd ersoffen im wasser.

33 Und die hirten flohen/ vnd giengen hinin die statt/ vnd sagten das alles/ vnd wie esmit den besessenen ergangen war.

34 Vnd sihe/ da gieng die ganze statt herauß Jesu entgegen. Vnd da sie ihn sahen/ ba:ten sie shn/ daß er von ihrer grenze weichenwolte( s).

macht Chrifti/ durch

Creaturen/ nach seinem

bezwinget/ vnd auchhier den Meer befaht

ſtill zu seyn. Sche auch

Marc.4: 39.

2 S.Job.26.12.Pf.104.7. vnd 106.9.

vnd

107.29. Jef.51.10.

a Oder/ an dieandere feiten.

vnd Luca ſtehet/ Gas

b Berm Marco

darener. Es sind aberGergesa vnd Gadara

zwey sſtättlein geweferit

nahe bey einander ges

legen/ am See Genes

jareth/ gegen Capersnaum vber/ wie ben

Jofepho zu ſehë. S.( 4) Marc.s.1.Luc

Gen.10.16.

8.26.

c Marcus vnd Lu-cas gedencken nur eisnes/ als des fürnemssten/ in welchem eine

Legion Zeufet war.waren da mehrentheits

d Die Graber

in speluncken/ vnd hosten/ ausser der statt/ wie

insehen/ Matth.27.61.fier in den beseffenen.ften gericht/+ als der

e N. die böse Geis

f Bor dem jüngs

von Gott bestimmtenzeit/ vnserer qual. Sihe2.Pet.2.4. Jud..6.

g Hierauf ist zu vermuthen/ daß dise Gergesener keine Juden/ sondern Herden gewesen/ dieweitschweinen- fleisch verbotten war/ E.Lev.11. h N.den See Genezareth . i Weil sie( 15) Act.16.39.

same gehatten. Od. daß an disem ort Griechen oder Heyden gewohnet: Dann den Juden das

ser dem himmelreich 19 Vnd es trat zu ihm ein Schrifftgelehrtehölle/ da lauter ſchre- ter/ der sprach zu ihm: Meister/ ich wil dirfiche petin feyn wird. folgen/ wo du hingehest( 2).

cken vnd vnaußsprech

( 7) Matth.13.42.

vnd 22.13. vnd 24.51. 20 Jesus sagt zu ihm:* Die füchse haben

HD 2

25.30. Luc.13.28.

y St. Peter war gruben/ vnd die vogel vnder dem himmel ha

m

sich besorgeten/ er möchte ihnen noch mehr schaden zufügen.

Das IX. Cap.

X

*.1. Chriftus machet einen gichtbrüchigen gefund/ 9. Berufft Matthæum,10. Iffet mit den zölneren vnd verthädiget solches wider die Phariseer. 14. Ant

your von Bethsaiba ben nester: Aber des" menschen sohn hat wortet den Jüngeren Johannis auf ihre frag/ warumb ſeine Jünger nicht fas

Joh.1.44.doch hatte er

zu Capernaum/ da nicht da er fein haupt hinlege.

Chriftus damals war/

ein haus: welches er 21 Vnd ein ander vnder seinen Jungern

villeicht bestanden hats

dahin kam.

te/ reil er mit Christo sprach zu ihm: Herz/ erlaube mir/ daß ich hin-z Woraus er gehe/ vnd zuvor meinen vatter begrabe.

fcheinet/ daß Petrus

Matth.4.24.

der Uposter/ in dem Ehestand gelebt/ vnd da er zum Apoftolat beruffen worden/ sein Eheweib nicht verlaffen habe. S.auch 1.Cor.9.5. a Gr. geworffen ward.( 8) Marc.1.29. Luc.4.38.b And. Ihm.c Od.da es spat worden war.( 9) Marc.1.32. Luc.4.40.dt D.i. allein durch sein befeht. et Od. alle N.die zu ihm kamen od.gebracht wurden.S.f Diß wird Jef.53.4. fürnemlich von vnseren geistlichen tranckheiten vnd feuchenverstanden/ d.i.von vnseren fünden/ die Christus von vns auf sich geladen hatte/ darfür genug zu thun vndvns darvon zu erlösen: welches er mit heilung von leiblichen franckheiten auch hat zu verst. hen gegeben.S.cin exempel drund.c.9.2.( 10) Jef.53.4.1.Pet.2.24. g Damit er entweder etwas ruhen od.auch andern das Evangelium prebigen möchte. h N.vom Gattleifchen Meer/ welches sonst der SeeBennefareth gencnt/ nahe der Gergesener land/ gegen Capernaum vber/ S..5,28.k Auß difer antwort des Herzen erſcheineti Od. Lehrer.( 12) Luc.9.57.daß diser Schrifft gelehrte nur zeitliche wolfart/ ehr vnd herzlichkeit/ bey Chrifto gesuchet/ vnd jhme villeicht/ wie andere/ ein ir: disches Reich eingebildet hatte: darumb hat Christus auf sein stattliches erbietenvnd verheissung wenig gegeben/ sondern ihn von sich abgewiesen: Sonsien verstoffet Christus niemand/ wer auf rechtem fürsatz vnd cyfer zu ihm komt/ vnd ihme begert zu folgen/ Joh.6.37.Lufft/ wie c.6.26.

Luc.8.22.

wort eigentl.mit sich bringt.

( 11) Marc.4.3,5.

1+: 08.

my Od. Kuhplätze/ da fie/ ats under einer zetten/ zu ruhe gehen/ wie das Gr.difer weit kein pallaft/ tein eigen haus ob.crbgut; bey ihm hat man nicht zeitliche wollüſte/ noch gute vndfanffte tag zu suchen.P Di. Daß ich so lang bey meinem Batter/ welcher nunmehr altist/ vnd aufder gruben gehet/ bleibe/ vnd shine diene/ biß daß er gestorben seye; darnach wil ich dir gern folgen.

n D.i. Jch/ der ich ein wahrer Mensch bin. o D.i. Er hat auf

steten. 18. Wird von einem obersten der schuten/ seiner krancken tochter halben/ besucht. 20. Machet ein blutflüssiges weib gesund. 23 Erwecket desobersten tochter vom tod. 27. Macht zween blinde schend. 32. Treibet eisnen Zeufel auß. 34. Prediget hin vnd wider/ vnd machet die krancken gesund.35. Erbarmet sich vber das volck/ welches keinen hirten hatte.

d

a

A trat er in das schiff/ vndfuhr wider herüber/ vnd kam

in b seine statt.

2 Vnd sihe/ da brachtensie zu ihm einen" gichtbriichi

gen/ der lag auff einem bette. Da nun Je,sus ihren glauben sahe/ sprach er zu demgichtbrüchigen: Sen getrost/ mein sohn/ deisne ffünde sind die vergeben.

3 Und sihe/ etliche vnder den Schriffigelehrten sprachen bey sich selbst: Dieser ståstert Gott().

la

a In welchem CEzuvor vbergefahren

war. Drob.8.18,23.

hin

b Capernaum: das

er sich mit der woh

nung begeben hatte.drob.c.4.13. Marc.2.1.

c Od. Lahmen/wie Matth. 4.24.

() Marc.2.3. Luc.

5.18. Act.9.33.

d Beyde des gichtsbrüchigen vnd deren/

die ihn brachten.vertraue.

e Od. wol zu mut/

f Chriftus/ als einrechter artzt/ fangetCur von der

inde/ watche eine vysfach ist aller tranckbei

ten vnd alles ybels/ so

dem mensche begegnet.

g In dem erisme

den gewalt zumiffet fünden zu vergeben/ welches allein Gott zustehet.+ Das Gr.wort heißt GottesNamen verlezen/ schanden/ beschadigen/ S.Jef.43.25.vnd 44.22,

( 2) Pl32.5. Jef.43.25.

4 Da