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Evangelium
Cap. XII.
( 10) † Exod.23.4. bath in eine gruben fellet/ der es nicht ergreiffe| Gottes außtreibe/ so ist je das" reich Gottes+ Gens- 27. vnd auff bebe( 10)?
Deut.22.4.( 11) †
der liebe vben.
x † D.i. wercfe 12 Wie viel besser ist nun ein mensch dennb. aut ein schaf( 2)? Darumb magman wol am fab:† Gr. verderbe einſchaf( 12) Marc. 3. 6. bath* gutes thun.
ten/ od.auftilgeten.
Luc. 6.11. Joh. fr.18.
vnd 10.39. vnd 11.53.
z S. Matt.9.30.
13 Dasprach er zudem menschen: Stre
( 13) Matt.10.23. cke deine hand auß. Vnd er streckt sie auß/uc.christus wired vnd sie ward ihm wider gesund/ gleich wie die
Luc.s.14.
ein knecht deß vatters andere.geheissen/ weil er die gesfait eines knechts hatt
an fich genommen!
14 Da giengen die Phariseer hinauß/ vnd
Phil.2.7. vnd den rath hielten einen rath vber ihn/ wie sie ihn vmberiösung/ hatt außge brachten( 12).
des vatters/ vonvnserer
richtet/ Jefa.53.10,11.S. auch Jefa. 42. vb.*.I.
15 Aber da Jesus das erführ/ weich er vondannen(). Vnd shm folgete vil volcks nach/+ Matt.3.17. vnd 17.5. vnd er heilete fie alle/
( 14) Iefa. 42. I.
Mare. 1. 11. Col. 1. 13.2.Petr.1.17.
b. Iefa. II. 2.
Matt.3.16.
c D.i. die seligemachende lehr/ daß sie
16 Und bedrawvete fie/ daß sie ihn nichtmeldeten:
17 Auff daß erfüllet würde/ das gesagt istN. follen bus thun vond durch den propheten Jesaiam/ der da spricht:teit abstehen/ S.Matt. 18 Sihe/ das ist mein afnecht/ den ich erDis stehet nicht wehlet habe( 4)/ vnd mein liebster/ an demwird aber aubier ertiás meine feele wolgefallen hat. Ich wil meinenrungs- weiss hinzugebthan.Geist auf ihn legen/ vnd er sol den Heyden
4.17.ben dem Propheten/
e Seine thaten
aufruffen/ viel rüh, das gericht verfiindigen.
darvon machen/ einen
mens vnd prallens 19 Er wird nicht dzancken noch schreyen/groffen pracht führen. vnd man wird sein geschren nicht hören auf
f t Dd.ſtimme.
3 D.i. er wird die den gassen.
schwach- gläubige vndblöde gewiffen
foto- Shion, night 20 Dass zerstoffene rohr wird er nicht zer
onderdrucken noch vers
werffen: soudern ihnen brechen/ vnd das glimmende tocht wird eriend sie/ burch seinen nicht außleschen/ biß daß er außführe dasaufrichtenftärcken gericht zum sieg/
hettigen Geist/ wider
vnd trösten.
k
21 Vnd die* Heyden werden auf seinenwell das tocht darauß yammen hoffen.
ht Gr. flachs/
gemacht wird.
1
i D.i. biß er sein 22 Daward ein" besessener zu ihm bracht/
ampt allhier auf ers
den vollendet habe und der war" blind vnd stumm/ vnd er heilete jhn/fare. Dann es wird also/ daß der blinde vnd stumme beyde redetallhier eigentlich ge- vnd sahe.
meidet/ was Chriftus
thun vnd was für 23 Vnd alles volek entsatzte sich/ vnd
cin wesen er führen
werde/ weil er allhier sprach: Jst diser nicht Davids sohn( s)
auf
seyn wurde.
tenner bimmer: 24 Aber die Phariseer/ da sie es höreten/
Nach himmel-
fart aber hatt er die
Q
heiden auch tassen bes sprachen sie: Er treibt die Teufel nicht andersruffen/ vnd also fein auß/ denn durch Beelzebub/ der Teufelliches reich in der gans obersten().
himmlisches vnd geist
welt angerichtet/
reciches tein Errann
noch Potentat difer
25 Jeſus aber vernam shre gedancken/
Balt hatt wehren tön- vnd sprach zu jhnen: Ein jeglich reich/ so esdapfe darwider gese mit ihm selbst evneins wird/ das wird wişte.
net wiewol fie sich
het habe
Bo Prophes Vnd ein jegliche statt oder haus/ o es mit ihmdardurch werden er selbs vneins wird/ mag nicht bestehen.26 So denn ein Satan den andern außinfuten/ d. i. in ferren treibt/ so muß er mit ihm selbst vncins seyn/
standen die Hende.
vnd volcker/ die in den
vnd weit entlegenen
landen wohnen. wie raag denn sein reich bestehen?
1 Beym Prophe
ten stehet/ auf sein acs 27 So ich aber die teufel durch Beelzebubeines: bann durch das außtreibe/ urch wen treiben sie sewere kinder
fetz warten. Ist aber
Z
zu euch fommen.
a
gnaden, but then
u Das reich de
funft vnd offenbarungdeß Meffiæ/ welches
die werck des teufelszerstore/ 1.Joh.3.8.
x Hiemit gibt
daß er kein bloser
29* Oder wie kan jemand in eines starcken darzu erschienen/ daß erhausgehen/ vnd ihm seinen hausrath rau define 1 Johaben/ es sey denn/ daß er zuvor den starcken Chriftus zu verstehend| binde/ vnd alsden ihm sein haus beraube( 17)? menfch eber tenfusbes30 b Wer nicht mit mir ist/ der iſt wider chefend en Juden wasmich/ vnd wer nicht mit mir ſamlet/ der zer- Sohnstrewet.
schwerer seye/ wie ettte
ren/ sondern
Gottes/ water
Gott mit Gott seinemhimlischen Vatter/ vnd
teufel: welches er dars
31 Darumb sage ich euch: Alle siinde vnd also stärcker/ dann derlästerung wird den menschen vergeben: aberdie lästerung wider den Geist/ wird denmenschen nicht vergeben( s);
g
32 Vnd wer etwas redet wider des men-schen sohn/ dem wirds vergeben); aberwer etwas redet" wider den heiligen Geist/dem wirds nicht vergeben/ weder in diesernoch in jener welt( 20).
33* Sezzet entweder einen guten baum/ sowird die frucht gut( 2): oder setzet einen faulenbaum/ so wird die frucht faul. Dennanderfrucht erfent man den baum.
( 22)
34 Ihr otterngezüchte(==)/ wie font jhr gutes reden/ dieweil ihr boß seyt? weß das hertzvoll ist/ des gehet der mund vber( 23).
35 Ein guter mensch bringet guts herfürauß seinem guten schatz des Herzens: vnd einböser mensch bringet boses herfür auß seinembösen schatz.
m
ge-
36 Ich sage euch aber/ daß die menschenmussen rechenschafft geben am jüngstenricht( 4) von einem jeglichen" vmnißzen wor-te( 25)/ das sie geredt haben.
37° Auß deinen worten wirftu gerechtfertiget werden/ vnd auß deinen worten wirftuverdampt werden( 2).
3
mit bewiesen/ daß erund ihm sein hauß be
den teufel gebunden
raubt hatt.
y † Db.gefeß/ ob,sein gut. Dann die Hea
beer bellien defeateterten gerath/ damitChriftus hat dener in vberwans
ein hauß versehen ist.
z
Teufel gebunden/ in
dem
den vnd ihme seinemacht genommen hatt/also daß er die außbreis
tung def EvangeliiChriftichen, thennicht hinderen/ noch
vnd fertpflanzung der
den außerwehsten anshrer seligkeit schaden
fan.
a Christus hattdem Teuffel sein hauß
beraubt/ in dem er vict
menschen/ die vnder scianem gewalt waren/
herauf geriffen vnd( 7) Jel 49.24.Chef derenChriftus daß tein mite
darvon errettet hatt.
b hiemit lelyret
seye/ zwischenseinem reich vnd desteufels reich/ derhalbenwer es nicht mit ihmhalte der seye sein
fetid/ vnd wer shumnicht diem ie th
diene/ leuthe
zu zu bringen vndjhme eine firche zu versfamten/ den achte er
nicht beſſer/ als wann
er seine firche zerfires
we. Dis redet Chriftus
wider die Phariseer/die sich vnder das reichChristinicht wolten bes
8 Da antworteten etliche vnder den geben/ noch seinelehreSchrifftgelehrten vnd Phariseern/ vnd spra- bas noften gleichmelchen: Meister/ wir wolten gern ein zeichen nicht das für angevon dir sehen( 27).
P
39 Vnd er antwortet/ vnd sprach zu ihnen: Die böse vnd achebrecherische art suchtein zeichen/ vnd es wird ihr fein zeichen gegeben werden/ denn das zeichen des prophetenJonas.
seyn/ daß fie vnder deßteufels reich waren/vñ daffeibe beförderte.c Verft. wannman busse thut vnd sich
on beteret,warheit/ diemandurchf
d Wann man die
ftes GOttesnicht auf schwachcit
wider sein gewissen/
40 Denn gleich wie Jonas war drey tag noch auf monetvnd drey nacht in des wallfisches bauch( 28)/ mutwilliger weiß undalso wird des menschen sohn drey tag vnd auf tauterem has thedrey nacht" mitten in der erden seyn.
t
fteret vnd verfolget:welches die Phariseerchaten.
e Dieweit Gott auß gerechtem vrtheit/ denselben die gnade nicht verleihet/ daß sie sich befehren vnd alsovergebung ihrer fünden erlangen/ S.Hebr. 6.4, vnd 10.26.
( 18) Marc.3.28. Luc.12.10. 1.Ioh.5.16.
f Wider Chrifti person oder ampt. g Wann er sich hernach bekehrt vnd an Christum glaubt.( 19) 1.Sam.2.25. h D.t. wider das zeugnus deß H. Geistes in seinem hertzen. i D..nimmer/ wie es Marc.3.29. crttäret wird: weder hier/ noch dermahlen eins am letzten gericht/ welches auch diezukünftige welt genennet wird. Luc.18.30.( 20) Num.15.30. 1.Ioh.5.16.
k Od.machet.
Hier ſets were/ N. feien auß: Darum werden sie ewvere richter seyn. der verſtand it: wie der baum ift/ s ſind auch seine früchten. Alſo/ dcwelt for Pharter hof on gette
Gesez Chrifti wird all-
Evangelium verstan 28 So ich aber die Teufel durch den Geist
den. Vnd ist diß die
meineng def Propheten/ wie sie von Mattheo erkläret worden/ daß die Herden werden hoffen auf Chri-ftum/ welcher ihnen durchs Evangelium hatt sollen geprediget werden. m S. cinegleiche historidrob.co.32. vnd Luc.11.14. n † Dem der teufel den gebrauch der augen vnd zungen benommenhatte.( 15) † Ioh.4.29. o S.drob. c. 10.25.( 16) Matt.9.34. Marc.3.22. Luc.11.15.P † Odex/ vertheilt. So in folgendem. q Ob wol die Phartseer darwider hätten mögensagen/ daß ein Texfel den anderen auftrieb/ durch betrug vnd heimlichen verftand/ die tenth dardurch zuaffen/ vnd noch desto mehr vnder sein reich zu bringen: so hätte doch solches wider Christum nichts geltenmögen. Erstlich): dieweil man augenscheinlich sahe/ wann Chriftus die teuffel auftrieb/ daß kein heimlicherverstend mit vnderlief/ dieweil er sie mit getsuit vnd wider ihren willen auftrieb; wie vnder anderem zufehendrob. Cap. 8.29. Darnach/ so trieb Chriftus die Teufel nicht allein auß den teibern der besessenen/durch seine göttliche macht/ sonderen auch auf den hertzen vnd feeten der armen sündern/ durch seine tehrvnd fraft seines Geiftes. r Welches damahls nicht allein vnder den Heyden/ die in allerley abgötteren/ sünden vnd schanden lebten/ sehr starck war/ fondern auch vnder den Juden selbs/ wie infondersHeft auß so vien besessenen/ die vnder ihnen waren/ abzunemmen. f Oder/ föhne. Ettiche vers( tehen dis von den Apofiter vnd jüngeren Chrifti: Luc. 10. 17. welche nicht wie Chriftus/ von den Pharisceren get afteret wurden. Kan aber füglicher/ von etlichen beschweereren/ die vnder den Juden waren/vnd sich vnderstunden/ den Teufel aufzutreiben/ verstanden werden. S.Luc.9.49. Actor. 9.13.t D. i. euch vberzeugen/ daß ihr meine thaten/ auß lauterem haß vnd neyd verdammet/ dieweil ihrdarfür hattet/ daß fie die Trufel durch den Geist GOttes guftreiben/ vnd doch vinache vrsach hättet/ soleches von mir zu glauben.
seye/ so ist kein wunder/ daß ihr böse früchte tragt/ vnd meine sehr vnd wunderwerck so schändlich lästeret,( 21) Matt.7.18.( 22) Matt.1.7.vnd 23.33. 1 Gr. auf dem vberfluß deß hertzens dermund. Dieweil nun ewer hertz( will Christus sagen/) voll haſſes vnd neydes wider mich iſt; daher komts/daß ewer mund solche tasterungen wider mich ausgiesset.( 23) Luc.6.45.
m Verft.wan Gott
mit ihnen wird ins.gericht gehen wollen.( 24) † Eccl.12.14. n S. Eph.4.29. Wie viel mehr
das von lafterworten.( 25) Eph.5.4.o D.i. wann einer gutes redet/ das zur ehren Gottes vnderbawung seines nächsten dicnet/ darauß erkennet man/ daß er ein frommer vnd gotfetiger manniſt: waseiner aber arges redet vnd Gott vnd seinen nächsten läßteret/ darauß erkennet man/ daß er gottlof five.( 26) † Luc.19.22. 2.Sam.1.16. P N. vom Himmel: wie bey Marco vnd Luca ftohet: d.i. cin fonederlich/ herzlich vnd fürtreflich wunderwerck/ welches in teinen zweifel möge gezogen werden.( 27) Matt.16.1. Marc.8.11. Luc.11.29. 1.Cor.1.22.
q Die sich von Abraham vnd Ifrael nen
1 D.i. das jenige/ was durch den
net/ aber von der fromkeit vnd gottsforcht hrer Att Vätteren abgewichen ist.+ Ld. dise vagerathene baftart- art. S.Ioh.8.39. r Verst. nur zum schein vnd spotsweiß.Propheten Jonam ist angedeutet vnd fürgebildet worden. N. meine herzliche vnd fighafte aufferſtehungvon den todten/ nach dem ich drey tag vnd drey nacht werde im grab gewesen seyn: welche aufferstehungein stattliches vnd vnwidersprechliches zeugnus gewesen/ daß Christus Gottes Sohn seye. S. Rom..t Doch nicht gantz: dann er Freytags abends in das grabgelegt worden; den gantzen Sambstag darinn geruhet vnd Sontags morgens von den todten aufferstanden ist.† Werden also allhier gantze tag vnd nacht genommen für theile der tagen; welches bey den Hebrecrennach der Römischen rechnung nit/ nach deren die tag zu mitternacht sich anfangen vnd enden/ wird degar gebräuchlich/ S.1.Sam 30. 12. vergl. mit v. 13. vnd Efth.4.16. vergl. mit Efth.5.1. Wenn mans† Oder/ im hertz der erden; ist nach Hebreeischer art geredt. So wird vonTyro gesagt/ daß es lige im hertzen des Meers/ Ezech.27.4,
( 28) Ion.1.17. vnd 2.10.
verstand noch klarer. แ
41 Die
die
abc
2.C
yncWi
ter.
C
leinfich
teufe
ben
yon
nch
rung
nen C
Wigt
reich
vnd
vnd
warl
jhnerm
H.E
gefch
Schentheite
flatt/ tfahrerligteit
weiche
rud/
warhe
fich wi
Icy fche
C
91. CH. Ge
wohne
f
tie ge
andere
genden
dem tet
u eine
wehretwege ge
Terdings
ret feyer
g
Leufet
vnglaub
vnd am
then laft
2.Petr.2
macht di
geben/ v
k
den. te
3.31. Luren zu fa
folches no
liche.
wart fintligen tebeer auf gnGal.s.6.
a J.
lileische M
pernaum,
( 1) f
Luc.8.4.5
b Dif
weiffel Cl
gegeben/&
gleichnus/
men/ der am
tand gefal
deuten/ do
Forer ungle
( a)