a † Gr.es ift vngesbürlich: d.i.es will sichnicht gebüren.
( 1) Matt.18.7.b D.i. der dieselbevervrsacht/ vnd schulddaran hat/ daß sie kom-
men.
( 2) Matt. 18. 6.
Marc.9.42.
90
Evangelium
Cap. XVII.
R sprach aber zu seinen Jun| füssen/ vnd dancket shm/ vnd das war einSamariter.
gern: Es ist vnmiglich/ daßnicht ergernusse kommen()/Weh aber dem/ durch welchen sie kommen( 2)/
C
2 Es were jhm mißer/ daß
17 JEsus aber antwortet vnd sprach:Sind ihr nicht zehen rein worden/ wo sindaber die neune?
b S. drob.c.x0.33.c Der kein Judist.
Dann die Samaritas
ner kamen von den
Haden her. 2.Reg.17.
24.
d Sie verstehenein weltliches reich/
solte aufrichten/ wie fie
18 Hat sich sonst keiner funden/ der wider welches der Meias† Gr.cs ist ihm man einen muilstein an seinen hals henget/ vmbkehret/ vnd gebe Gott die chre/ denn die Ihnen geweniger schädlich/ wann und würffe jhn ins meer/ denn daß er dieser
es
jhm die straffe anges
than wurde/ che er are fleinen einen ergere.
gernus geben solte/ dan
daß er nach gegebener
ergernus mit dem ewis
3 Hütet euch. So dein bruder an dir sin
gen tod foste gestraft diget/ so straffe ihn/ vnd so er sich bessert/werden/ wie Christus vergib jhm.
allhie drohet.
d † D.i. auch dengeringsten vnder den
g
4 Und wenn er fibenmal des tages angläubigen. S. Mart. Dir sündigen wirde/ vnd sibenmal des tages
18.6.
e Daß ihr kein är- wider fame zu dir/ vnd spreche: Es rewet( 3) Levit. 19.17. mich/ so soltu jhm vergeben(+).
gerniß gebet.
Prov.17.10. Matt. 18.15. Jac.5. 19.
f † Od. wann esihm leidist: Gr. wanner sich bekehret: d.i. seisne schuld bekennt/ vnd
Welches gleichwohl
C
ser frembdlinger?
19 Vnder sprach zu jhm/ Stehehin/ dein glaub hat dir geholffen.
ten.
Ic
De
e † Gr. mit auf
the
wahre
auf/ gehenemmungsod. atodas
20 Da er aber gefragt ward von denPhariseern/ Wenn komt das dreich Gottes?antwortet er ihnen vnd sprach: Das reichGOttes fomt nicht mit eusserlichen ge
berden.
e
man es mercken tan/wie die ankunft weltlis
cher fürſten/ auf derenprache/ fan wahrgeDas reich Gesgebunden: tam auch
nommen werden.
f
ist an kein gewiß orth
mit den aufserlichenaugen deß leibs nichtgesehen werden/ also
daß manns mit finges
zeigen könnte. Es
Got- können,
21 Man wird auch nicht sagen: Sihe/5 Vnd die Apostel sprachen zu dem HErchie oder da ist es. Denn sehet/ das reichren:" Stercke vns den glauben.
6 Der HErr aber sprach: Wenn ihrvmb verzeihung bittet. i glauben habt als ein fenfkorn/ vnd saget zunicht dahin zas deuten diesem' maulbeerbaum/ Reiß dich auß/ vndvergeben folle/ die fol- versetze dich ins meer/ so wird er euch gehor:seinem eigenen exem ſam ſeyn.
daß man denen nicht
ches nicht thun/ dan mit
pet hat Christus ein ansders gelehret. Luc.23.
7" Welcher ist vnder euch der einen34. So hat auch Ste: knecht hat/ der ihm pflüget/ oder das vich7. 60. vnd Paulus/ weidet/ wenn er heim komt vom felde/ daß er
1.Cor.4.21.
8. D.. viel maht: jhm sage/ Gehe bald hin/ vnd setze dich zu
ift eine gewisse zaht für
eine ungewisse: wie fische?
Pfal. 119. 164. Prov.24.16.
8 Jfts nicht also/ daß er zu ihm saget:( 4) Matt.18.22. Richte zu/ daß ich zu abend effe/ schürze dichlich/ daß die Apostel vnd diene mir/ bis ich esse vnd trincke/ darnach
h Es ist vermuth
dises gesagt haben/ als
fie shres schwachen soltu auch essen vnd trincken?
glaubens halben den
mohnsüchtigen fnaben
Zeuffet auß einem 9* Dancket er auch demselbigen knechte/nicht hatten tönnen daß er gethan hat was ihm befohlen war? ichmeyne es nicht.
austreiben. Matt, 17.
20.
einen glauben hået.
i † And. wann ihr 10 Also auch ihr/ wenn ihr' alles gethan† D. wiewoler habt/ was euch befohlen ist/ so sprecht/ Wirfind vnmize fnechte/ wir haben gethan/ dasist eine gattung eines wir zu thun schuldig waren().
felyr klein/ wann er nuraufrichtig ist.
1+ 1ι.συκάμινος:
mautberbaums/ od.wie
andere vermeinen/ eisnes feigenbaums.
X
1 1 Vnd es begab sich/ da er" reisete genJerufalem/ zog er mitten durch Samariamaufgewurtzelt: d.i. mit vnd Galileam.
Ect.
m † Oder/ werde
( s) Matt. 17. 20.
der wurzel ausgeraus. 12 Und als er in einen marcft fam/ bewnd 21.21. Marc.11.23. gegneten ihm zehen auffetzige männer/ diefer gleichnuß ist: gleich ſtunden von fernen/
n Der verstand dis
wie ein herz feinen
Enecht nicht also bald
er eine arbeit verrichtet
13 Underhuben jhre stiñe/ vnd sprachen:heißt zu tisch fitzen/ wan Jesu/ lieber meister/ erbarme dich vnser.14 Vnd da er sie sahe/ sprach er zu ihnen:arbeiten/ vnd alles zu Gehet hin/ vnd zeiget euch den priestern).her: befibt: alijo dies Vnd es geschah/ da sie hingiengen/ wurden
hat: dieweil er schuls
dig ist/ noch mehr zu
weil wir GOtt dem sie rein/
Herzen von natur versbunden vnd verpflichtet sind/ alles zu thun/
15 Einer aber vnder ihnen/ da er sahe/ daßwas er ons in feinain er gesund worden war/ kehret er vmb/ vnder vns nicht also bato preiset Gott mit lauter stimm/
befohlen hat: ist
eine vergeltung oderbelohnung schuldig/ ob
wir schon etwas/ ja al-
16 Vnd fiel auf sein angesicht zu seinen
les solten gethan haben/ was er von vns erforderet: derhalben die belohnung/ die Gott vns verheißt vndgibt/ geschicht nicht auß verdienst/ sondern auß gnaden. Diß hat viellicht Chriftus zu der zeit gesagt/ alsdie kinder Zebedei von Chrifto begehrt hatten/ daß sie sitzen möchten zu seiner rechten vnd tincken: vndwolten also gefrónct werden/ ehe sie nach der gebühr geftritten od. gearbeit hätten. o Der Herz.P Dem fnecht. 9 † Nach gewohnheit ber jenigen tånderen/ in welchen man lange kiciderfrug: S. Luc. 12.37.I † D.i. ist er ihm auch schuldig zu dancken/ als ob er ihm dadurch versbunden wäre. f † Obwohl niemand ist/ der auch das alles thut was er schuldig ist/ 1.Reg.8.46.Job.9.3. Matt.6.12. ↑ Erstlich/ dieweil wir GOtt dem Herzen keinen nutzen schaffen können:denn er von sich selbst alles hat/ vnd vnser nicht bedarf: Rom . 11. 35. Darnach/ dieweit wir durch vnferegute werck nichts verdienen können/ oder vns zumessen. Allhie aber ist zu mercken/ daß zweyerley vn-muse tnecht sind: erstlich/ die/ so gar vnnutz sind/ vnd nichts guts thun können noch wollen: von welchengerebt wird/ Matt.25.30. vnd also find wir alle von natur/ Rom.3.12.darnach werden vnnütze knecht ge-nennet/( wie allhie) welche zwahr ihr ampt etlicher massen thun/ vnd sich guter werck befleissigen: aber sichteines verdiensts für Gott zu rühmen haben.( 6) 1.Corinth.9.16. u Dis ist die letztereise gewesen/ die Chriftus auf Galilæa gen Jerusalem gethan: vnd gieng der weg durch Samariamdurch.X † D.i. durch das land/ dessen Sameria die hauptstatt war.y Dieweil
fic/ als vnreine/ zu anderen leuchen nicht nahen dorften/ nach dem Gesetz/ Lev.13.45. Num.5.2.a † Die vrsach deffen/ Sibe Matt.8.4.
z † Gr. vorsteher.
end 14.2. Luc. 5. 14
( 7) Levit, 13.2.
tes siſt inwendig in euch.
h
22 Er sprach aber zu den Jüngern: Eswird die zeit kommen/ daß ihr werdet bege:ren zu sehen einen tag des menschen ſohns/vnd werdet ihn nicht sehen.
k
23 Vnd' sie werden zu euch sagen: Sihehie/ sihe da 6). Gehet nicht hin/ vnd folget
auch nicht.
blizet/ vndleuchtet vber alles das vnderdem himmel ist/ also wird des menschen sohn° an seinem tage seyn( 9).
24" Denn wie der bliz oben vom himmel
25 Zuvor aber muß er viel leiden( 0)/ vnd
aber die wort
auch also gegeben vndverstanden werden:
( Christus:) verstehe
file/ hie oder da ſk ofbücher weiße/ denteibe jetzund ist auf
Christus mit seinem
erden/ sondern im himsmet ist: gleichwol istcr in vns/ vnd wohnet
in vnseren hertendurch seinen gest ind
gnad.
D.i. das reichGOttes/ nemlich/ das
durch die ruing difmit warm gain
reich der gnaden/ wird
euch jetzt verkündigetEvangeliums: die esglaubenannemmen/ empfindendarvon trost vnd freu
de in ihren gewiffen:
die vngläubigen aberfen/ werden sie doch
verworffen werden von diesem geschlechte. fin
wissen dadurch
26 Vnd wie es geschah zun zeiten Noe( 1) ihren hertzen vnd geso wirds auch geschehen in den tagen des men- denger/ daffefiderschen sohns..
27 9 Sie affen/ fie truncken/ fie freyeten/ niche verfchens alsfie lieffen sich freyen/ bis auf den tag/ da Noe Koning/ von derenin die arche gieng/ vnd kam die sündflut/ vnd ist schontommen/ undbrachte sie alle vmb.
tunft ihr mich fraget!wandlet mitten vndercuch; S. Job. 1.26.Gleichwol sehet shr
τία
1.T
f
den
noth
weld
haft.
g
gen
werd
kimm
nothen
glückfet
Perwerd
bir al
filf/ g
bedorfer
mir efte
Sitten/ fo
kea and
serlan
nadhlaff
dan mu
fen/ ta
gleich erwie duwort ert
( 1)
Ephef,
Theff.b0
der Her
nicht alle
( 2) I
ct
teht wid
ferfacher
i Darinn des men
mich/ wie
weltlichenpracht ben ihm.
Dia me
himmelfahrt/ wenn ihtwerdet schwäre verfols
gung leiden.ſiten fohn fine ferns
28 Deffelbigen gleichen/ wie es geschahzun teinenzeiten Lot/ Sie affen/ fie truncken/ sie fauften/sie verkauften/ sie pflanzten/ sie baweten.29 An dem tage aber/ da Lot auß Sodo:ma( 2) gieng/ da regnete es fewer vnd schwefelvom himmel/ vnd brachte sie alle vmb.30 Auf diese weise wirds auch gehen an+ Ündere/ cinen tagdem tage/ wenn des menschen sohn sol offenbaret werden.
lichkeit offenbahre/wie er thun wird amjüngsten
gericht.
wat gelesen und
zu geniessen/ vndauß seinem eigenenmund das wort anzus
ben
d t
Gr.biß a
beftandig
bestandig
etD
bedeutet e
angelicht
mit bacter
mand vert
( 3) Ap
f Oder
k N. in disem les
gedult obe
diober f
1 Die falschen Pros
folger ni
Fraffet 7 fo
( 8) Matt.24.23.
31 An demselbigen" tage/ wer auf dem hören.dache ist/ vnd sein hausraht in dem hause/der steige nicht hernider/ dasselbige zu holen13), pheten und Lehrer.Deffelbigen gleichen/ wer auf dem felde ist/ Marc. 13.21. Luc..der wende nicht vmb nach dem das hinderihm ist.
32 Gedencket an des Lots weib( 4).
7,8.
m Der verstand
ist: Christus werde inseiner letsten zukunftnicht heimlicher vnd
verborgener
tommen.
weise
• † R. so tool in
Jail fang i
and geduld
fregt.
g08.
plêhlich/=
wenn nem
mid tomm
die verfol
then ihre n
afullt ha
fcheint fro
bliebe der
P N.den vn
lang auß/
Feinden gar
11 Od. leuchtet hervnder von einem ende der welt bis zum anderengeschwinder außbreitung deß H. Evangelii& rch die gantze welt/ Rom.10.18. als auch in der letzten zusfimft zum gericht/ 1.Cor.15.52. 2.Petr.3.10.( 9) Matth. 24.27.( 10) Matt.16.21. vnd17.22. vnd 20.18. Marc.8.31. vnd 9.31. vnd 10.33. Luc.9.22. vnd 18.31. vnd 24.6.7.gläubigen vnd gottlosen Juden.( 11) Genef.6.2. vnd 7.7. Matt.24.37,38. 1.Petr.3.20.
f N.die
9 † D. i. fie sorgten für nichts anders/ als für dise vnd dergleichen weltliche oder leibliche ding/vnd achteten deffen wenig/ was ihnen vertündiget war.weiber/ oder tochteren.
r † N.die manner.( 12) Gen.19.24. Deut.29.23. Ef.13.19. Ier.fo.40, Hof.11.8. Amos.4.11. Iud.*. 7.t Gr. geoffenbaret wird. i Beym Matthæo wird dise vermahnunggerichtet auf die zeit der endlichen zerstörung der statt Jerusalem / welche schröcklich vnd vnvermeidenlichseyn wurde: darumb cin jeder/ der in derselben nicht wolte vmbkommen/ sich beyzeiten darvon machen/vnd nicht wider zu ruck kehren solte. Athie aber redet Chriftus von seiner tecften zukunft/ vor welcherdise vermahnung auch wird in acht zu nemmen seyn/ bergestatt/ daß ein jeder frommer Chriſt in ſeinemberuf trewlich wandle/ vnd mit gläubigem hertzen Chrifti feines erlösers auf dem himmel erwarte: mittler weil aber nicht zu ruck fehe/ noch sich durch die ferge oder wollust diser welt im lauf der gottfeligkeit aufhalten/ oder darvon abwendig machen laffe. S. Matt. 24.3.
( 13) Matt. 24. 17.
x † Gr. seine gefäß.
y † N. damit ihr mit eweren hertzen nicht zu fast an disen jridischendingen anklebet/ vnd nach denselben euch vmbsehet/ wie sie gethan hat/ vnd mit ihr nicht geftraft werdet.
( 14) Genef.19.26.
33 Wer
aber er to
temmen/
fich deffen
ften verfiber
men nur 3
men.
ht
Gott mit to
Tithe fepn/ 1.7
aber es fan wembiges/
vertrautvete
an dem hoch
fichende ben