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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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mn Nit daß er das

Joo

Evangelium

vnd der tag hat sich geneiget. Vnd er gieng

tabts fein H. Abend hineyn bey ihnen zu bleiben.

maht mit ihnen hattenwolte/ sondern daß er

0

30 Vñes geschah/ da er mit ihnen zu tischedem gemeinen brauch saß/" namer das brot/" dancket/ brachs/mahlzeiten folgete/ da vnd gabs jhnen.

bey den Juden in den

der Herz im hauß/ oder

der elteste vnd ansehens

lichste vnder denen/

die am tilſche ſaffen/ der

9

P

31 Da wurden ihre augen geöffnet/ vnderkenneten ihn. Vnd er verschwand für

maltzeit einen anfang ihnen.

machte durch das ge

bett und außtheilungdes brodts.

N. durch das gebett

r

32 Vnd sie sprachen vnder einander:n 26. fegnet: Brante nicht vnser herz in vns/ da er mitvnd dancesagung/ vns redet auf dem wege/ als er vns die Schrift+ N. nach geöfnet.

1.Tim.4.4,5.

o t

wohnheit der Juden in

dem anfang ihrer mats

33 Und sie stunden auf zu derselbigenzeiten/ deren brode also stunde/ fehreten wider gen Jerusalem / vndHe fontich konten gefunden die elfe versamlet/ vnd die bey ihnen

gebachen waren/ daß

brochen werden/ Act.2.46.

p S. ein gleiches

exempel/ Gen. 21.19.

q Um brodebre

waren:

34" Welche sprachen/ Der HEr ist war

then/ drund.#. 35. Dies haftig auferstanden/ vnd Simoni erschie:allein eine besondere nen( 16)

weit N. Chriftus nicht

weise hatte/ das brodezu brechen/ vnd außzus

eine besondere form zu

35 Vnd sie erzehleten ihnen/ was auf dem

theilen/ sondern auch wege geschehen war/ vnd wie er von ihnen erBetten/ welche die Juns kant were/ an dem/ da er das brot brach.ger an Chrifto gespüs

ten.

ret vnd behalten hat- 36 Da sie aber davon redeten/ trat erD. t. ſchied plös ſelbſt/ Jesus / mitten vnder sie( 7)/ vnd sprachzu ihnen/ fride sen mit euch.

lich von ihnen hinweg;

vo entzuckte fich ihnen

also daß sie nit wuften/wo er wäre hingegan-

gen.

37 Sie erschracken aber/ vnd forchten sich/

+ Gr. ward meyneten/ sie sehen einen* geist.

ihnen vnscheinend.

1 Durch innerliche

würckung des H. Geis

38 Vnd er sprach zu ihnen: Was sent ihrſtes/ welcher durch die so erschrocken? Und warumb kommen solchebertzen einen rechten gedancken in ewver hertz?

rede Chrifti in ihren

verstand d H. Schrift

vnd wahren glauben

zündet hatte.

39 Sehet meine hende vnd meine füsse/

erwecket vnd anges y Ich bins selber/ fühlet mich/ vnd sehet: DenD.i.ertiarte vnd ein geist hat nicht fleisch vnd bein/ wie jhr sehetun. afe/ vnd daß ich habe.

auflegte.

die bey ihnen waren.

( 16) 1. Cor. 15.5.

( 17) Marc. 16. 14. Joh.20.19. 1. Cor. 15.5.Wie Matt.14.26. Dd. einen Engel in menschlicher gestalt.Act.12.9.

bins feiber: Dd. daß ich es selber bin.

Cap. XXIV.

etwas

40 Und da er das saget/ zeiget er ihnen z+ Gr. etchende vnd füsse.

zu

41 Da sie aber noch nicht glaubten fürfreuden/ vnd sich verwunderten/ sprach erihnen: Habt ihr hie etwas zu essen?42 Und sie legten ihm für ein stück vomgebraten fisch/ vnd honigseims/

a

43 Vnder nams vnd* für ihnen.44 Er aber sprach zu ihnen: Das sinddie rede die ich zu euch saget( s)/ bda ich nochbey euch war: Denn es muß alles erfülletwerden/ was von mir geschrieben ist im gesetzMosi/ in den Propheten vnd in Pfalmen.

C

das zu essen taugt.

a Ihren glaubenallein damit zu stere

an end fieza verkebenetben tab ma

cheren daß er eben

hatte; denn Chriftusnach seiner auferste=,

hung keiner speise oder

trancks mehr bedörffetnoch gebraucht hat/dieweil er nun vnsterblich worden war: S.Matt.26.29. Act.10.

47.

( 18) Matth 16.2.Marc. 8. 31, vnd 9.3levnd 18.31. vnd 24.6.

vnd 17.22, vnd 20. 18.

vnd 10.33. Luc. 9.22

b D. i. offentlichvnd beständig mit euch

tod.

c N. durch dieerleuchtung seines heisligen Geistes. Act. 16.

daß sie die Schrifft verstunden/45 Da öffnet er ihnen das verstendnis/ vmbgieng vor meinem46 Bnd sprach zu ihnen: Also ists ge:schrieben/ vnd also mußte Christus leiden/vnd auferstehen von den todten am drittentage/

die

14.1.Cor.2.13.( 19) P.227. A.( 20) Act.13. 7.38,

17.3

1.Joh.z.12.

dt Dieweil denJuden fürnemlich der

auf

außgehen mußte/ Efai

2.3.

( 21) Act. 2.4.

D.i.den H.Gethab/ daß ich ihn vom

welchen ich verheissen

47 Vnd predigen laffen in seinem namen/ Meias verheffenbuffe vnd vergebung der sünden( 0) vnder al- das Evangelism andal- ar/ Rom. 1.16. undlen volckern/ vnd anheben dzu Jerusalem ( 21); Zion vnd Jerufalem48 Ihr aber seyt deß alles zeugen.49 Vnd sihe/ ich wil auf euch sendenverheissung meines vatters: Ihr aber soltin der statt Jerusalem bleiben/ bis daß ihrangethan werdet mit" krafft auß der höhe.so Er führet sie aber hinauß bis gen 16. und 15. 26. und 16.Bethania/ vnd hub die hende auf/ vndgnet sie.

se

si Vnd es geschah/ da er sie segnet/ schieder von ihnen/ vnd fuhr aufgen himmel( 22),52 Sie aber betteten ihn an/ vnd fehretenwider gen Jerusalem mit grosser freude,53 Vnd waren allwege im tempel/ preisey 20. dann ich ten vnd' lobeten Gott.

x Gespenst:

Ende des Evangelium St. Lucas.

Das H. Evangelium( nach der Beschreibung)

S. Johannis.

* Johannes ist gewesen ein Sohn Zebedei vnd Salome/ Matt. 4. V. 21. vnd 10. V. 3. vnd ein BruderJacobi des grösseren/ Marc. 3. V. 17. Ist gewesenein Fischer vnd von Chrifto zu einem Apostel beruffenworden/ Matt.4.11. vnd 10.3. Welchem er auch sonderlich lieb gewesen/ Joh.13. 23. vnd 21.20. Darumb auchChristus ihn fampt Petro vnd Jacobo zu sich genommen/etliche fonderbare wunderwerck/ sein verklärung auf demBerg/ vnd seinen kampf in dem Delgarten anzuschawen.S. Matt.17.1. vnd 26.37. Marc.1.29. Luc. 8. 51. vnd hatseine Mutter ihm anbefohlen, als er an dem Creus ge,

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hangen/ Joh.19.26,27. S. von ihm weiters Marc.9.2.Luc.9.54. Act.1.13. vnd 3.1. vnd 12.2. Gal.2.9. Die Scribenten der Kirchenhistori bezeugen/ daß er långer gelebthabe/ als die vbrigen Apostel/ vber die 90. Jahr alt worsden/ vnd in dem 102. Jahr nach der Geburt Chriffi gestorben seye: Vom Keyfer Domitiano sen er in die Jn.sel Pathmos ins elend verschickt worden/ Apoc. 1. 9. vndvnder dem Keyser Nerva gen Ephesum widerfommen/S. Eufeb. Hift. Eccl. Lib.3.c.16. Hier, In Cat, Script,Eccl. Er hat geschrieben diß Evangelium/ drey Sendbrieff/ vnd das Buch der Offenbarung.

Innhalt dises Buchs.

If Evangelium ist mit den vorhergehenden eines Innhalts: Allein erzehlet Johannes auchetliche Predigen vnd gebett Christi/ wie auch etliche wunderwerck/ welche die vbrigen Evangelisten nicht beschriben haben. Die alten Scribenten der Kirchenhistori bezeugen/ daß er diß Evangelium nach den anderen Evangeliften geschrieben habe auf bitt der Afiatischen Kirchen/ alß vnder denselbigen die Käserenen Ebionisvnd Cerinthi, welche die Gottheit Jesu Chrifti geleugnet/ entstanden waren: Darumb er auch sein Evangelium.mit beweisung derselbigen anfangt. So beschreibt nun der Evangelist Johannes erstlich die Person/ demnach dasAmbt Chrifti. Sein Person betreffend/ Erstlich sein Göttliche Natur/ welche er beweißt auß seinen wercken:Darnach seine Menschwerdung. Anlangend sein Ampt/ beschreibt er erftlich sein Lehrampe/ darzu ihm den weg bereitet hat Johannes der Täuffer/ welcher offentlich bezeugt vnd dargethan hat/ daß nicht er/ sondern Jesus das dambGottes vnd der versprochene Messias sey: Wodurch Andreas vnd Simon Petrus sein Bruder vnd Philippus/wie auch Nathanael zu Chrifto gebracht/ vnd an ihn gläubig worden. Cap. I. Wie Chriftus sein erstes Wunderwerck gethan/ als er bey einer Hochzeit zu Cana in Galilea das wasser in wein verwandlet hat: Wie ergen Jerusalem

auf

vatter senden wolle iwenn ich werde zumvatter gegangen/ das

ift/ gen himmel gefahr

ren seyn. S. Joh.14.

74

Dd. jhr aber

bleibt: Gr. setzt euchnider.

Begabet/ vñsu

dem ampt/ darzu icheuch beruffen/ tüchtigvnd geschickt gemacht.

h N. mit dem

H.Geist/ Act.1.8.

i D.i. auf dem

himmet/ Heb.1.3. Act.

2.2.

k S. ein mehrers/Act.1.12.

( 22) Marc. 16.19,Act.1.9.

1 Gr. fegneten,