mn Nit daß er das
Joo
Evangelium
vnd der tag hat sich geneiget. Vnd er gieng
tabts fein H. Abend hineyn bey ihnen zu bleiben.
maht mit ihnen hattenwolte/ sondern daß er
0
30 Vñes geschah/ da er mit ihnen zu tischedem gemeinen brauch saß/" namer das brot/" dancket/ brachs/mahlzeiten folgete/ da vnd gabs jhnen.
bey den Juden in den
der Herz im hauß/ oder
der elteste vnd ansehens
lichste vnder denen/
die am tilſche ſaffen/ der
9
P
31 Da wurden ihre augen geöffnet/ vnderkenneten ihn. Vnd er verschwand für
maltzeit einen anfang ihnen.
machte durch das ge
bett und außtheilungdes brodts.
N. durch das gebett
r
32 Vnd sie sprachen vnder einander:n † 26. fegnet: Brante nicht vnser herz in vns/ da er mitvnd dancesagung/ vns redet auf dem wege/ als er vns die Schrift+ N. nach geöfnet.
1.Tim.4.4,5.
o t
wohnheit der Juden in
dem anfang ihrer mats
33 Und sie stunden auf zu derselbigenzeiten/ deren brode also stunde/ fehreten wider gen Jerusalem / vndHe fontich konten gefunden die elfe versamlet/ vnd die bey ihnen
gebachen waren/ daß
brochen werden/ Act.2.46.
p S. ein gleiches
exempel/ Gen. 21.19.
q Um brodebre
waren:
34" Welche sprachen/ Der HEr ist war
then/ drund.#. 35. Dies haftig auferstanden/ vnd Simoni erschie:allein eine besondere nen( 16)
weit N. Chriftus nicht
weise hatte/ das brodezu brechen/ vnd außzus
eine besondere form zu
35 Vnd sie erzehleten ihnen/ was auf dem
theilen/ sondern auch wege geschehen war/ vnd wie er von ihnen erBetten/ welche die Juns kant were/ an dem/ da er das brot brach.ger an Chrifto gespüs
ten.
ret vnd behalten hat- 36 Da sie aber davon redeten/ trat erD. t. ſchied plös ſelbſt/ Jesus / mitten vnder sie( 7)/ vnd sprachzu ihnen/ fride sen mit euch.
lich von ihnen hinweg;
vo entzuckte fich ihnen
also daß sie nit wuften/wo er wäre hingegan-
gen.
37 Sie erschracken aber/ vnd forchten sich/
+ Gr. ward meyneten/ sie sehen einen* geist.
ihnen vnscheinend.
1 Durch innerliche
würckung des H. Geis
38 Vnd er sprach zu ihnen: Was sent ihrſtes/ welcher durch die so erschrocken? Und warumb kommen solchebertzen einen rechten gedancken in ewver hertz?
rede Chrifti in ihren
verstand d H. Schrift
vnd wahren glauben
zündet hatte.
39 Sehet meine hende vnd meine füsse/
erwecket vnd anges y Ich bins selber/ fühlet mich/ vnd sehet: DenD.i.ertiarte vnd ein geist hat nicht fleisch vnd bein/ wie jhr sehetun. afe/ vnd daß ich habe.
auflegte.
die bey ihnen waren.
( 16) 1. Cor. 15.5.
( 17) Marc. 16. 14. Joh.20.19. 1. Cor. 15.5.Wie Matt.14.26. † Dd. einen Engel in menschlicher gestalt.Act.12.9.
bins feiber: Dd. daß ich es selber bin.
Cap. XXIV.
etwas
40 Und da er das saget/ zeiget er ihnen z+ Gr. etchende vnd füsse.
zu
41 Da sie aber noch nicht glaubten fürfreuden/ vnd sich verwunderten/ sprach erihnen: Habt ihr hie etwas zu essen?42 Und sie legten ihm für ein stück vomgebraten fisch/ vnd honigseims/
a
43 Vnder nams vnd* aß für ihnen.44 Er aber sprach zu ihnen: Das sinddie rede die ich zu euch saget( s)/ bda ich nochbey euch war: Denn es muß alles erfülletwerden/ was von mir geschrieben ist im gesetzMosi/ in den Propheten vnd in Pfalmen.
C
das zu essen taugt.
a Ihren glaubenallein damit zu stere
an end fieza verkebenetben tab ma
cheren daß er eben
hatte; denn Chriftusnach seiner auferste=,
hung keiner speise oder
trancks mehr bedörffetnoch gebraucht hat/dieweil er nun vnsterblich worden war: S.Matt.26.29. Act.10.
47.
( 18) Matth 16.2.Marc. 8. 31, vnd 9.3levnd 18.31. vnd 24.6.
vnd 17.22, vnd 20. 18.
vnd 10.33. Luc. 9.22
b D. i. offentlichvnd beständig mit euch
tod.
c † N. durch dieerleuchtung seines heisligen Geistes. Act. 16.
daß sie die Schrifft verstunden/45 Da öffnet er ihnen das verstendnis/ vmbgieng vor meinem46 Bnd sprach zu ihnen: Also ists ge:schrieben/ vnd also mußte Christus leiden/vnd auferstehen von den todten am drittentage/
ල
die
14.1.Cor.2.13.( 19) P.227. A.( 20) Act.13. 7.38,
17.3
1.Joh.z.12.
dt Dieweil denJuden fürnemlich der
auf
außgehen mußte/ Efai
2.3.
( 21) Act. 2.4.
D.i.den H.Gethab/ daß ich ihn vom
welchen ich verheissen
47 Vnd predigen laffen in seinem namen/ Meias verheffenbuffe vnd vergebung der sünden( 0) vnder al- das Evangelism andal- ar/ Rom. 1.16. undlen volckern/ vnd anheben dzu Jerusalem ( 21); Zion vnd Jerufalem48 Ihr aber seyt deß alles zeugen.49 Vnd sihe/ ich wil auf euch sendenverheissung meines vatters: Ihr aber soltin der statt Jerusalem bleiben/ bis daß ihrangethan werdet mit" krafft auß der höhe.so Er führet sie aber hinauß bis gen 16. und 15. 26. und 16.Bethania/ vnd hub die hende auf/ vndgnet sie.
se
si Vnd es geschah/ da er sie segnet/ schieder von ihnen/ vnd fuhr aufgen himmel( 22),52 Sie aber betteten ihn an/ vnd fehretenwider gen Jerusalem mit grosser freude,53 Vnd waren allwege im tempel/ preisey † 20. dann ich ten vnd' lobeten Gott.
x Gespenst:
Ende des Evangelium St. Lucas.
Das H. Evangelium( nach der Beschreibung)
S. Johannis.
* Johannes ist gewesen ein Sohn Zebedei vnd Salome/ Matt. 4. V. 21. vnd 10. V. 3. vnd ein BruderJacobi des grösseren/ Marc. 3. V. 17. Ist gewesenein Fischer vnd von Chrifto zu einem Apostel beruffenworden/ Matt.4.11. vnd 10.3. Welchem er auch sonderlich lieb gewesen/ Joh.13. 23. vnd 21.20. Darumb auchChristus ihn fampt Petro vnd Jacobo zu sich genommen/etliche fonderbare wunderwerck/ sein verklärung auf demBerg/ vnd seinen kampf in dem Delgarten anzuschawen.S. Matt.17.1. vnd 26.37. Marc.1.29. Luc. 8. 51. vnd hatseine Mutter ihm anbefohlen, als er an dem Creus ge,
|
hangen/ Joh.19.26,27. S. von ihm weiters Marc.9.2.Luc.9.54. Act.1.13. vnd 3.1. vnd 12.2. Gal.2.9. Die Scribenten der Kirchenhistori bezeugen/ daß er långer gelebthabe/ als die vbrigen Apostel/ vber die 90. Jahr alt worsden/ vnd in dem 102. Jahr nach der Geburt Chriffi gestorben seye: Vom Keyfer Domitiano sen er in die Jn.sel Pathmos ins elend verschickt worden/ Apoc. 1. 9. vndvnder dem Keyser Nerva gen Ephesum widerfommen/S. Eufeb. Hift. Eccl. Lib.3.c.16. Hier, In Cat, Script,Eccl. Er hat geschrieben diß Evangelium/ drey Sendbrieff/ vnd das Buch der Offenbarung.
Innhalt dises Buchs.
If Evangelium ist mit den vorhergehenden eines Innhalts: Allein erzehlet Johannes auchetliche Predigen vnd gebett Christi/ wie auch etliche wunderwerck/ welche die vbrigen Evangelisten nicht beschriben haben. Die alten Scribenten der Kirchenhistori bezeugen/ daß er diß Evangelium nach den anderen Evangeliften geschrieben habe auf bitt der Afiatischen Kirchen/ alß vnder denselbigen die Käserenen Ebionisvnd Cerinthi, welche die Gottheit Jesu Chrifti geleugnet/ entstanden waren: Darumb er auch sein Evangelium.mit beweisung derselbigen anfangt. So beschreibt nun der Evangelist Johannes erstlich die Person/ demnach dasAmbt Chrifti. Sein Person betreffend/ Erstlich sein Göttliche Natur/ welche er beweißt auß seinen wercken:Darnach seine Menschwerdung. Anlangend sein Ampt/ beschreibt er erftlich sein Lehrampe/ darzu ihm den weg bereitet hat Johannes der Täuffer/ welcher offentlich bezeugt vnd dargethan hat/ daß nicht er/ sondern Jesus das dambGottes vnd der versprochene Messias sey: Wodurch Andreas vnd Simon Petrus sein Bruder vnd Philippus/wie auch Nathanael zu Chrifto gebracht/ vnd an ihn gläubig worden. Cap. I. Wie Chriftus sein erstes Wunderwerck gethan/ als er bey einer Hochzeit zu Cana in Galilea das wasser in wein verwandlet hat: Wie ergen Jerusalem
auf
vatter senden wolle iwenn ich werde zumvatter gegangen/ das
ift/ gen himmel gefahr
ren seyn. S. Joh.14.
74
Dd. jhr aber
bleibt: Gr. setzt euchnider.
Begabet/ vñsu
dem ampt/ darzu icheuch beruffen/ tüchtigvnd geschickt gemacht.
h † N. mit dem
H.Geist/ Act.1.8.
i † D.i. auf dem
himmet/ Heb.1.3. Act.
2.2.
k S. ein mehrers/Act.1.12.
( 22) Marc. 16.19,Act.1.9.
1 † Gr. fegneten,