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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
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in memem nammen

Cap. XXI.

a

S. Johannis.

131

6.7.

f D.1. welchen ihr 23 Welchen ihr die fünde' erlasset/ denen, neze zur rechten deß schiffs()/ so werdet ihr( 2)+ Lac.s.*. 4.finden: Da wurffen sie/ vnd fontens nicht.Johannes dermehr ziehen für der menge der fische.

befcht/ als meine die

nach meinem wore und sind sie erlassen. Vnd welchen ihr sie" bener/ vertündiget/ daß haltet/ denen sind sie* behalten.Gott craffen fenen/

ihnen ihre fünde von

24 Thomas aber der zwelfen einer/ derdieweil sie N. glauben da heisset Zwilling/ war nicht ben ihnen/ dat Von Gott / im Jesus kam.

phế buộc thun.

himmet: Matt.16.

19. and 18.18. Laun

43.25.Matth.9.3.Mar.

25 Da sagten die andern Jünger zu jhm:Bott allein hat die Wir haben den Herm gesehen. Er aber sprachden zu vergeben: Jef. zu ihnen: Es sey denn daß ich in seinen håndensehe die nagelmal/ vnd lege meinen finger inverkündigt/ daß Gott die nagelmal/ vnd lege meine hand in seine sei-ten/ d.i. nicht verge- ten/ wil ichs nicht glauben.

2.7.7.

u D. i. welchen ihr

ihnen ihre fünde behal

ben werde/ dieweil sieN. nicht glauben nochbuffe thun wollen.

Ben Gott im

himmet.

Z

C

b

26 Vnd vber acht tage waren abermalfeine Junger ddrinnen/ vnd Thomas mit jhnen: Komt Jesus / da die thuren verschlossenz WieChriftus waren/ vnd tritt mitten eyn/ vnd spricht:ger dazu vermahnt Fride sey mit euch.

y S.Joh.11.16.

zuvor die andren Jun-

hatte/ Luc.24.39.

a Durch die nas

get hineyngetrucket/

fich bringt.

27 Darnach spricht er zu Thoma: Rei

wie das Gr. wort mit che deinen finger her/ vnd sihe meine hände/Daß er felber vnd reiche deine hand her/ vnd lege sie in meivon den todten wahr ne seiten()/ vnd sey nicht vngläubig/ sonderngläubig.

hafftig auferstandenfeye.

c Welches derandere Sonntag nachfeiner auferstehung geswesen/ nach dem dasganze Osterfest einend hatte.

ben hauß in der statt

*.33.

28 Thomas antwortet vnd sprach zuthm: Mein HERR/ vnd mein Gött.

e

29 Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du+ N. in demsel- mich gesehen hast/ Thoma/ so glaubestu: SeJerufatem/ Luc. 24. lig sind die nicht sehen/ vnd doch glauben).( 12) 1. Joh. 1.1. 30 Auch viel andere zeichen thet Jesus fürlig: dieweit sie durch seinen Jungern(+)/ die nicht geschrieben sindne sehen/ welches mit in disem" buch:

et D.i.eben so se=

das wort glauben/ oh-

der natur deß glaubens besser zutrifft. S.Heb.11.1.

31 Diese aber sind geschrieben/ daß ihrglaubet/ Jesus sey Christ/ der sohn Gottes /vnd daß ihr durch den glauben das lebenHeiland der welt/ der habt kin seinem namen.

f Was du jez geefohen haft.

g Un mich den

ich von den todten auf:

( 13) 1.Pet.1.8.

( 14) Joh.21.25.i N. das ewige leben/ welches hie den anfang nimt/ vnd hernach im himanci volkom-

erstanden/ vnd den teufel/ sünd vnd tod vberwunden hab.h N. difes meines Evangeliums/ deren etliche auch von den anderen Evangelisten beschribenk D.i.durch ihn/ vnd vmb seines verdiensts willen.

find.men seyn wird.

m

a Von disemmeer S. die gl. Matt.4.18. da es das Galis

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C.19.

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dem

feinen

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/ bi

| nae

bt alfo

iligen

leische meer genennetwird: vnd hatte Chri-ftus seine Junger inGalilea bescheiden/ mitverheiffung/ sie würdenihn da widerumb tebendig fehen. Matt.28.

10,16.

Das XXI. Cap.

|

h

Evangelist. S. drob.20.2. vnd drund.*.h Dises merckte er

wunderlichen fifcha

7 Daspricht der Junger/ welchen Jesus 20,24lieb hatte/ zu Petro:" Es ist der HEr. Daus dem reichen vndSimon Petrus horet/ daß der HEr? war/ fang/ defgleichen ihnengürtet er das hembde vmb sich( denn er war beſcheeret hatte.* nacket) vnd' warfsich ins meer.

8 Die andern Jinger aber kamen aufdem schiffe( denn sie waren nicht ferne vomlande/ sondern bey zweyhundert melen) vndzogen das neße mit den fischen.

n

9 Als sie nun außtraten aufs land/ sahenfie folen gelegt/ vnde fische darauf/ vndbrot.

10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringet hervon den fischen die jhr jetz gefangen habt( 3).11 Simon Petrus steig hineyn/ vnd zogdas neze aufs land/ vol grosser fische/ hundertvnd drey vnd fünfzig. Vnd wiewol jhr soviel waren/ azerieß doch das neze nicht.12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommetvnd haltet das mahl. Niemand aber vnderden Jungern durfte ihn fragen/ wer bistu?Denn sie wußten/ daß der Herz war.

Christus auch zuvor

i Od. vbertleid.Gr.Ependytes: wel-ches ein kleid bedeutet/das man vber die ansderen anzeucht. Ettiche

meinen/ es feŋ eins fet-vberzug gewesens

nen

welchen er vingurtethat damit er besserschwimmen/ od. durch

das wasser gehen tóns

te/ sintemal er nit weit

vom

lande war.

k N.che or dasselbeanzog: d.i. er hatte nur

das

bewibd an: feinen

rock hatte er aufgezosgen von wegen desfischens: War also nit

gants nacket.land schwumme zum

1 Damie er ans

Herzen.

m Gr.Cubiten,d. i. ohngefehr 60.schritt/ jeder von s.

schuhen. S.Mat. 5.27.weil es zu schway war/suzichen.

nt N. ans lande

in das schiffes hinaufs

o N. durch Christum/ der seinen Junsgeren/ welche von der

arbeit múd vnd mattwaren/ eine mabizcie

jhnen bey derselben zueitennen geben wollen.

13 Da kommet Jesus / vnd nimt das brot/vnd gibts ihnen/ desselbigen gleichen auchfisch.14 Das ist nun das dritte mal/ daß Jet.Opfation:sus offenbaret ist seinen Jüngern/ nach demer von den todten auferstanden ist.

t

Was dis wort eigents

tich bedeute/ S. Joh.

6.9.

( 3) Luc. 24.41. Welches

damit das wunders

werck desto grösser

ware.

15 Da sie nun das mahl gehalten hatten/ durch die Göttlichespricht Jesus zu Simon Petro: Simon traft Christ gescheher/Johanna/ hastu mich" lieber denn mich diſehaben? Er spricht zu ihm:* Ja HEr/ duweiffest daß ich dich lieb habe. Spricht er zuihm:= Weide meine lämmer.

Z

r Auß schambaff-tigkeit/ daß sie nicht

dafür angesehen vnd

gehalten wurden/ alszweifelten sie noch an

der auferstehung Chri

sti.

bensammen

16 Sprichter zum andern mal zu ihm:Simon Johanna/ haftu mich lieb? Er spricht. allen/ ob.ihm: Ja Herz/ du weissest daß ich dich liebSpricht er zu shm: Weide meine

Chriſtus offenbaret sich widerumb etlichen seiner Jüngeren/ als fie fiſcheten/ zu

6. Segnet sie mit einem sehr grossen fischzug dadurch sie ihn erkennen/ 7. Pescrus wilt sich ins meer/ daß er zu Chriſto komme/ vnd die andern Jünger fotgen ihm auf dem schiff/ 9. Chriftus hält das mittagmahl mit ihnen/ 15. Frasget Petrum zum dritten mahl/ ob er ihn lieb habe/ vnd befihlt ihm seine schaf zuweiden/ 18. Weifsagt ihm/ mit was für einem tod er ihn preisen werde/20. Strafft seine frag/ betreffend Johannem/ 24. Johannes beschleuft seineEvangelische Hiftori.

a

Arnach offenbahret fich Jesusabermals an dem meer beyliberias. Er offenbahret sich aber

also:

2 Es waren bey einander+ Einfürnemer Simon Petrus vnd Thomas/ der da heissetJünger Chrifti, der er Zwilling/ vnd' Nathanael von Cana Gali:lea/ vnd die sohne Zebedei/ vnd andere

ften ciner/ Joh.1. 46,

& c.

c N.Jacobus vnd

C

Johannes.Matt.10.2. ziveen seiner Junger.

( 1) Matt. 4. 21.Marc.1.19.

noch kommen

3 SprichtSimon Petrus zu ihnen: dJchd Dieweil zeitchie wil hinfischen gehen.Sie sprachen zu ihm: Somar/ daß die Apostel wollen wir mit dir gehen. Sie giengen hinChriſtus fie beruffen auß/ vnd traten in das schiff also bald/ vnd inderfelbigen nacht fiengen sie nichts.

fich deß ampts/ darzu

hatte/ vnderfangen folsten/ haben sie nit wol-len müssig fitzen/ sonder

das jenige treiben/ vndsich darvon ernchren/

4 Da es aber jetzt morgen war/ stunddas fie zuvor geternet Jesus am vfer/ aber die Jinger wußtenset Es scheint/ she nicht/ daßes Jesus war.

vnd getrieben hatten.

lang gehalten worden/

reaugen seyen cine zeit s Spricht Jesus zu ihnen: Kinder/ habttrie Luc.24.16. Dann ihr nichts zu essen? Sie antworten jhm:

fie waren nit weit vom

fer/.3. Ein gleiches Nein.

grempel S. c. 20.14.

f Gr.feine zu spei

fe: das man N. zum

6. Er aber sprach zu ihnen: Werffet das

brodtiffet: Vnd kan allhie füglich von fischen verstanden worden.

habe.Schafe.

zuzu

gewesen: Dann erbem anderen in onde:

hatte sich einem vnd

heit mehrmahlen geofsfenbaret. S. drob. 20..19,16.

t Od. Jona( sohn.)S.Matt.16.17.

u N. wie du vor-hin gemeint vnd ges

Luc.22.33. dans

17 Spricht er zum dritten mal zu ihm:" 6Simon Johanna haftu mich lieb? Petrus ward traurig/ daß er zum dritten mülihm saget/ hastu mich lieb? Vnd sprachihm: HEri/ du weissest alle ding(+): du weißsest daß ich dich lieb habe. Spricht Jesus zuihm: Weide meine schafe.

18 d Wartich warlich ich sage dir: Dadu junger warest/ gurtestu dich selbst/ vnd

rühmt/ Matth . 26.3-noch drev mat michvertenance haft. Willfrag Petrum seiner

also Christus mit difer

vermessenheit erinnesren/ vnd dieweil er seis

nem ftattichen erbic

ten nicht war nachs

commen/ ihn zur de-

mut anweisen/ daß ersich vber andere nicht

erheben solte. x Was Petrus durch seine dreyfache verleugnung verderbet hatte: das hat ermit einer dreyfachen bekantnuß wider gut machen müssen auf daß er in das Apostelampt/ dessen er sichfirchen/ vnd vber die andern Apostel gesezt würde. y D.i. ohnangesehen meinen vorherge

gantz vnwürdig gemacht hatte/ wider eingesetzt und beſtätiget, nicht aber hiemit zum haupt derbenden faht/ welchen ich herzlich berewe/ vnd du mir/ wie ich vertraue/ vergeben haft/ weiß ich/ ob ſchongehört hat in meinem herzen.( Bnd iſt zu mercken/ daß Petrus nicht sagt/ er habe Chriftum mehr tieb/

die bekantnuß aus schwacheit aufgehört hat in meinem mund/ daß doch meinettebe gegen dir nicht auf-

denn die andere: sondern sagt schlechts/ er habe Chriftum lieb: dadurch er seine demut zu erkennen gibt.)z Mit lehren/ vermahnen/ trösten vnd straffen/ wie es einem trewen lehrer vnd Apostel Chriftigebühret.a Beide wörtlin/ lammer vnd schafer bedeuten einerley/ namlich die glieder derkirchen Christi / wie zu sehen auß vergleichung Matt.10.16. Luc.10.3.( Wiewohl etliche meinen/ daß

zugenommen/ vnd im glauben stercker find/ sollen verstanden werden. Jef. 40.11.)

b+ Nemt.

durch die samer die angehenden vnd schwachen Chriſten/ vnd durch die schafe die Christen/ welche etwasweiter vermeinte/ vnd auß diſer dreyfachen frag Chriſti abname/ daß er an seiner tiebe zweifle.

( 4) Joh.16.30.

C

Was hie Petro befohlen wird/ das wird auch allen Dienerndes H. Evangeliums befohten/ Act.20.28. 1. Pet.s.2. Wiewol Petrus an tein gewisse gemeind oderort gebunden war/ wie auch die andern Apoftet nicht/ Matt.28.29. Marc.16.15,20. die mit Petro cinered Petrus hatte mit

tey befeht vnd gewalt empfangen haben. S. Joh. 20.23. Apoc. 21. 14.

Christo in den tod wollen gehen/ ohne beruf: darumb ist es ihm nicht gelungen/ vnd hat auf forcht deß

tods feinen Herzen verleugnet. Jetzt zeigt ihm Chriftus and daff die zeit werde kommen/ daß er vind

Chrifti willen werde den tod müssen leiden/ vnd daß er alsdenn mit solcher standhafftigkeit werde begabtwerden/ daß er den Herzen nicht mehr verleugnen/ sondern mit seinem tod preifen werde.

c Nach dem brauch der volcker in Orient/ welche lange rocke tragen/ vnd sich auffschürtzen vnd

2.Reg.9.1. Lus.12.35,37. vnd 17. 8. Ioh.13.4.

gürten/ wenn ſie irgend gehen oder reiſen/ od. zu einem geſchäfft sich bereiten vnd ſchicken wollen. S.wandlest

Rij

Bel