in memem nammen
Cap. XXI.
a
S. Johannis.
131
6.7.
f D.1. welchen ihr 23 Welchen ihr die fünde' erlasset/ denen, neze zur rechten deß schiffs()/ so werdet ihr( 2)+ Lac.s.*. 4.finden: Da wurffen sie/ vnd fontens nicht.Johannes dermehr ziehen für der menge der fische.
befcht/ als meine die
nach meinem wore und sind sie erlassen. Vnd welchen ihr sie" bener/ vertündiget/ daß haltet/ denen sind sie* behalten.Gott craffen fenen/
ihnen ihre fünde von
24 Thomas aber der zwelfen einer/ derdieweil sie N. glauben da heisset Zwilling/ war nicht ben ihnen/ dat Von Gott / im Jesus kam.
phế buộc thun.
himmet: † Matt.16.
19. and 18.18. Laun
43.25.Matth.9.3.Mar.
25 Da sagten die andern Jünger zu jhm:Bott allein hat die Wir haben den Herm gesehen. Er aber sprachden zu vergeben: Jef. zu ihnen: Es sey denn daß ich in seinen håndensehe die nagelmal/ vnd lege meinen finger inverkündigt/ daß Gott die nagelmal/ vnd lege meine hand in seine sei-ten/ d.i. nicht verge- ten/ wil ichs nicht glauben.
2.7.7.
u D. i. welchen ihr
ihnen ihre fünde behal
ben werde/ dieweil sieN. nicht glauben nochbuffe thun wollen.
Ben Gott im
himmet.
Z
C
b
26 Vnd vber acht tage waren abermalfeine Junger ddrinnen/ vnd Thomas mit jhnen: Komt Jesus / da die thuren verschlossenz † WieChriftus waren/ vnd tritt mitten eyn/ vnd spricht:ger dazu vermahnt Fride sey mit euch.
y S.Joh.11.16.
zuvor die andren Jun-
hatte/ Luc.24.39.
a † Durch die nas
get hineyngetrucket/
fich bringt.
27 Darnach spricht er zu Thoma: Rei
wie das Gr. wort mit che deinen finger her/ vnd sihe meine hände/Daß er felber vnd reiche deine hand her/ vnd lege sie in meivon den todten wahr ne seiten()/ vnd sey nicht vngläubig/ sonderngläubig.
hafftig auferstandenfeye.
c † Welches derandere Sonntag nachfeiner auferstehung geswesen/ nach dem dasganze Osterfest einend hatte.
ben hauß in der statt
*.33.
28 Thomas antwortet vnd sprach zuthm: Mein HERR/ vnd mein Gött.
e
29 Spricht Jesus zu ihm: Dieweil du+ N. in demsel- mich gesehen hast/ Thoma/ so glaubestu: SeJerufatem/ Luc. 24. lig sind die nicht sehen/ vnd doch glauben).( 12) † 1. Joh. 1.1. 30 Auch viel andere zeichen thet Jesus fürlig: dieweit sie durch seinen Jungern(+)/ die nicht geschrieben sindne sehen/ welches mit in disem" buch:
et D.i.eben so se=
das wort glauben/ oh-
der natur deß glaubens besser zutrifft. S.Heb.11.1.
31 Diese aber sind geschrieben/ daß ihrglaubet/ Jesus sey Christ/ der sohn Gottes /vnd daß ihr durch den glauben das lebenHeiland der welt/ der habt kin seinem namen.
f Was du jez geefohen haft.
g Un mich den
ich von den todten auf:
( 13) 1.Pet.1.8.
( 14) Joh.21.25.i † N. das ewige leben/ welches hie den anfang nimt/ vnd hernach im himanci volkom-
erstanden/ vnd den teufel/ sünd vnd tod vberwunden hab.h † N. difes meines Evangeliums/ deren etliche auch von den anderen Evangelisten beschribenk D.i.durch ihn/ vnd vmb seines verdiensts willen.
find.men seyn wird.
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a † Von disemmeer S. die gl. Matt.4.18. da es das Galis
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bt alfo
iligen
leische meer genennetwird: vnd hatte Chri-ftus seine Junger inGalilea bescheiden/ mitverheiffung/ sie würdenihn da widerumb tebendig fehen. Matt.28.
10,16.
Das XXI. Cap.
|
h
Evangelist. S. drob.20.2. vnd drund.*.h Dises merckte er
wunderlichen fifcha
7 Daspricht der Junger/ welchen Jesus 20,24lieb hatte/ zu Petro:" Es ist der HEr. Daus dem reichen vndSimon Petrus horet/ daß der HEr? war/ fang/ defgleichen ihnengürtet er das hembde vmb sich( denn er war beſcheeret hatte.* nacket) vnd' warfsich ins meer.
8 Die andern Jinger aber kamen aufdem schiffe( denn sie waren nicht ferne vomlande/ sondern bey zweyhundert melen) vndzogen das neße mit den fischen.
n
9 Als sie nun außtraten aufs land/ sahenfie folen gelegt/ vnde fische darauf/ vndbrot.
10 Spricht Jesus zu ihnen: Bringet hervon den fischen die jhr jetz gefangen habt( 3).11 Simon Petrus steig hineyn/ vnd zogdas neze aufs land/ vol grosser fische/ hundertvnd drey vnd fünfzig. Vnd wiewol jhr soviel waren/ azerieß doch das neze nicht.12 Spricht Jesus zu ihnen: Kommetvnd haltet das mahl. Niemand aber vnderden Jungern durfte ihn fragen/ wer bistu?Denn sie wußten/ daß der Herz war.
Christus auch zuvor
i † Od. vbertleid.Gr.Ependytes: wel-ches ein kleid bedeutet/das man vber die ansderen anzeucht. Ettiche
meinen/ es feŋ eins fet-vberzug gewesens
nen
welchen er vingurtethat damit er besserschwimmen/ od. durch
das wasser gehen tóns
te/ sintemal er nit weit
vom
lande war.
k N.che or dasselbeanzog: d.i. er hatte nur
das
bewibd an: feinen
rock hatte er aufgezosgen von wegen desfischens: War also nit
gants nacket.land schwumme zum
1 Damie er ans
Herzen.
m † Gr.Cubiten,d. i. ohngefehr 60.schritt/ jeder von s.
schuhen. S.Mat. 5.27.weil es zu schway war/suzichen.
nt N. ans lande
in das schiffes hinaufs
o N. durch Christum/ der seinen Junsgeren/ welche von der
arbeit múd vnd mattwaren/ eine mabizcie
jhnen bey derselben zueitennen geben wollen.
13 Da kommet Jesus / vnd nimt das brot/vnd gibts ihnen/ desselbigen gleichen auchfisch.14 Das ist nun das dritte mal/ daß Jet.Opfation:sus offenbaret ist seinen Jüngern/ nach demer von den todten auferstanden ist.
t
Was dis wort eigents
tich bedeute/ S. Joh.
6.9.
( 3) † Luc. 24.41.† Welches
damit das wunders
werck desto grösser
ware.
15 Da sie nun das mahl gehalten hatten/ durch die Göttlichespricht Jesus zu Simon Petro: Simon traft Christ gescheher/Johanna/ hastu mich" lieber denn mich diſehaben? Er spricht zu ihm:* Ja HEr/ duweiffest daß ich dich lieb habe. Spricht er zuihm:= Weide meine lämmer.
Z
r Auß schambaff-tigkeit/ daß sie nicht
dafür angesehen vnd
gehalten wurden/ alszweifelten sie noch an
der auferstehung Chri
sti.
bensammen
16 Sprichter zum andern mal zu ihm:Simon Johanna/ haftu mich lieb? Er spricht. allen/ ob.ihm: Ja Herz/ du weissest daß ich dich liebSpricht er zu shm: Weide meine
Chriſtus offenbaret sich widerumb etlichen seiner Jüngeren/ als fie fiſcheten/ zu
6. Segnet sie mit einem sehr grossen fischzug dadurch sie ihn erkennen/ 7. Pescrus wilt sich ins meer/ daß er zu Chriſto komme/ vnd die andern Jünger fotgen ihm auf dem schiff/ 9. Chriftus hält das mittagmahl mit ihnen/ 15. Frasget Petrum zum dritten mahl/ ob er ihn lieb habe/ vnd befihlt ihm seine schaf zuweiden/ 18. Weifsagt ihm/ mit was für einem tod er ihn preisen werde/20. Strafft seine frag/ betreffend Johannem/ 24. Johannes beschleuft seineEvangelische Hiftori.
a
Arnach offenbahret fich Jesusabermals an dem meer beyliberias. Er offenbahret sich aber
also:
2 Es waren bey einander+ Einfürnemer Simon Petrus vnd Thomas/ der da heissetJünger Chrifti, der er Zwilling/ vnd' Nathanael von Cana Gali:lea/ vnd die sohne Zebedei/ vnd andere
ften ciner/ Joh.1. 46,
& c.
c N.Jacobus vnd
C
Johannes.Matt.10.2. ziveen seiner Junger.
( 1) † Matt. 4. 21.Marc.1.19.
noch kommen
3 SprichtSimon Petrus zu ihnen: dJchd Dieweil zeitchie wil hinfischen gehen.Sie sprachen zu ihm: Somar/ daß die Apostel wollen wir mit dir gehen. Sie giengen hinChriſtus fie beruffen auß/ vnd traten in das schiff also bald/ vnd inderfelbigen nacht fiengen sie nichts.
fich deß ampts/ darzu
hatte/ vnderfangen folsten/ haben sie nit wol-len müssig fitzen/ sonder
das jenige treiben/ vndsich darvon ernchren/
4 Da es aber jetzt morgen war/ stunddas fie zuvor geternet Jesus am vfer/ aber die Jinger wußtenset Es scheint/ she nicht/ daßes Jesus war.
vnd getrieben hatten.
lang gehalten worden/
reaugen seyen cine zeit s Spricht Jesus zu ihnen: Kinder/ habttrie Luc.24.16. Dann ihr nichts zu essen? Sie antworten jhm:
fie waren nit weit vom
fer/.3. Ein gleiches Nein.
grempel S. c. 20.14.
f Gr.feine zu spei
fe: das man N. zum
6. Er aber sprach zu ihnen: Werffet das
brodtiffet: Vnd kan allhie füglich von fischen verstanden worden.
habe.Schafe.
zuzu
gewesen: Dann erbem anderen in onde:
hatte sich einem vnd
heit mehrmahlen geofsfenbaret. S. drob. 20..19,16.
t Od. Jona( sohn.)S.Matt.16.17.
u N. wie du vor-hin gemeint vnd ges
Luc.22.33. dans
17 Spricht er zum dritten mal zu ihm:" 6Simon Johanna haftu mich lieb? Petrus ward traurig/ daß er zum dritten mülihm saget/ hastu mich lieb? Vnd sprachihm: HEri/ du weissest alle ding(+): du weißsest daß ich dich lieb habe. Spricht Jesus zuihm: Weide meine schafe.
18 d Wartich warlich ich sage dir: Dadu junger warest/ gurtestu dich selbst/ vnd
rühmt/ Matth . 26.3-noch drev mat michvertenance haft. Willfrag Petrum seiner
also Christus mit difer
vermessenheit erinnesren/ vnd dieweil er seis
nem ftattichen erbic
ten nicht war nachs
commen/ ihn zur de-
mut anweisen/ daß ersich vber andere nicht
erheben solte. x Was Petrus durch seine dreyfache verleugnung verderbet hatte: das hat ermit einer dreyfachen bekantnuß wider gut machen müssen auf daß er in das Apostelampt/ dessen er sichfirchen/ vnd vber die andern Apostel gesezt würde. y † D.i. ohnangesehen meinen vorherge
gantz vnwürdig gemacht hatte/ wider eingesetzt und beſtätiget, † nicht aber hiemit zum haupt derbenden faht/ welchen ich herzlich berewe/ vnd du mir/ wie ich vertraue/ vergeben haft/ weiß ich/ ob ſchongehört hat in meinem herzen.( Bnd iſt zu mercken/ daß Petrus nicht sagt/ er habe Chriftum mehr tieb/
die bekantnuß aus schwacheit aufgehört hat in meinem mund/ daß doch meinettebe gegen dir nicht auf-
denn die andere: sondern sagt schlechts/ er habe Chriftum lieb: dadurch er seine demut zu erkennen gibt.)z Mit lehren/ vermahnen/ trösten vnd straffen/ wie es einem trewen lehrer vnd Apostel Chriftigebühret.a † Beide wörtlin/ lammer vnd schafer bedeuten einerley/ namlich die glieder derkirchen Christi / wie zu sehen auß vergleichung Matt.10.16. Luc.10.3.( Wiewohl etliche meinen/ daß
zugenommen/ vnd im glauben stercker find/ sollen verstanden werden. Jef. 40.11.)
b+ Nemt.
durch die samer die angehenden vnd schwachen Chriſten/ vnd durch die schafe die Christen/ welche etwasweiter vermeinte/ vnd auß diſer dreyfachen frag Chriſti abname/ daß er an seiner tiebe zweifle.
( 4) † Joh.16.30.
C
† Was hie Petro befohlen wird/ das wird auch allen Dienerndes H. Evangeliums befohten/ Act.20.28. 1. Pet.s.2. Wiewol Petrus an tein gewisse gemeind oderort gebunden war/ wie auch die andern Apoftet nicht/ Matt.28.29. Marc.16.15,20. die mit Petro cinered Petrus hatte mit
tey befeht vnd gewalt empfangen haben. S. Joh. 20.23. Apoc. 21. 14.
Christo in den tod wollen gehen/ ohne beruf: darumb ist es ihm nicht gelungen/ vnd hat auf forcht deß
tods feinen Herzen verleugnet. Jetzt zeigt ihm Chriftus and daff die zeit werde kommen/ daß er vind
Chrifti willen werde den tod müssen leiden/ vnd daß er alsdenn mit solcher standhafftigkeit werde begabtwerden/ daß er den Herzen nicht mehr verleugnen/ sondern mit seinem tod preifen werde.
c Nach dem brauch der volcker in Orient/ welche lange rocke tragen/ vnd sich auffschürtzen vnd
2.Reg.9.1. Lus.12.35,37. vnd 17. 8. Ioh.13.4.
gürten/ wenn ſie irgend gehen oder reiſen/ † od. zu einem geſchäfft sich bereiten vnd ſchicken wollen. S.wandlest
Rij
Bel