ta
Cap. XVII.
Geschichte.
d Paulus faat gewohnet war/ d gieng er zu ihnen hineyn/| marckt/ alle tage zu denen die sich
zwar drob. c. 13. 46.
daß er sich von den Ju- vnd redet mit ihnen auff drey fabbathen auß
den zu den Heyden
wenden wolle: Aber der Schrifft/
das hat nicht die meinung/ als wann er solches thun/ oder
fen wolte dann er
e
3. Thet sie ihnen auff/ vnd legets jhnendie Juden gar verlas für/ daß Christus mußte leyden vnd auffer:wufte wet/ daß auch stehen von den todten()/ vnd daß dieserunder den Juden noch Jesus / den ich( sprach er) euch verfündige/folten bekehrt werden: ist der Christ.
ettiche wären/ die da
So waren auch in denschulen/ in welche erpflegte zu gehen/ nicht
4 Vnd etliche vnder ihnen fielen ihm zu/allein Juden/ sonder vnd geselleten sich zu Paulo vnd Sila)/
auch etliche gottsförch
Hendenthum
h
tige Henden/ die das auch der gottsförchtigen Griechen einebatten/ wote zu ſehen grosse menge/ darzu der fürnemsten weiberdrund..4. Bnd gieng nicht wenig.
Paulus desto lieber in
solche schulen/ dieweil
das wort Gottes das
er dadurch gute geles
zu predigen/ vnd seine
ftätigen.
darauß mit klaren
m
k
0
› Aber die halsstarzigen Juden' neidefelbs gelesen ward/ vnd ten/ vnd namen zu sich etliche boßhaftigegenheit hätte Chriftum manner pobelvolcks/ machten eine" rotte/predia/ auß dem/ fo da vnd richteten eine auffruhr in der statt an/geteſen worden/ zu bes vnd traten für das haus 1 Jasonis/ vnde † D. f. bewies suchten sie zu führe vnder das gemeine volck.zeugnussen/ daß 2c. S. 6 Da sie aber sie nicht funden/ schleifften( 1) P. 22.7. Matt sie den Jason vnd etliche brüder für die ober:6.2. Derever ſten der ſtatt/ vnd schryen: Diese/ die den ganBen weltkreiß erzegen/ sind auch herkomen:7 Die herberget Jason. Vnd diese alleb † Gr. wurden handeln wider des Keysers gebott/ sagen/Ein ander sey der könig/ nemlich Jesus (+).
Pf.119.130.Luc.24.32.
16.21.Luc.24.46.
f t wahresprochene Messias/Joh.1.42.
g † D.i.glaubten.Gr.liessen sich bereden.
ihnen zugefügt.Actor.13.48.
( 2) † Act. 28.24.it D. t. Judens
8 Sie bewegten aber das volck/ vnd diegenossen/ wie es außiges obersten der statt/ die solches höreten.
druckt wird/ Act.13.43.
Jüdischen religion
zugethan.
Od. andere die der 9 Vnd da sie" verantwortung von Jako, vnachors son vnd den andern empfangen hatten/ lieffenfamen/ ed. die nicht zu sie sie loß.
bereden waren/ d. i. die
vngläubig blieben. 10 Die briider aber* fertigten also bald
Joh.3.36.
1 † 26. cyferten ab bey der nacht() Paulum vnd Silan genhierüber. durch ei- Berthoen. Da sie darfamen/ giengen sie inm † Das Gries die Judenschule.
nen verkehrten enfer.
chische wort bedeutet
eigentlich solche/ die
auff dem marckt pfle=
11 Denn sie waren die edlesten vnder degen múſig zu fichen. nen zu Thessalonich/ die namen² das wortauffganza williglich/ vndforscheten täglich
n † Od.einen aufslauff des volcks.
exempel drund. 19.29.
p † Od. machten
C
o S. ein gleich in der Schrifft/ ob sichs also hielte.12 So glaubten nun viel auß ihnen/ auchstunden wider das der Griechischen chrbarn weiber/ vnd der
fie an das haus zc. Od.
haus 2c.
Da Paulus vnd manner nicht wenig.
Silas zur herberg las
gen. † Etliche meis 13 Als aber die Juden von Thessalonicherfuhren/ daß auch zu Berzhoen das wort
nen/ diser Jason seyeeben der/ von dem manlift/ Rom.16.21.
freiniget wurden.
† N. daß fiege Gottes von Paulo verkündiget würde/ ka-Dd. aufrühe men sie/ vnd bewegten auch alda das volckrisch machen/ daß einer 14 Aber da fertigten die brider Paulum( 3) † Act. 16.20, also bald ab/ daß er gieng' bis an das meer/Römische Kenser. Silas aber vnd Timotheus blieben da.
wider den anderen ist.
t † Nemt. als der
19.12.
u Gr. genug/ d.i.
verants
wortung/ od. versiche
funden.
IS7
k † Od. ihm vorstamen/ d. i.jhm begeg
t.
neten: oder er hie vnd
herzu da antraf/ vnd die da
Stoi
Stoi
begerten ihn zu hören.1 2iso genanntvon Epicuro, Xeno-
cratis lehringer/ weleche das höchste gutfuchten in der wolluſk/
die fürsehung
mAlso genant/
18 Etliche aber der Epicurer vndfer philosophi zanckten mit ihm. Vnd etlichesprachen: Was wil difer" lotterbube sagen? Gottes leuchEtliche aber/ Esfihet/ als wolte er newve got weil Zeno der vrheberter verkündigen: Das machet/ er hatte das ihrer sect in Stoa / d.i.Evangelium von Jesu vnd von der aufferstes oder schopfflehrte/ welshung ihnen verkündiget.
0
cinem bedeckten gang/
che die fürsehung Gotstes gebunden an die
19 Sie namen ihn aber/ vnd führeten ein weifer mann keinersihn auff den richtplaz/ vnd sprachen: Kon- ley affecten oder bewesnen wir auch erfahren/ was das für eine ne- misse vnderworffenwe lehre sey/ die du lehrest?
20 Denn du bringest etwas newes fürvnsere ohren/ So wolten wir gerne wissen/was das sey.
21 Die Athener aber alle/ auch die außländer vnd gäste/ waren gericht auf nichts anders/ den etwas newes zu sagen oder zu höre22 Paulus aber stund mitten auff demrichtplatz/ vnd sprach/ Jhr männer vonAthen / ich sehe euch/ daß ihr in allen strickenall zu abergläubig sent.
t
gungen des gemüts
seyn.
n † Dd. plauderer.Das Griechische wort
Spermologos heißtleser. Ist ein gleichnus
eigent. einen saamen-
hergenomen entwedervon gewissen vöglen/
die
erden auslesen/ vnd das
den saamen auf derzu groß geschrey vndvon schlechten leuthen,marckt herumb giensetwan auß den fäsfenamic fie eté
wesens machen: Od.
gen/ vnd den saament
der
cken entfallen
was zu essen hätten.Allhie haben wir ein
exempel bessen/ bas
Paulus fagt/ 1.Cor.
。 Nicht daß sie ihn
sonder
23 Jch bin herdurch gegangen/ vnd habgesehen etre gottesdienste/ vnd fand einen 1:23.altar/ darauffwar geschrieben/" Dem vnbe- daselbst für gericht stel-fanten Gott. Nun verkündige ich euch densel- haben/ damit fie etwasbigen/ dem jhr vnwissend gottesdienst thut.24 Gott / der die welt gemacht hat)/ vndalles was drinnen ist/ sintemal er ein HEr isthimmels vnd der erden/ wohnet er nichttempeln mit hånden gemacht( 0),
Z
in
25 Sein wird auch nicht von menschenhånden gepflegt()/ als der jemand bedurfte/ so er selbez jederman leben vnd athem allenthalben gibt( ²).
newes von ihm mocheten hören. S. drund.
..Areopagus. War ges
p † Auf Griechisch
legen mitten in der statt
auf einer hohe also ges
nant von ihrem abgottAres, d. i. Mars, allda
richt war/ vnd nur vonSchwären und wichtiond geurtheilet worde
gen sachen gehandles
q † Die anderswoher burtig waren:
daselbs aber wohneten
I Dis zeugen auchvon den Athenienserem
die
Heydnische Grrlede charact.
benten/ Teophraftus
De-
26 Vnd hat gemacht/ daß von einem blutaller menschen geschlecht aufdem ganzen erd-boden wohnen/ vnd hat ziel gesetzt/ zuvor versehen/ wie lang vnd weit sie wohnen sollen:27 Daß sie den HErren suchen solten/ obod. gleichsam ssie doch ihn fühlen vnd finden möchten. Vnd abergläubischer. N.alszwar/ er ist nicht ferne von einem jeglichen tigſten/ N. vnder allersvnder vns:
C
Heyden. Paufaniasschreibt in Atticis, daß
der einigen state
Uthen mehr götzen ges
28 Denn ein jhm leben/ weben/ vnd sind inwir/ Als auch etliche Poeten ben euch gesagt wesen/ als in ganshaben: Wir sind seines geschlechts.
g
jum Gottesdienst
29 So wir denn göttliches geschlechts stehen tan/ alles wasfind/ sollen wir nicht mennen/ die gottheit sey dient/ als da find temgleich den gülden/ filbern/ steinern bilden/ pe/ attbilder z.
u altar mit
einer solchen vberschrifft ift zur zeit der peftilentz/ wie bey dem Diogene Laertio ju lesen/ von denen zuAthen gemacht worden/ dieweit sie sich besorgeten/ sie verehreten die gotter nicht alle/ sonder es möchte
noch irgend ein Gott seyn/ der ihnen unbekannt wäre: damit sie nun auch denselben zu friden stelleten/ vnd
( 1) Luc. 23.2.Ioh. 15 Die aber Paulum geleiteten/ fiihregenugsame ten jhn bis gen Athene / vnd als sie befehlemsrung: baß fie nem pfiengen an den Silan vnd Timotheum( 8)/daß sie aufs schierste zu ihm kamen/ zogenweise.der fotten beruffen sie hin.
für gericht wolten crscheinen/ wann sie wis
werden.
vnd auffruhr zu vers
ihm seine gebührende chr anthaten/ haben sie ihm einen besonderen altar gebawet. × N.auf ewere( 9) † Gen. 1.1.2.Chr.6.30. Pl.33.6. vnd 124.8. vnd 146.6. Jef. 66.1. Act. 14.15. Apoc.14.7. y Od. wohnet nicht. Hiemit straft Paulus die abgötteren der Heyden/ welche ihre götter anjhre götzen/ götzenhäuser/ vnd Capellen zu binden/ vnd in denselbigen einzuschlieffen pflegten.( 10) Act.7.48. z Od.jhm gedient.( 11) Pf.50.9,10.( 12) Gen.2.7.
a Gr. vnd hat auß einem blut( Adams vnd Era) das ganze menschliche geschlecht gemacht/ auf
meiden. Matt. 10.23. tet/ ergrimmet sein geist in jhm/ da er sahe daß es auf dem gangen erdboden, wohnete/ vnd hat gewiſſe zeiten beftimet/ die er zuvor( in feinem ewigen
g
( s)+ Act.9.25. Die statt so gar abgottisch.
y Die brüder zw
Theffalonich/ die Paus
lum vnd Silam gen
vnd allweisen rath verordnet hat/( nicht allein/ wann somer vnd winter seyn solte/ sonder auch die zeit dergeburt vnd deß lebens eines jeden menschen/ vnd wann ein jedes Reich auferden seinen anfang vnd seinend haben solte) deßgleichen( hat er bestimet) ziet ihrer wohnung/( wo sie wohnen/ vnd wie weit sich ihrb Go#
17 Vnder redet zwar zu den Juden vnd herschaft erstrecken folle, Deur.32.8.) S. für bas Deut.30.20. Job.14.5,6.Matt.10.29.
Herzhen abgefertiget gottsförchtigen in der schule/ auch auff dem
hatten/ wie im vorigen
nen.
hat die menschen zu dem ende erschaffen/ vnd mit der vernunft begabet/ daß sie ihn recht sorten erkennen lerc † Od.ettichermassen fühlen/ betaften. ic.Gott / der ein geistlich/ vnbegreiflich vnd vnsichtbarwesen ist/ tan eigentl. nicht betastet werden: Es wird aber gesagt/ daß er betastet oder gefühlet werde/ weilin den Creaturen/ so er erschaffen/ vnd der regierung derselben seine eigenschafften so ttarlich können versmercket werden/ als wan man fie gleichsam mit handen betaste.Rom.1.19,20. d Erstlich mit seinemgöttlichen wesen/ welches allenthalben ist: Darnach mit seiner göttlichen fürsehung vnd regierung: Zumè D.i.durch ihn/dritten/ mit seinen wolthaten/ dieweil er allen menschen guts thut.S.drob.14.17.b+ Gr. vrtheilten/seine göttliche kraft vnd gnad/ haben wir vnser wesen/ nemlich leib vnd feel: vnd werden darinn erhalten.S.Rom.11.36.vnd 1.Cor. 12.6.f Der Apostel beweiset allhie auß dem zeugnus der HendnischenPoeten/ daß in dem menschen/ auch nach dem faht/ ein liecht der natur ist oberbliben/ durch welches wirGott vnd seine werck etlicher massen erkennen können. g Diser spruch stehet in einem GriechischenPoeten/ namens Aratus , welcher vom lauf des himets geschrieben. Die meinung ist/ wir sind von Gott ereschaffen nach seinem ebenbild: nemlich nach der feelen/ welche geiflich/ vnsterblich vnd vernünftig ist/ wieGott auch ein geistliches/ vnsterbliches vnd vernünftiges wesen ist.
vers gemeldet worden. Und.gebens also: Dise aber Juden zu Berzhoen)/ waren adelicher( von gemût)dann die( Juden) zu Theffalonich( von welchen drob.#.s.vnd drund..13.) Dann das ist ein recht edelgemit/ das feinen glauben nicht auffmenschen/ sonder auff Gottes wort bawet. Eph.2.20. Daher diseradet kommet. S. Matt.13.23.z † D. i. das Evangeliumm/ so ihnen geprediget ward.* † Qd. mit aller zuneigung/ mit aller bereitwilligkeit deß hertzens.c Od. den schrifberlegten/ verglichen eines mit den anderen/ N. die predig mit der H. Schrifft.( 7) 1.Thef/ 2.14.ten/ N. der Propheten.( 6) † Jef.34.16. Luc.16.29. Joh.1.39.et Di.d † Gr. als an das c. D. t. als wann er von dannen zu schif wegfahren wolte.sber sich genommen/ Paulum an einen sicheren ort zu bringen.
( 8) Act. 18.5.
f † Dis war ein heiliger enfer. 6 † Od. so voll götzen/ od. abgötterey war. Dis besBegen auch von diser statt die Heydnische Scribenten seiber. h † Disputiret.*.z.
Berft. Griechen.drob.*.4.
Vij
durch