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Biblia das ist: Die gantze heilige Schrifft / durch D. Martin Luther verteutscht: mit D. Pauli Tossani hiebevor aussgangnen Glossen und Ausslegungen
Entstehung
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B.B. Mof.1.

B.Mos.2.

1.B.Mos. 6.

1.B.Mof.7.

1.B.Mos. 8.1.Petr.3.

Cap.III.

Das IV. Buch Efra.

125

2 Vber dem/ daß ich sahe die verwüstung| stadt zu bawen/ in derselbigen dir zu opffern wey:Sion/ vnd den hauffen derer/ welche in Babylon rauch vnd brandopffer/wohneten.

3 Vnd mein Geist ward heftig bewogen/ daßich anfieng zu dem Allerhöchsten mit furchtsamenworten zu reden/ also:

4 HErr du herrscher/ du haft von anfanggeredet/ dadu dieerde gründetest/ vnd zwar gar alslein/ vnd herzschetest über dein volck.

5 Vnd gabest Adam einen todten leib/ der eingeschopf war deiner hande/ vnd bliesest jhmeyn einen lebendigen Odem/ daß er lebendig wardfür dir.

6 Vnd du führtest ihn in das Paradeiß/ dasdeine rechte gepflanzet hatte/ che denn die Erde gesgründet war.

7 Vnd befahlest ihm deinen weg zu lieben. Eraber übertrat shn/ vnd du verordnest alsbald dentodt vber ihn vnd seine nachkommen: dannenher wurden gebohren Heyden/ stamme/ volcker vndgeschlecht/ derer kein zahle ist.

1.B.Mof.11. vnd 13.

1.8.of.17.1.B.Mos.21.

Rom. 9.

1.B.Mof. 21.1.B.Mos.25.

2.B.Mos.19.

3: alt. 16.

s Vnd ein jegliches volck wandelte nach seisnem willen/ vnd thaten selizame dinge für dir/ vndverachteten deine gebot.

9 Du lieffest dermalen eins die sündfluth oberSie kommen/ ober die so auf erden wohneten/ vndbrachtest sie vmb.

10 Vnd wie in Adam der todt/ also widerfuhreinem jeglichen die Sündfluth.

II Einen aber liesfestu von ihnen vbrig/ den ei-nigen Noah/ mit seinem hause/ vnd von dem seindalle gerechten.

12 Vndes geschach/ da die einwohner der erden sich begundten zu mehren/ daß viel kinder/volcker vnd Heyden wurden/ fiengen sie an mehrvbel zu thun/ derm die vorigen.

13 Dafienun also vnrecht thaten vor dir/ daerwehltestu dir auß ihnen einen mann/ mit namenAbraham.

14 Diesen liebtestu/ vnd offenbahrtest jhm alslein deinen willen.

15 Vnd richtest mit ihm ein ewigen bund aufvnd verhiessest jhm/ daß du seinen samen nimmermehr verlassen woltest.

25 Da nun das viel jahr geschach/ vnd die/in der stadt wohneten/ sündigten/ vnd thaten in alslem/ wie gethan hat Adam/ vnd alle seine nachfommen.

26( Denn sie hatten auch ein boßhaftigesherz.) Da gabestu die stadt in die hande deinerfeinde.

27 Thun denn die/ so zu Babylon wohnen/

besser?

28 Daß du sie vber Sion darumb Herzschen 1.Kön. 24. vnd 28.lässt.

29 II. Da ich so weit kam/ vnd das gottlosewesen sahe/ deffen kein zahl ist/ wie denn in diesemdreyssigsten jahr/ meine seel viel gesehen/ so vnrechtthun/ da entfiel mir mein herz ganz vnd gar.

30 Darumb daß ich sahe/ daß du mit denen/so da sündigen/ gedult tragest/ vnd schonest derer/so gottloß handeln/ dein volck aber läst du verderben/ vnd deine feinde erhältestu/ vnd zeigest mirdas nicht an.

31 Ich weiß nicht/ wie ich mich in diesen Hanedel schicken sol: thut Babylon etwas bessers alsSion?

32 Oder hat auch ein ander volck/ auffer Is Pfal.147. Jer.10.rael dich erkandt? oder was für ein geschlecht hatdeinem bund geglaubet wie Jacob?

33 Ihr verdienst ist nicht funden/ vndjhre arsbeit schaft keinen nug. Denn ich bin hin vnd wiesder vnter den Heyden gezogen/ vnd hab gesehen/daß sie in allem flor stehen/ aber deiner gebot denscken sie nicht.

34 So lege doch nu auf einer wage zusamsmen vnsere vnd ihre vngerechtigkeit/ so wird deinname nirgends/ denn in Israel gefunden werden.

35 Oder wenn haben sich nicht die an dir versfündiget/ die auf crden wohnen?

36 Oder welch volck hat also deine Gebot gehalten? du wirst zwar in Israel gewisse leute finsden/ die deine gebot gehalten haben/ bey den Heysden aber wirftu es nicht finden.

Das IV. Cap.

sehen wolle/ 1. Dämpffet seinen vorwitz mit 3. gleichnuſſen: ob er nemlich das

Det Engel Vriel ftraffet Efram/ daß er die heimlichen gerichte Gottes erfors

16 Dugabest shm Isaac/ vnd Isaac gabestuJacob vnd Esau/ vnd erwehletest dir Jacob/ fewer wägen: denwind messen: vnd den vergangenen tag könne wieder brin-Esau aber lieffestu fahren/

17 Vnd Jacob war sehr vermehret zu einemgroffen volck.

gen/ s. Dieweil er das nun nicht kan/ so schleusst der Engel/ werde er das anderesso viel weniger treffen/ 7. Der Enget halt ihm noch mehr gleichnissen für/ seinevermessenheit zu straffen/ 13.( Bum andern/) Esra hält weiter an zu wissen/warumb doch die Heyden den Juden vorgezogen werden? 22. Erlanget zueantwort/ er werde es nicht ergründen/ 26. Berichtet ihn doch darneben/ dievrsache sey/ der beharzliche vngehorsam der Juden/ darinnen sie gar verwurzelkseyn/ 28. Vnd bringen immer böse früchte/ biß die tennen erfüllet werden/ 32( Zum dritten/) Efra wil die Zeit der erndte wissen/ 33. Das wird ihm zu wisfen abgeschlagen/ 34. Der ErsEngel Jeremiel bestetiget eben dasselbe 36.Bnd wird erkläret mit einer gleichniß/ von einem schwangern weibe/ 40.( Sumvierdten/) Esra wil auch wissen/ ob der zukünftigen zeit/ eben so viel/ oder inchesey/ als der/ so allbereit vergangen ist/ 44. Darauf werden ihm zwey gesichtek

Is Vnd es geschach/ da du seinen samen ausEgypten führetest/ brachtestujhn an denberg Sisnai. Vnd du liesfest den himmel hervnter/ vndregetest die erde/ du bawetest den erdboden/ vndmachtest den abgrund zittern/ vnd erschrecketeft die gezeiget: Eines ofens vnd eines regens/ vnd dadurch angedeutet/ daß der zuvolcker.

19 Da gieng deine herzlichkeit durch die vierthore des fewers vnd des erdbebens/ des windesvnd des frostes/ als du dem samen Jacob das Gessetz gabest/ vnd dem geschlecht Israel deinen ernstschen lieffeft.

20 Aber du nahmest nicht von ihnen das böseHertz/ daß dein Gesetz in jhnen frucht schaffete.

21 Denn der erste Adam/ der ein böses hertruge/ hat vbertreten/ vnd ist vberwunden: alsoauch alle die/ so von ihm geboren seyn.

22 Vnd diese schwachheit ist blieben/ vnd dasGesetz nebenst dem Herzen des volcks/ mit der eingewurzelten boßheit/ vnd das gute vergieng/ aberdas bose ist blieben.

23 Also gieng die zeit vorüber/ vnd die jahrewürden geendiget/ biß du dir einen knecht Daviderwecketest.

24 Vnd befahleft ihm nach deinem namen eine

fünftigen zeit weniger sey/ 48. Als er endlich weiter wissen wit/ ober die zutünftige zeit ableben werde/ erlanget er abschlägige antwort/$ 2:

A antwortet mir ein Engel/ mitnamen Briel/ der zu mir gesandtwar/ vnd sprach zu mir:

2 Dein herz gehet in der welt zuweit/ vnd du vnterstehest dich zu besgreiffen den weg des Allerhöchsten.

3 Vnd ich sprach/ Jamein HErr. Vnderantwortet mir/ vnd sprach/ Ich bin dir gesandedrey wege zuzeigen/ vnd drey gleichniß dir fürzuslegen.

4 Ranftu mir nu eine aus denselben erklären/so wil ich auch dir den weg zeigen/ welchen du besgehrest zu wissen/ vnd wil dich lehren/ woher dasbose hers seye.

Vnd ich sprach: rede mein HEr/ vnd ersprach zu mir: Gehe vnd wage mir das feuer/ odermiß mir das brausen des windes/ oder bringe misden tag wieder/ der vergangen ist.ij Da