Buch 
Thesaurus Notariorum[,] Das ist: Notariat Und Formular Buch : Underscheiden in sechs Theil, jnhaltend: Ein aussführlichen Bericht vom Ampt der Notarien, so wol in gemein: alss sonderlich den Contracten, Testamenten, und letsten Willen, wie auch Gerichtlichen Handlungen, und anderm, welches solchen drey Haubtstucken anhängig ist : Auss den Keys. Rechten, und derselben fürtreffenlichen Lehrern Schrifften, in verständtlicher Frag, und Antwort, auch richtiger Ordnung Theorice und Practice beschrieben : Von newem ubersehen, verbessert, auch wie auss den zu Eingang und End gesetzten Registern zu ersehen, mehr alss zuvor niemal augirt, gemehrt, und zum fünfften mahl in Truck verfertigt / Durch Johann Rudolph Sattlern, Gerichtschreibern der Statt Basel
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2 96.178 Foꝛmulars fuͤnffter Theil.& Küͤrſtl. Gn. dieſelben zu diſem hoch ehrlichen Chriſtlichen werck berufft/ vnnd neben

996 ö.. Fürſtlichen Perſonen gebraucht worden. Vnd konnen hierauß vermetcten a.Freund: vnd Schwaͤgerlich. Färſtl. Gn. gegen jhren Fuͤrſtlichen Gnaden geneigt find, Diehalben auch jhr Fuͤrſil. G. ſich hingegen erbieten: Zu was Faͤllen fie Cwer Fürſil. Gn. Sreund:Schwägerliche gefaͤllig keit erweiſen werden koͤnnen; daß ſie gewißlich ſolches gantz willfahn övnd nach euſſerſter moͤgligkeit gern erzeigen/ vnd mehr in der That/ vnd im Werck ſelbs 9.ſen/ weder mit Worten vertroͤſten wollen. Hiemit dieſen Chur: vnnd Fuͤrſtlichen Geſandten-auch Furſtlichem/ Graͤfflichem vmbſtand/ jhr Fůrſtl. Gn. Freund: Schwaͤgerlich auch gon,ſtigen vnd gnaͤdigen Willen anerbietend.

* 8 5= 9

Das LV. gapitul.Abdanckungen bey den Begraͤbnuſſen.

Formula 1.Abdanckung bey der Begraͤbnuß.

. Hrenhaffte/ Fuͤrnehme liebe vnd gute Freund: Wehland def Ehren, ID. in dem Herꝛen entſchlaffenen hinderlaſſene Wittib, Kinder vnnd Freund-

O ſchafftlaſſen euch ſampt vnd ſonders freundlich dancken: daß jhr jhne jhren Herꝛen/ Che-mann/ Vatter vnd Verwandten ſeligen( deme Gottder Allmaͤchtige ein fröliche Aufferfländtenuß zu verleihen geruhe) auß Chriſtlichem mitleiden/ alſo in guter anzahl zu der Erden begleitenhelffen. Mit erbieten/ da ſie da ſſelbig vmb euch(doch viel lieber in Frewd dann Leid) wider ver-dienen konnen: daß fie ſolches nicht vnderlaſſen wolten.

Formula 2.

Maͤndtliche Abdanckung nach gehaltener Fuͤrſt-licher Begraͤbnuß.

A Ewer Fürſtl. Gn. vnnd ſhr auß ſonderem Fuͤrſtlichem, ChriflbCS chem vnnd guthertzigen Mitleiden, deß auch Durchleuchtigen/ ꝛc. derſelben gelichten

Hrerꝛen Valters Sch waͤhers/ auch Gn. Herꝛen vnd angebornen Landsfur ſen hocheloͤblicher Gedachtnuß/ abgeſtorbenen Leychnam alſo gut willig vnd gehorſamlich zur Erden be-gleiten/ beſtatten/ nd hiedurch jhrer Fuͤrſtl. Gn. die letſte Ehr erweiſen helffen: Thut deſſen ſichdie auch Durchleuchtig/ ꝛc. als hochbetruͤbte Wittibin ſampt dero geliebten N. dem auch Durch-leuchtigen/. gegen E. Fuͤrſtl. Gn. gantz Mütter: Schweſter: vnd Freundlich: Euch den ande-ren aber mit ſonderen Gnaden bedancken: Sind auch geneigt vnd erbietig, ſolchet omh EwerFuͤrſtl. Gn. in aller gebür: möglichen Freundſchafft jederzeit zu erwideren vnnd gegen euch denanderen mit allen Gnaden zu erkennen. Der Allmächtig/ Ewwig/ Barmhertzig Göott/ geruhehochermelten abgeſtorbenen Fuͤrſten / mit vnd neben anderen Chriſiglaͤubigen ein frelodenreicheAufferſtaͤndtnuß zu verleihen/ vnd Ewer Fuͤrſtl. Gn. vnd euch ſampt: vnd ſonderlich vor allemhertzlichen leidigen Zuſtandt gnaͤdig vnd Vaͤtterlich zu bewahren.

Formula 3.

WMuͤndtlicher Fuͤrtrag bey beſtattung eines Jun-gen Herꝛleins.

Ach dem wir alle dem zeitlichen Todt vnder worffen, vnnd deſſen nieMmands/ wie hohen Stands er, geſichert: ſonder was da lebet ſterben muß/ vnndderAllmaͤchtige Gott nach feinem Goͤttlichen Willen vnd wolgefallen/ verwichener tagt

deß Durchleuchtigen /c. vielgeliebtes junges Soͤhnlein/ auß dieſem zergenglichen Jammertthazu feinen Göttlichen Gnaden erfordert: Hat ſolches nicht geringes Hertzleid verurſacht/ ynnddas darumben/ daß/ wann es dem lieben Gott alſo Vaͤtterlich gefallen, deß Herꝛleins lengetLeben, der gantzen Landſchafft verhoffentlich zu anſehenlichem Nutzen gelangt hette; Weil aberes der Allmachtige Gott alſo nach feinem ohnwandelbaren Willen gebꝛdnet, vnnd das jungeHer:lein durch den heyligen Tauff der Chriſtenlichen Gemein d un Erbfchafft deß ewige hbens einverleibt/ auch alſo ohne allen zweiffel in die ewige Frewd vnnd Seligkeit/ n

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