% Aeifiger err bung diefes Ampts, vnnnd ernſilſcher Erſit-
lin Lung vn ſer ſelbs anreitzen vnd treiben ſoll: vnd das iſt dieſe;
, BDiewceil or beſthloſſen, alle die jenigen in feinem grimmi—
un, gen Zorn zu ſtraffen, vnnd durch den wind feiner Goͤttlichen
z| Gerichten/ alß die Sprewer, hinweg zu bla ſen/ welche die ſes
X zu thun vnderlaſſen werden..
. Von die ſen vter Stucken/ ſoll in jetziger Predigt/ vmb des
ß gemeinen Volcks willen/ das in ſolcher ſtarcker anzahl bey-
nn fammen, auff das aller eynfaltigſte gehandelt werden. Dies Wunſc.
nn weil wir aher alleſammen/ an Hertz Verſtand/ vnd Zungen
pen, durchauß verderbt vnd vnrein find fo woͤlleſtu o Himmliz
[ofıl! ſcher Vatter durch deinen guten Geiſt/ vnſere Hertzen alſo
din Heiligen on ſeren Verſtand alſo erleuchten/ vnd mein Zungen
ver glſo regieren vnd leitten/ damit alles, was beyderſeits ſoll ge-
en, rede vnnd verſtanden werden, zu befuͤrderung der Ehren dei-
nes Sottlichen Namens/ vnd vnſerer Seelen Heyl vnd Se
bci ligkeit dienen möge, vñ das durch vnſeren HErzen vnd Hey-
big land Jeſum Chꝛiſtum/ Amen.
Von dem Ampt.
ec! Was wird ons dann nun, für das Erffe für ein Ampt all-
‚fein! hie befohlen vnd aufferlegt? Der Prophet gibts zu erkennen
wen, durch das woꝛtlin Erſuchẽ/ in dem er ſagt⸗ Er ſuch et euch.
AU Diß woͤꝛrtlin heiſſet in der vrfpränglichen Sprach zwey dingErſtlich ſich ſelbs ſamblen: Zum andern, ſich ſelbs erſüchen.
MVnd durch beyde dieſe woͤꝛter wird auch die natur der wah-
ü le ren Bekehrung gantz kom̃lich außgetruckt. Dann durch das
wortlin Samlen/ wird angezeigt daß der Menſch in der
HM rechten, Gott wolgefell gen Bekehrhng, ſich feler, alle feine
mÖr fünff Sinn/ Witz Verſtand/ vnd Gedancken/ welche zuvoꝛ
dont zerſtrewet geweſen/ vnd in den Eitelkeiten dieſer Welt/ auffvnd ider gefchweiffer ſind/ wider zuſaſnen bringen/ vnd ver-
MM; H in