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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
Entstehung
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halt, die auf dem Lande am allerunentbähr-lichfterr sein. Die Städte sollen der Stz dervollkommenen Handwerker, der Künste, derManufacture»!, der Commercien, der Wissen-schaften und allerVervollkommnung der mensch-lichen Gesellschaft sein. Das Land soll die, Städte und die so darinne wohnen, mit den na-türlichen Produkten, sowol zu der Nahrungals den andern Nohtdürften und Bequemlich-keiten des Lesens, wie auch zu der Verarbei-tung und fernerer Verhandlung, die Städtehingegen das Land mit diesen verarbeiteten Pro-dukten versehen. Durch die Handelschaft undManufakturen kommen die Städte mit denenentferntesten Gegenden in eine Verhältnis durchwelche die Kaufleute die natürlichen Reichtüm-mer des Landes, und die Arbeiten ihrer Mit-bürger gegen die Reichtümmer, Vorteile undGüter derselben vertauschen, und also ihr Va-terland durch Emsigkeit, Arbeitsamkeit und dar-aus verfließende Nahrung glüklich und blühendmachen.

Eine Stadt also kömmt der Vollkommen-heit in Betrachtung der Nahrung am nähe-sten, wie mehr das umligende Land dieselbemit Lebensmitteln versehen, und wie mehr sieArbeit und Waaren versenden, dafür Geldund andere Schäzze eintauschen, und dadurchin ihrem Innern Emsigkeit, Arbeitsamkeit undWohlstand unterhalten kau. Für den innernwahren Wohlstand der Städte aber ist nochinsonderheit nöhtig, daß eine jede Art der Dür-st 4 ger