G ( 8 ) G ,
ger und Einwohner durch ihre Handarbeit ih-re Nahrung finden, und fich samt ihrer» Ange-hörigen durchbringen könne.
Eine Stadt ist unstreitig am blühendsten,wie mehr fie arbeitende, und daher nüzlicheEinwohner hat, die fie durch Zuziehung derLebensmittel aus den umligenden oder auch ent- ^fernten Ländern ernähren, und denen entwe-ders der innere Verbrauch oder die äußerlicheHandelschaft das dazu benöhtigte Verdienst ver-schaffen kan.
Die Mänge der Einwohner ist hiemit einerStadt alsdenn erst schädlich, wenn fie in Um-ständen ist, daß fie denenfelben die Nohtdürf-tigkeiten des Lebens als Speise, Trank, Klei-dung und Wärmung nicht mehr irr einem denZeiten und dem Erwerbe proportionierten Preiseverschaffen, oder wenn fie der Arbeit derselbengegen der zu ihrer Unterhaltung nöhtigen Be- ^lohnunq keinen genügsamen Ausweg finden ikau. Der Mangel der Einwohner ist dage-gen einer Stadt höchst schädlich, * wenn derinnere Verbrauch dadurch gehemmet, die Ar-beit viler Bürger überflüffig gemacht, dersel-ben Nahrung und Verdienst geschmälert, ih-re
* Über die Vorteile der Bevölkerung bittet man allePatrioten neben dem unten angeführten Werke:I>es ävsmgZes L clelsvsntsZss Lc. Das vortref«liehe Werk des Herrn Marauis von Mirabeau, I'L-Ml 6es Komme» oder 1rsite lur Is konuIstionHe,littelt zu lesen.