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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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se Feder wie der Christlichen also auch der bür-gerlichen Gesellschaft sein. Wer dise gegenseinen Mitbürger nicht ausübet, und lie-ber einem Fremden zu verdienen gibt,fehlet wider dieselbe, und ist höchst sträf-lich. Auf der andern Seite aber handeltauch derjenige sträflich, und der bürgerlichenLiebe zuwider, der mit dem Preise, öder derBeschaffenheitseiner Arbeit, oder auch in Be-trachtung der Zeit, dämme er solche verfertigt,seinen Mitbürger drükket oder benachteiligt.

Es würde auch dämme die Liebe ausgeübetwerden, wenn die Reichen jungen Anfängernoder solchen Handwerksleuten, die ungleicherWeise verarmet sein, mit Vorschüsse unter dieArme griffen, und solchen zu ihrer bessern inStand-Stellung behilflich waren.

Die Handwerksleute würden auch gegen ein-ander die Liebe ausüben, wenn ste jungen An-fängern , die nicht vermögend sein alle Hand-werksformalitäten und Unkösten zu bestreiten,keine Schwierigkeiten macheten. Gegen sichsechsten könnten die jungen Handwerksleute dieLiebe ausüben, wann sie fletffig mieten, in derFremde etwas Rechtschaffenes zu lernen, undbei Hause sich damit hervorzutubn trachteten.Hiebet aber insbesondere sich beflissen ihre Ar-beit so wolfeil und billig zu geben, als solcheanderswoher zu bekommen sein möchte, undvorzüglich, wenn sie sich zu diesem Ende derEmsigkeit, der Mäßigkeit, der Arbeitsamkeit,und der Häuslichkeit, die man von ihren lie-B ben