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den Voreltern rühmet, beflissen. Würde als-denn noch ein so schlimmer und liebloser Bür-ger zu finden sein, der fremde Arbeit der Ein-heimischen vorzöge? Alles dieses aber hangetalleine von einer Gemühtsbewegung ab, diedurch keinen Zwang der Gesäzze gewirket, undVon dem Gesäzgeber nur angepriesen, nichtaber vorgeschrieben werden kau. Indessen glau-be ich, daß eine im Namen der hohen Obrig-keit kundgemachte Anpreisung dieser Denkungs-art mehr nüzzen möchte, als aller Zwang undalle Confiscationen.
Ein anders höchstkräftiges Mittel waren gu-te Polieeiverordnungen wider Pracht, Üppig-keit und die ausgelassene Lebensart, die bei unsso sehr über Hand nimmt. Dise sein die Haubt-ursachen unserer Entvölkerung, insonderheit, dafie bei allen Ständen über die Maasse einge-rissen. Dise verdoppeln ja vierfachen die Noht-dürftigkeiten derer die in der Ehe leben, verrin-gern sowol der Eltern lals der Kinder Mittel,und machen einen ehrwürdigen und erwünsch-lichen Stand nicht nur schwär und verhaßt,sondern die mit eingeschlichene Unordnungund die leichtgewordene und für Artigkeitangesehene Erfüllung seiner Begihrden aus-sen demselben machet solchen noch lächerlich,und den ledigen Stand beneidenswürdig.Es ist mit Worten nicht auszusprechen, waSsür abscheuliche und für den Staat sowol alssür die Kirche verderbliche Folgen aus dsserAusgelassenheit der öffentlichen Sitten fliesten.