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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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A ( 19 ) G

Ich will noch abscheulicherer Mittel nicht ge-denken , die die Begihrde in der Ueppigkeit zuleben auch Verehlichten der Bevölkerung zu-wider zu gebrauchen einflößet. Wir habenVerordnungen wider die im Schwange gehen-de Mißbräuche , aber sie sein um die Formeines Weiberkleides, bekümmert und das we- -sentliche, äußert einigen Stükkeu, auf die mannicht einmal Betrachtung machet , ist dämmenicht berühret.

Die bei uns so sehr vernachlässigte Anferste«hung der Jugend, insbesondre die öffentliche,die in einem Freistünde von der äussersten Wich-tigkeit ist, verdiente hier, als der Grund von demganzen Staatsgebäude mit der äussersten Sorg-falt in Betrachtung gezogen zu werden.

Eine gewisse Anständigkeit der öffentlichenSitten, (§ravjt 38 worum) die ein Haubtpfeilerder öffentlichen Ordnung, und der Ehrerbietunggegen dieGefäzze und dieHandhaber derselben ist,verschwindet auch allmählich bei uns. DiseSkan nicht anders als eine Quelle unendlicherÜbel und Unordnungen werden. Auf disen öf-fentlichen Wolstand sollten die Gesäzgeber ins-besondre eifersichtig sein. Wer mit Ehrerbie-tung angesehen sein soll , muß der erste seinsich zu respektieren. Es ist nicht auszusprechenwelch einen Einfluß dises in das allgemeineWol und in die allgemeinen Sitten hat.

Die Wiederherstellung der Kirchenzuchtmndder Ehrfurcht vor der Religion und denen Die-nern derselben ist noch von einer grösser» Be-B 2 tracht-