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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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te und dessen seine Nahrung vermehren. Derhiesige Fabrieant kan sich wegen des Eintragsden sie ihn» tuhn könnten, auch nicht beschwö-ren. Für ihn, wenn ihn nicht Neid und Ei-fersucht plagen, soll rS gleich sein ob die nein»liche Fabrike zehrn Stunde von hier oder indem Umfange unsrer Mauer» bestehet. Fürunsern Staat und den Bürger ist eS ein grosserUnderschied. Und zulezt wenn schon diser oderjener Fabrieant dabei verlöre, indem die Masseunsrer Handelschaft dabei gewönne. Sollenhundert Bürger sich schmeicheln mehr in Be-trachtung gezogen zu werden, alS dreitausendandre und der ganze Staat?

U. Ein zweiter Einwurf den man machenkan, ist, daß sich solche Ankömmlinge bald desStaates und der Handelschaft bemeistern, unduns alte Bürger unterdrükken würden. Aberjn Ernste kan diser Einwurf nicht gemachetwerden. Wir haben nicht zu fürchten daßsich so über die Massen vile melden sollten. Zu-dem kan disem Falle von den alten noch alleinregimentsfähigen Geschlechtern leicht vorgebo-gen werden, und in 20. bis zo. Jahren ma-chen dise Neulinge mit uns alten Bürgern ei-ne Masse aus. Sie werden sich nicht alleineunter einander verheürahten. Sie werden frohsein, wenn sie sich an die alten eingebildetenPatrieien werden vermählen, und dadurch adelnkönnen.

Wenn wir befürchten daß sie uns vertreiben,und den Plaz unsrer izzigen Geschlechter nemcn

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