G ( 34 ) G
ftn leben müssen, -er Capitalist in dem Staa-te keine sonderbare Achtung verdienet. Erschadet darinne mehr als er nützt. Er vertuhtnur, und gewinnt auf keine dem Staate nütz-liche Weise. Sein Verdienst ist meistens Ver-lurst für seine Mitbürger. Der Aufwand, dener machet, nützet meistens mehr denen Frem-den. Wenn also schon der Capitalist hierdurcheinigen Verlurft leiden sollte, so sollte er sichmit dem, was der Staat dabey gewinnt, trö-sten. Hiebey sollte er durch Aufnemung neuerBürger eher gewinnen als verlieren. DasGeld würde wegen neuer Fabriken und Hand-werkern gesuchter» und der Besitzer derselbenveranlasset werden, auch an solchen Unterne-mungen Teil zu riemen, und dadurch sich zueinem nützlichen Mitglide des Staates zu ma-chen.
Es ist auch bey disem Anlasse anzumerken,daß man sich irret, wenn man so sehr nachreichen Leuten und nach Rentieret« seufzet.Dise können unsre Sitten durch ihre müßigeund prächtige Lebensart am meisten verderben,und nützen dem Staate wie dem Bürger sehrwenig. Ein Fabricant, der 10202. ttz. an ei-genen Mitteln reich ist, nutzt dem Staatemehr als ein Rentieret von 120000. L DerFabrikant gibt erstlich der Obrigkeit jährlich ei-nen beträchtlichen Zoll. Da gibt der Rentie-ret gar nichts. Der Fabrikant und seine Fa-milien geben durch ihre Kleidung und Nah-rung eben so viel zu verdienen als der Ren-tieret