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Freimüthige Gedanken über die Entvölkerung unserer Vaterstadt
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G(Z5)O ,

tierer. Er unterhält villeichte nicht Gutfchund Pferde noch keine unnütze Bediente wieder' Rentieret, der dadurch dem Staate weitmehr schadet als nützet. Er ernähret so vileLeute, die bey ihm arbeiten, und die sich alledurch die hiesigen Handwerksleute mit Klei-dern » Schuen rc. versehen lassen.

Es klinget also nach unserer Denkungsartparadox, und ist doch in der gesunden Politikganz richtig, daß es besser gethan seyn würde,io. Fabrikanten, deren jeder nur io. oder22022. K. eigene Mittel hat anzrlnemen, alseinen Rentieret von ioo. oder 202000. w.

Vl. Sechstens wendet man ein, es sein so vilederUnsrigen an fremden Orten gesessen, wenn derhiesige Platz so viele Handelsleute ertragenmöchte, so würden sich dieselben hier und nichtanderswo gesetzet haben. Allein das beweißtnichts. Die Ursachen, warum man sich aneinem fremden Orte sezzet, sein gewisse glük-liche oder unglükltche Zufälle. Ein Geist istmehr zu diser, ein anderer mehr zu jener Le-bensart oder Handlung geneigt. Er findet daoder dort Vorteile, die sein Vaterland eher ei-nem andern als ihm anbeut. Er findet mehrGunst bei Fremden. Die Oede unsrer Stadthat ihn villeichte veranlasset, eine andere vor-zuziehen. Würden sie, deren wir doch alsunserer Mitbürger auch Rechnung tragen müs-sen, nun in so qlüklichen Umstanden sein, wennman in Frankreich, zu Hamburg» zu Ber-lin , zu Frankfurt, zu Leipzig , so übel dachteC» wie