Bunds - und Staats - Historie. 2 s
derselben, an erfahrnen und anschlägigen Ge-E- neralenund Officirern, an verständigen, ver-Mv schmitzten Kaufleuten, an erleuchteten undiss berühmten Künstlern von allerhand GattungArbeit, ganz und gar nicht fehle, ja daß sienoch andern Nationen zuzuschicken und mit-s- zutheilen haben.
"xl! Die Aufrichtigkeit und Redlichkeit, in Ver-m fprechungen, Handlungen und Tractateu, istbey den Schweißern noch zu Haus; sie grün-- det sich aber keineswegs nur auf die Einfalt," wie die Jtaliäner und Franzosen fälschlichk> meynen, die da sagen, der Schweißer sey auf-^ richtig und redlich, weil er den VerstandE nicht habe, andere zu überlisten und über denm Tölpel zu werfen; sondern- sie ist auf ein vielbesseres Fundament gebauet, nämlich auf dieck gesunde Vernunft, welche da gebietet, andern'ä- nicht zu thun - was wir wollen, das andereL uns nicht thun sollen. Weil nun derU Schweißer nicht gern angeführt noch betro-gen ist, so haltet er für unanständig, andere zuL- bekriegen, oder in seinem Umgang und Hand-Lil lung verkehrt rrnd gedoppelt zu seyn. WirdW er aber einmal betrogen, so wird er sicher zum« andern mal chcht mehr trauen. Wiewol esauch an arglistigen rrnd verschmitzten Leuten-L in der Schweiß nicht fehlet, die eben so fähig? sind, ihres gleichen aus andern Nationen, hiu-l.' ter das Liecht zli führen, und die meisterlichch wissen^ wie man die Füchse fanget. —^K . ES sind ferner dieSchweitzer zwar langsamU gewesen, die altväterlichen Sitten, Tracht,B B; Gebraü-