Bunds - und Staats - Historie, i z
Ä z»l St. Julian im Octob. An. i e zo. zu einem Vertrag^ Vertrag , kraft dessen der Herzog den Gen- Z» St.
fern alle Sicherheit, Frieden, Gericht und ^
^ Recht,wider alle Beleidigung und Fehde vcr-
sprach, bey Verpfändung der LandschaftWaadt , also daß, wann er in das künftige! n wider diese Zusage handle, oder diejenigen, so
- darwider handeln, nicht abstrafe, solche Land-schaft den StadtenBern und Freyburg Heim-gefallen seyn solle. Dessen ungeachtet erklagtesich der Herzog auf dem Reichs-Tag zu Aüg-ö spurg ab den Eydqnossen, und begehrte Hülfe7 und Rabt wider sie.
Die Catholichen Orte liessen sich auch, durch ihre Geistlichkeit verleiten, daß sie dengemachten Landfrieden schlechtlich in Obachtgezogen,die ReformirtenOrte, und sonderlichi! die Züricher, immer mit lästerlichem Schmä-!! hen beleidigten,sich von neuem mit demPabst,
:! Kayser, Savoyen und Wallis in gefährliche-! Verständiß einliessen, zu Beckenried und an-' derstwo besondere Zusammenkünfte hielten,welches dann dieReformirten Orte veranlas-H set, gleichfalls auf ihre Schanze zu sehen, wieH 5 dann imFebruar. An. iszi. eineConferenz zu-! Basel gehalten worden, deren noch andere zua Zürich und Arau aefolget, auf welchen die-F Evangelischen Bürger-Städte in eine nähere Die C«>Defensiv-Allianz, zu Handhabung ihrerReli- U' 2 .D gion und des Landfriedens, zukamen getreten, t,« Orte'Weil nun die Catholischen Orte übel dar- kommen.M aufzu sprechen waren, und den fremden Ein- wieder anblasungerl und geistliche Lärmenblasern allzu- "»ander.
viel