Bunds - und Staats - Historie. 15
nung des Passes und feilen Kaufes haben.
Zürich undBern wollte aber darein nicht wil-ligen , ehe und bevor die V. Orte garantirten,den Landsfrieden ihrer Seits zssbeobachten,und die Reformirten nnverfolget zu lassen.
Es proponirten hierauf die Schiedsleuteeinen Anstand bis künftige Ostern. Zürich aber wollte darein nicht willigen, und brachteBern auch auf ihre Meynung; so schlugengleichfalls die V. Orte den Anstand rund aus.
In Summa die Glocke war gegossen, undhatten beyde Partheyen Lust zu denStreichenzu kommen. Die V.Orte machten den An- Zweyterfang, wollten allein an die Züricher, und for- sEderten von ihnen die Bunds»Briefe heraus,fielen auch gleich hernach mit 1200. Mann indie freyen Aemter.
Die von Zürich schickten auferhaltencnBe-richt sogleich 1000. Mann gen Bremgarten ,un mahnten dieBerner auf,derenAmtleute imAcrgöw nllbereit indenWaffen ware.undwaedas Paner von Bern 5220. starck im Anzug,und wurde der Absagungs-Briefunterm ,1.
Oet. den V. Orten zugeschicket. Die Bündt-ner postirten sich,den Zürichern zu Hülfe, miti ^22. Mann in das Gastal bey Kaltbrunnen.
Die V.Orte zogen sich gegen Cappel mit al-ler Macht, wohin das Panner von Zürich sichauch gewendet, des Feindes Einbruch zu ver- ,hüten. Alldort kam es den n. Oetob. An. AMler.iszi. zu einen. Treffen, in welchem die von ^dem eilenden Zug annoch müde, un- an derZahl nicht gar 4022. starcke Züricher von den
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