Bunds - und Staats - Historie. 17
W gefolget hatte, sehr unlustig, hatten aber einzweytes Banner mit 4020. Mann genZoffin-
- gen marschiren lassen, zu denen 500. BaslerIkä gestossen, welches die V. Ortischen obligirt,
W 4202. Mann gen Tamerselen und Neiden zu
postiren, um den Bernern den Einbruch zuverwehren.
Allein die Toggenburger traueten diesemKrieg nicht mehr, sondern zogen aus demFeld,und machten zu Rapperschweil mit denen von
- Schweitz Frieden. Bey den Städten war
- alle Uneinigkeit und Verdruß, indem man. grosse Untreue verspührte. Die V. Ortischen1 hingegen fielen mit aller Macht in das Zürich --- Gebiet, plünderten und spielten überall den^! Meister, also daß die Landleute schwürig wur-
- den, und die Stadt zwungeu, einen Friedenanzunehmen, so gut als es der Sachen Be-
: schaffenheit nach seyn konnte; solcher wird ge-
ncnnet der zweyte Landsfriede, geschlossen zu Der zwey,Barr im Feld, den 22. Novemb. 15 zi. Der sriev^'Inhalt ist dieser:
1. Sollen beyde Partheyen einanderen un-gearguirt und ungedisputirt, bey ihremGlau-ben lassen.
2. Beyde Partheyen halten fich vor, nnd. schließen in diesenFrieden ein alle ihreBundS-^ genossen, Helffer und Verwandte.
Z. Hingegen schließen die V. Orte aus-drucklich darvon aus die freyen Aemter imErgaw, Brerngarten und Meliingen, die de-nen von Bern anhcutgen. Item die von Rap-^ perschwcii, die Toggenburger, Gasteter und
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