Bunds - und Staats - Historie. 2s 5
kn stch -er König an seinen Concepten nicht son-L> -erlich hinterstellig machen.
Der Bischoff zu Pruntrilt maßte stch An. Bern inü 1670. alt , die Catholische Religion im Mün-^ sterthal oberhalb demFelsen, denen mit Bern Bischoffhabenden alten Traktaten zuwider, einzufüh- von Batet.
- ren; deßwegen Lobl. Stand Bern sich diesemUnternehmen widersetzet, und hatte dieSacke
: ein kriegerisches Aussehen. Weil aber justder General Stoupa, ein etngekanfter War-ner Landmann, damals vonFranckreich Com-^ mißion hatte, einen Aufbruch an Volck beyden Lobl. Orten zu sollieitiren; so bewillig-:> te Bern darein, mit diesem Beding, daß derKönig den Herrn Bischoff vermögen solle,voni diesen Neuerungen abzustehen, und daS ange-7 fangenene Meßlesen im Münsterthal zu un-. terlassen, welches dann An. 1671. würcklich^ erfolget.
Zürich aber wollte keinen Volck-Aufbruchbewilligen. So wollte auch Glarus änderstnicht einwilligen, es sey dann, daß der Königvier ausstehende Pensionen bezahle.
- Als auch An. 1672. der König unversehensin Holland eingebrochen,das anBrandenburggehörige Herzogthum Eleve, wie auch die drey
^ HolländischenProvinzien,Geldern,Overyssel,
^ und Utrecht,in sehr kurzer Zeit eingenommen,hiermit die Holländische Republic tu den Hin-K zügen lag, so daß der Kayser, Spanien und Branden ,A, Bralldenburg deren zu Hülfe eilten; kam der hurg be-^ Herr Graf Friedrich von Dohna, als Brau«
denburgischer Gesandter in die Schweitz an, die Eyv.
' noti- gnoffe».