Bunds - und Staats - Historie. 2 s-
HÄ gestattet, als welche Barriere -er Schweitz zu"c- ihrer eigenenSicherheit undBedeckung höchstnöthig war,anbey schrieb man denen in Fran-! zösischem Dienst stehenden Schwerern, bey
- i Verlust Leibs und Lebens, wider den Kayser,
: I Holland,noch in lpecie Brandenburg, offen-siv, live nicht zu kriegen.
Neben diesem Puncte der begehrten Volcks, Zumutbmi- ü Werbung, prätendirte obgedachter Herr Am, vrs Fran-bassador, in der den i8. Januar. An. rs-z.röMenzu Solothurn gehaltenen Versamlung, nochL; folgende:
> Daß sie mit ihren gewöhnlichen Kriegs-
- Übungen, so wöchentlich in den Eydgnoßi--i schen Städten und Landen gehalten wurden,
-7 ablassen wollten, um dem König dardurch
nicht einenArgwohn undJalousie zu erwecken.
^ Daß man den Holländischen Envoye,
^ Herrn Malapert, aus Basel undderEvd-gnoßschaft wegschaffe» solle, als einen Feind^ des Königs.
Daß man sich mit dem Haus Oesterreich ,zu Beschirmung der 4. Waldstädte, nichteinlassen solle.
H Es nahmen aber die Lobl. Cantonen diese,7 Zumuthungen sehr übel auf, undantworte-. ^ ten, daß sie, als freye Leute, sich in ihren wird übstStädten und Landen keine Gesetze vorschrei- ""kge.
^ : den lassen, und daß sothanes Ansuchen verur- "E"en^^ fachen würde, daß sie sich von Franckreich ab-7 lencken, und ihre Völcker, als die ohne da-wider den Bund bezahlt, gehalten und ge-'. raucht würden, zurück rufen würden.
7- n. Theil. R Hier-
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