Bunds - und Staats - Historie. 26z
^ Armee aus einander und theils inSchwaben,theils in Francken, in die Winterquartiere ge-^ Heu. Welchem Exempel dann der Marschalllw von Luxembourg gleichfalls gefolgt, und die? Schweitzerischen Völcker giengen auch wie-' derum nach Haus.
- Folgenden 1677. Jahrs, als der König in^ Franckreich zu wissen begehrt, wessen er sich zu
- Lobl. Eydgnoßschaft zu versehen hätte,im Fall
^ die Kayserl. über das Schwettzerische lerrito- wollen
- num paßiren thäten, würde eine allgemeine den^ Tagsatzung nach Baden ausgeschrieben, und Aß ge.
i von dort aus, sowol der Kayser, als der König stauen,schriftlich ersucht, daß sie ihren Armeen nichtzugeben wollten das Schwettzerische lerriro-Ä rium zu betreten; sonsten E. Lobl. Eydgnoß-schuft würde gemüßiget seyn, Gegengewalt zu! gebrauchen, und sich wider denjenigen zu er-klären , der sie durch unbefugtes Paßnehmenn - aufreißen würde. Es erfolgte aber von beydenSeiten eine günstige und willfährige Erkla--> ruug, die mau auch gegeneinanderausgewech-
. seit, und kamen die Evdgnossen für etwaöZeitausser Sorge.
17! Als aber der Marschall de Crequy Ends Franzosnr^ Octob. unvermuthet für Freyburg imBreyß-^ göw qerücket, und selbige Stadt und Schloß A ^^f:. innerhalb 7. Tagen mtt Aceord eroberte; ent-d stuhnd nicht nur allein eine grosse Bestürzung7 im Schwabenland, und sonderlich im Wür-5,7 tembergischen; sondern in derSchweitz machteman auch grosseAugennmd trauete nicht wohls für die Waldstädte, als welche man nicht gernM in Französis. Händen sahe. Es