r>d
-
O
I-e
li«/
Bunds - und Staats - Historie. 28-Chaise und die Cathol. Clerisey den König da. Verkok,
hin, daß er ihm vornahm, die ReformirteRe,A'"r be-
ligion inFranckreich auszutilge,lind alles zumA»E,Römisch-Catholischen Glauben zu zwinge», Franck,daher der König das An. 1598. von seinem reich.Herrn Großvatter Heinrich IV. zu Grinstender Reformirten und deren Religions-Ubungzu Nantes gemachte Ediet, wie auch die vonseinem Herrn Vatter Ludovico XIII. zu Nif-mes imIulioAn.i629. gegebeneOrdonnanz,in einem zu Fontainebleau im Octob. r68s.gegebenen Ediet, aufeinmal caßirt rrnd völ-lig abgethan, und gesetzet, daß alle in des Kö-nigs Landen befindliche und den Reformirtenzustehende Kirchen unverzüglich sollen nieder-gerissen und der Erden gleich gemacht werden;daß auch die Reformirten Unterthanen fichnicht mehr an einemOrte oder lnPrivat-Haü-sern, zu Verrichtung einigen Lxercirii, unterwas Vorwand es auch immer seyn möchte,versammle«,weniger diethätlicheUbung ihre-Gottesdiensts treibksollte.Item diePfarrer dergedachten Religion, welche fich nicht bekehren,und die Römisch-Ealhol. Religion annehmenwollen»sollen innerhalb 14. Tagen,nach Pu-blication dieses Edikts,fich aus demKönigreichund Landen begeben, und nach solcher Zeit fichnicht mehr darinnen betreten lassen, viel weni-ger aber in besagter Frist der 14. Tagen eini-ge Predigt, Vermahnung oder andere Amts-Geschäffte verrichten beyStrafe der Galeren.
So wurden auch alle Particular-Scbulen zuUnterweisung derKindermnd insgemein allesII. Theil. T dasje-