Verfolgtekommenin dieSchweiß.
2L2
Exdgnoßische
dasjenige,was zuffortpflanzung lind Lehre desEvangcl. Reformirten Religion dienlich seynkönnen, verboten und abgeschafft. DiesesEdict wurde hernach durch ein anderes zuVersailles den r.Julii All. 1686. datirtcä be-kräftiget und geschärftt.
Hieraufwurden besagte Kirchen aller Or-ten niedergerissen, die Prediger gefangen ge-sellet , die Reformirten ihrer Ehren und Aem-ter entsetzet; den /Viechs und Llniurgisvon gedachter Religion, die Treibnng ihrerProfeßion verboten,und insgemein jcdermän-niglich, durch Versprechungen, Dränungen,Gewalt und angethane Qual von denen in dieHäuser eingelegten Dragonern gezwungen zuder Messe zu gehen.
Es hatte doch eine grosse Menge das Glück,sich aus Franckreich in Holland , nach Genf und in die Schweitz zu salviren, allwo sie auchbeyden Evangelischen Städten guten SchutzTrost, Bcysteur und Unterhalt fanden, lmge-achtet derFulnzöstsche Ambassador Mft-Tam-bonlieau starck begehret, man sollte diese armegest lichtete ^eu te, oder,wie er sie nennte,Rebel-len ausliefern, auch vermeyncn wollen, Ulansey dieses schuldig zu thun. Er erhielt aber zurAntwort: Daß dieses keine Rebellen, sonderndes Königs getreueste Unterthanen, und ihreder Evangel. Schweißer Brüder in Christowären,und bedaurete man sehr,daß der Königdieselbigen der von den sämtlichen El'dgnvssenvor diesem für sie gethanen Vorbtttc nicht habegemessen lassen, und daß man entschlossen sey,
die-
>zX!
,'.k!
O
A
Äi
.»
kliij