Z20
Mdgnoßische
sind auch nicht wenig erfreut,indem wir sehen, bdaß unter diesenLeitten ihrer viele von hohem tStande und grossem Ansehen sind, welche die !Schmach Christi aller weltlichen Ehre vorzic- ihen, und wiederum andere, dir da grosse Gü- üter verlassen, und damit zufrieden sind, daß sie irihre Seele zur Beute davon bringen, welche -dann insgesamt, zum wenigsten der meiste -Theil, und fast jederzeit bey Nacht, die Weitesuchen, wodurch sie dann sehr müde und kraft- »loS werden,insonderheit die Frauen undJung- ßstauen,worunter ihrer viel, damit sie demGrim ! >unsererFeinde entgehe möchterr, ihrGeschlecht chin den Manns-Kleidern verbergen müssen,in- ßdem viel schwangere Weiber, und darunter ei-nige,so sehr nahe an derGeburt gewesen, über kS«i oo. Meil wegS zu Fuß qereiset sind. k.Alldieweil aber die Anzahl derjenigen, Awelche wegziehen, und um Christi willen al- ßles verlassen, von Tag zu Tag dergestalt über- ^Hand nimmt , daß wir besorgen, wir dürften Eendlich Ew. Errett, einiger Massen überlästtg Aund beschwärlich seyn, so haben wir unsere ^Schuldigkeit zu seyn erachtet,daß wir auch an- »dere Protestirende Fürsten um dero Christli- ^che Liebe und mitleidendes Erbarmen anspre- ichen, daß sie dem rühmlichen Exempel Ew. §Errett, nachfolgen und bedencken wollen, daß, -ob wir schon dasjenige, was wir ausstehen,wegen unsern Sünden wohl verdienet haben, ^jedennoch nicht als Sünder, sondern als Re- Ä,formirte Christen, das ist, einig und allein um ^der H. Religion willen,zu welcher wir uns be-
kennen,