die Paha
An.
Alberti Crankzij
198er ihn auch seines Fürstlichen Titels/ vnd vbergab das Herzogthumb BernhardoGraffen von Anhaldt/ Marggraff Albrechts zu Brandenburg Sohn/ Ottonis( der noch Tod des Vaters in der Marck regieret) vnd Siegfridi Erzbischoffenzu Bremen Brudern. Herzog Heinrich feiner gewaltigen Fürstenthumbe so elen-dig beraubet/ sahe sich vmb nach Freunden/ berieff König Woldemarn/ wie vor-Der er hin offt/ zum Gesprech/ vnd zog ihm jest in seiner ankunfft entgegen vber dieBogruffet Brücke/ da er sonst nur auff der mitte pflegte bestehen zubleiben. Daselbst klagtenen ver mit vielen/ vber den Keyser vnd vber die Fürsten / vnd bath/ daß er ihm vermügegeblich ihres verbundeniß wieder seine Feinde wolte hülff vnd beystandt thun/ vnd sich zuvmb hülfffolchem Krieg mit einstellen. Der König wandt viel dagegen ein/ daß der HerzogDen Kirchen beschwerlich zusekte/ darzu alle Fürsten verachtete/ vnd er auch dieauffgerichten vorträge vnd verbündtniß/ zu seinem vortheil Practickisch außlegte/vnd dawieder handelte: Endlich zeigte er viel vrsachen an/ warumb er an jegoseiner bitte nicht statt geben/ vnd folge thun könne. Weil denn der König die Verbündtniß nicht bewilligen wolte/ bath jhn der Herzog/ daß er wegen der altenFreundtschafft/ diese seine verweigerung/ die er gegen ihm gethan/ heimlich hielte/Damit nicht andere daher auch vrsach nehmen/ von ihm abzufallen. Der Königsagts shm zu/ vnd schied hinweg. Darauff vnterstundt sich der Herzog die StadtLübeck wieder die Belagerung zubefestigen/ vnd setzte Simonem Graffen vonSimon Teckelnburg hinein zum Verwalter/ Bernhardt von Altenburg / vnd BernhardtGraff zu von der Welpe/ allesampt Graffen vnd Adeliche Männer. Imgleichen Marcraborg/ hol dum Holsteinischen Amptman/ vnd Emeken vom Walde/ neben andern tapffernsteinischer Holsteinern/ denn er hatte den Graffen allbereit vertrieben/ vnd war derselbe vorVerwal jhm zum Keyser gewichen/ der hoffnung/ das sein durch ihne leicht wieder zuer
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langen/ wie auch geschehen. Der Keyser setzte dem Herzogen ernstes gemüths im-mer besser nach/ vnd fertigte seine Legaten an König Woldemarn in Denne-marck/ denselben von Herzog Heinrichen abwendig zumachen/ daß er ihm keinehülffe thete/ mit dem anhang/ Herzog Heinrich were ein rechter Wetterhan/ vndseiner vnbestendigkeit halber allenthalben beschreyet/ deßwegen ihm nicht zutrawenwere. Daneben gab er ihnen befehlich zwischen shm vnd dem Könige vmb Versbündtniß zuhandeln/ vnd vmb mehrer bekrefftigung willen desselben/ vmb Hey-rath/ daß der König seine beyde Tochter des Keysers Söhnen vermählen wolte/anzuhalten. Nach gehörtem anbringen/ wiewol der König die beschwerniß vndmüheseligkeit/ darein er vom Keyser/ wie er jihn genBisanz erfordert/ geführet worden/ noch nicht allerdings vergessen/ auch wol wußte/ daß solch begehren mehr ausHaß gegen dem Herzogen/ als aus freundtlicher zuneigung gegen seine Personangestellet/ vnd deßwegen ihn viel dauon abmahnten/ wolte doch die Königinnicht/ daß er solche des Keysers Schwägerschafft/ die sie hoch hielte( dazu derKönig auch wol geneigt) außschlüge. Fürther fragte der König was sie zur außStewr begehrten? Die Legaten sagten: Man möcht sich darüber vergleichen/ cswere beyder Herzen vermügen so groß/ daß sie vber dem Gelde fich wol vertragenwürden/ vnd möchte ein gerings folche mechtige Potentaten nicht leichtlich abwendig machen. Endlich baten sie/ der König wolte ihren Herzen/ so jest auff der Reisewere nach Lübeck / zubesuchen nicht vnterlassen. Das er dann ihnen zuthun geslobte.
Das XIII.
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Nmittelst zog der Keyser dem Hertzog Heinrichen nach/ vnd wieer ihn aus Bayern : also wolt er ihn auch aus Sachsen vertreiben. DerHertog wich immer für/ weil er an krefften gegen ihm nichts hafftenmuß al fondte. Die Bardewicker schlossen für dem Herzogen die Thore zu/ sollen shmdie vor auch sonst von der Maur viel spots haben bewiesen/ sintemal sie shn/ von jedermanflucht ne- verhaffet/ vnd vom Keyser selbst angefochten sahen. Der Herzog kahm folgendgen Lübeck / vnd vnterrichtete die obgemelten verordneten Befehlichhaber derStadt von allen fachen. Der Keyser schickte die Schüßen voran vber die Elbe /
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