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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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XXXIIII.

Cap.Die Stat

Staden

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von denBürgernvberges

ben.

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216

Albertt Crankzij de

கபRaff Adolph/ der die von den gefangenen Stadischen BürgernDempfangene zusage in kein vergessen gestellet/ hengete dem Glück/ als einemführer nach/ vnd wie er sich zu Hamburg auffs stärckeste gerüstet/ zog er erstGraff nach dem Gorgeswerder/ dannen fuhr er mit allen Schiffen/ die er zuwegen brin-dem be gen kondte/ auff der Zwinge hinauff/ vnd gab ihnen mit Fewer zuerkennen/ daßding nach er da were. Dieses erfahen die Bürger. Der Heuptman in der Stadt Conradusvon Rochen/ welcher sich nichts feindliches befürchtet/ vnd so wol zum Krieg/ alsauch zur belagerung gar vngeschickt war/ hörete das die Bürger jßt nicht alleinheimlich murreten/ sondern öffentlich sich vnnük machten/ das sie hiebeuorn shreConrade Bürger verlohren/ vnd deren noch viel zu Rakeburg gefangen lågen/ so wol auchdas sie an ihrem Gelde ganz entblöfset/ vnd deßwegen die belagerung nicht kontenaußstehen/ darauff sie berathschlagten/ sich dem Graffen zuergeben. Derwegenfezte sich der Heuptmann auff sein Pferdt/ vnd gleichsam wer er etwas zubeftellen vorhabens/ befahl er die Stadt den Bürgern zuuerthedigen/ vnnd ritte auffnimmermehr wiederkommen dauon. Zur stundt giengen die im Schloß lagen mitden Bürgern herauß/ dem Graffen entgegen/ vnd ergaben sich fampt der Stadtvnd allen den jhrigen/ in seine gewalt. Als nu der Graff in die Stadt eingezogenond des Heuptmans Fraw auffin Wagen sigen sahe/ gab er ihr macht mit ihrengütern hinzuziehen/ wohin jhr gefellig. Vnter solchem schein hat sie vnd die jhrisGraff N- gen viel verrücket/ das der Graff/ wenn er nach Kriegesrecht handlen wollen/mit guten fug zu belohnung seines sieges/ hette behalten können. Ist war AdolHerr v phus Herr vber drey Grafffchafften/ vber Schawenburgk/ Holstein/ vnd Staber drey de/ vnd sein noch heutigs tags brieff verhanden/ darinn er Graff zu Stade gesschafften, schrieben wirdt. Zu dieser zeit ist das alte Kloster Bortehude/ von etlichen vomAdel desselben namens an dem Wasser Est/ an dem ort da es noch stehet/ che denndie Stadt gelegt/ erbawet worden/ welchs geschehen wie Herzog Heinrich ver-trieben gewesen/ vnter Hartwico dem andern Erzbischoffen zu Bremen / vnndGraff Adolphen zu Staden/ im jar ein tausent einhundert vn neunzig. Was abervorhin von der Stadt Lübeck ist geredet das sie ihre Herrn offt abgewechselt/dasselbe mag auch wol Stade nachgesaget werden/ welche Graffschafft vielmalshat gleich frembde Regenten gehabt/ welchs ich in meiner Saronia mit mehrern angezeiget.Sam wie Erstlich hat sie die Marggraffen gehabt von den Stammen Vdonis/ darnachist sie zu den zeiten Hartwici des erfien/ an die Kirche zu Bremen kommen/ dasxe offt ab- uon sie Herzog Heinrich mit gewalt wieder abgeriffen/ vnd wie ers gewunnen/ al-gewech so ists shm endlich gerunnen/ vnd hat sie Graff Adolph erzehlter massen an sich gesbracht/ doch ist sie auch bey ihm nicht lang geblieben.

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Cap.Tzeyen

Alofter.

Mb zeit dieses war Theodoricus Bischoff zu Lübeck / der hatteauch vber das Jungfern Kloster Tzeuen im stifft Bremen zugebieten/ dashin er stets wenn sich ein aufflauffond zerrüttung wie offtmals gefchach/ inder Stadt Lübeck zutrug/ seine zuflucht feste. Da er nu einsmahls dahin angelangt seine heerde zubesuchen hatten die bürger zu Bremen / die wieder den Heuptmann zu Stade( che denn Graff Adolph die Stadt einbekam) aufgezogen waren/eine Beute abgeholet/ vnd darinnen/ wie es in solchen fellen gemeiniglich pflegeeherzugehen/ wenig darauff geachtet/ was feinden oder freunden zustendig/ dasfie also auch des Klosters Ochsen vnd Küh mit hinweg getrieben. Die elendig besDie Bees raubten traten vmb den Bisschoff herumb/ vnd klagten/ das sie alle das jhrigemer muß verlohren/ vnd das jhnen die von Bremen folches genommen. Er fondte kaumnach vollbrachtem ampte das Meßgewandt ablegen/ bald folgte er zu Fuß/ famptanderen den Reubern nach/ vberholete sie etwa auff tausent schrit/ vnd fordertedas Vich wieder von ihnen. Sie/ die nichts feindtlichs gegen ihn hetten/ sonderfeine grawen Haar/ die sie von Schweiß rinnen fahen/ chreten/ gaben im schamroth das jenige wieder/ was sie geraubet. Althier soltestu gesehen haben/ wie der

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