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Des Fürtrefflichen Hochgelahrten Herrn Alberti Krantzij VVandalia Oder: Beschreibung Wendischer Geschicht : Darin[n]en der Wenden eigentlicher Vrsprung, mancherley Völcker, vnd vielfaltige Verwandelungen, sampt dero vollbrachten großmechtigen Thaten, vnd was sie entweder vor Reiche angerichtet, oder auch zerstöret ... / Allen der Historischen Warheit liebhabern, erstlich vom Authore in Latein vorfertiget: Nun aber denen, so derselben Sprach vnerfahren, in Hochteutsch transferiret vnd vbersetzet, Durch M. Stephanum Macropum vom Andreaßberge
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gaben/ bunden sie in einbey verlierung seines höchften/ das er feinen brieff/ jmvonden Ordens herrn zugeschicket/ solte öffnen/ sondern dem Rath verschlossen zuferstigen. Welchs sie wol wüsten/ das ers seiner vorwißigkeit halber nit würde halten.Dieweil er nu jst ein gewaltiger hauptmann/ vnd mehrer macht sich anmassete/ließ er sich bedüncken/ er were an die im eingebundene sagung wenig mehr verbunden/ schritte also ober den entpfangenen befchlch/ vnd brach die brieffe ohne schew/sonderlich weil er wüfte das er bey dem Volck groß angesehen: zu dem weit vonder Stadt entfeffen/ das er deswegen desto weniger für der straff züfürchten. Diesweil denn nu kundtbahre Zeugnüß für zu legen/ das er halß vnnd Leib verbroschen/ schriebens an jm: als ob sie etwas wichtigs zuhandeln daran hoch vnd nothEin auff wendig gelegen/ welchs sie ohn in feines wegs: in seiner gegenwart aber leicht fon-ten ins werck stellen/ solte sich derwegen angesichts brieffes anhero verfügen/ vnd jadem wes darinnen mit nichten feumen. Der ehrensüchtige Efel abermals meinendt/ das ihnge gerens solche zu grossen ehren geschehen/ erhub sich von stundt/ vnd gedachte wenig/ dzimdieses badt bestellet. So baldt er kommen ward befolen/ in zubinden/ vnd peinlichangeklagt/ führten daneben gezeugniß vber jn/ die er keines weges fondte ableinen. Drauff ward er zum todt verurtheilet/ vnd che dann es jemand recht erfür mitde schwerd einen fuß fürger gemachet. Von der zeit an/ wie der tumultuant/ weggereume d'die gemeine zur emporüg angereizt habe die burger dem Rath gehorsametD; XXIIIIJcolaus Cufa ein Cardinal auß Teudtschlandt vnd( welchs einCap.groffer wunder/ als wenn man sehe einen weissen Raben fliegen) außbundiaNicolausvon Cusa ger gelährter mann/ ward vmb diese zeit vom Bapst für eine legaten in teutlegat in landt geschickt: der vrsachen/ dz Bapst Pius den Teutschen mehr vnd besser den eisniger feiner vorfahren am Bäpstlichen stuel geneigt vnd zugethan/ auch den zu-standt Teuschlandts am besten fennete/ weil er sich vorher lang darin auffgehalten.Diese h.mann: hat viel nusliche dinge hinwieder bey den stifften angerichtet/ welchedaselbstverzeichnet auffgehoben werde.Er kam aber nit fürter biß gen Magdeburg vnd Hildesheim / drumb/ dz er eylends wied gen Rom gefürdert ward/ auff solcherseiner zu rück reise/ wolte er sein stifft Briren in den Alpen belegen/ vermüge hasbender alter Bischöfflicher gerechtigkeit reformiren vnd feines gefallens bestellen/Damit aber Hers.Sigißm.in Osterreich nit zufriden solche gewonheit in TeutschsTendtsch landt einzuführen/ das die Romis. Cardinal die stiffter vnd firchen desselben/ gleichlandt hat wie Italien / Franckreich/ Spanien vnd Engelland( worumb auch nur an denenortern vnd nit in Teuschland Cardinal gemacht werden) in jrer commend vnd geswalt haben solten. Darauß erhub sich ein grosser zwispalt zwischen dem Herzogenvnd Cardinal/ vnd zog iglicher sein schwerd vber den andern. Der Cardinal wardStreit gefangen/ vnd in hafft geleget. Dawieder donnerte der Bapst vi thete den Herzogswischen in den bann derselbe fertigte seinen gesandten ab gen Rom . Den Bapst aller vmb-Bogen zu stend Halber/ vnd wie die fach verlauffen/ zuberichten. Der abgesand wiewol er gesOfiezs schickt vnd verstendig gnug: war er doch dabey gar halsstarrig vn were die sach vielzeich vnd geringer gewesen hette er gleichwol den Bapst noch geringer geachtet fuhr also mitfeiner legation viel zuvorwegen. Da er nu nichts konte erhalten/ wendete er dagegeein appellation in vnd ließ die Römer öffentlich anschlage welche auch noch heutigstags vorhanden. Vnter deffen/ verfolgete der Bapst so wol den Herzogen als auchseinen legaten mit harten vermaledeyungen vnd den Geistlichen bann. Gregoriusder legat flohe in Bohemen/ nam daselbst ein weib/ vnd ließ den ban in wind faren.Darzwischen ward in des Herzogen land allenthalben der Gottes dienst vnd dasneben mit keinem einwohner gemeinschafft zuhalten/ wie auch allen frembden dadurch zureisen/ verboten. Aber dieser hader ist durch den H.Mann ChrisostomumD3 XXV. mit dem fack volGoldt gülden bald gestillet worden.

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Ben dieser Bapft Pius bemühete sich auch der Christenheit musBen nach allen vermugen fort zu seßen/ vnd bestimte ein conciliu genMancua dahin vorfügten sich eine grosse mange hohes standes personen/ nochden zugs viel mehr aber waren der legaten die dahin abgefertigt kamen. Denn es war keine

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