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darüber zu sagen wäre, wenn man anders sich dieMühe nähme, der Sache bis aufs innerste nachzuspü,rcn. Denn gesetzt auch, daß die Ruchlosigkeit vondem vorläufig verkehrten Willen herrühre: gesetzt,daß der Irrglaube gerade zu dem Unglauben führe;kann man nicht aufs neue fragen: warum denn derUnglaube gerade itzt so eingerissen : und warum zuandern Zeiten, wo es gleich viel theils Lasterhafte ,theils Irrgläubige gab, man nicht ebenfalls ganzeRegimenter neuer Heiden auf die Beine gestellet-?
Ich will mich denn anders, und so erklären,daß jederman die Grundursache, und den ersten, ei«gentlichen Ursprung des Uebels erblicke. Die Apo,siel, welche in den Verwirrungen des ersten Jahrhun-derts alles Unheil der letzten Zeiten vor Augen hat,ten, * haben die Ruchlosen allemale durch ihren umerträglichen Stolz ausgezeichnet. Sie bemerkten anihnen einen angemaßten Witz, einen Eigensinn, einenhöhnischen, pralerischen Ton, einen unbeugsamen wi-dersetzlichen Geist, der nichts von Unterwerfung,nichts von Abhängigkeit wissen will. Sie schildernuns dieselben als Leute, die von ihrer Einsicht diehöchste Meynung haben; die von Hoffart wie be-täubet, die Ehrerbietung für Blödsinn halten, undsich ohne Ausnahme wider alles Ansehen auswerfen.Nun aber sind eben die Tage, wo alles lehret, und
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