vlerdter psriväus r. Capitel.
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zn.l?o->... einer Durch!. Erh-Hertzogin, damit gantz Europa dessen geniessenmöch-„ te. Die Verwaltung unterdessen solle biß zu Ankunfit und wurmender,, Regierung des Cron - Erdens, der Königin, dem Cardinal Portocarrero,
„ Erh - Bischoffen von Toledo , Don Emanuel Aria, Louverneur des Kv-„ niglichen Raths von Castilien , dem Herhogen von Montalto, k>Xliäent„ des Raths von Arragomen, dem Oon Balthasar Mendoza, inquiliwr-,, 6enersl, dem Grafen von Frillana, als Regierungs - Rath,und dem Gra-,, fen von Benevente, als Orsnä ci'ApöZne, aufgetragen werden, und wur«
,, de, wie solche geführet werden solle, unterschiedliches verordnet. DerKö-,, nigin, welche Se. Majestät zu ehren befohlen, sollen alle ihre Kleinodien„ und Neublen, ausser denen, so zur Cron gehören, und alles, was ihrver-„ ehret worden, gelassen, ferner ihr zugebrachtes Heyrath - Gut zurück ge-geben, und zu ihrem jährlichen Unterhalt, Zeit ihres Lebens und Wittwen-„ Stands, 422222. Spanische Ducaten gereichet werden, anbey bleibt ihr„ frey gestellt, in Spanien zu bleiben, oder in ein zu Spanien gehöriges Kö-„ nigreich nach Italien , oder auch nach denen Niederlanden sich zu begeben:
„ Erstem Falls, wird ihr das Oouvernement, und vollkommene Gerecht-„ samkeit über die Stadt ihres Auffenthalts, und zu derselbigen gehöriges,» Gebiet, übergeben. Bey dem zweyten selbiges Louvernemenr in Jta-„ lien zu bestellen, oder drittens, das in Niederland selbst zu verwalten, freygelassen, also,daß der Königl. Erb-Nachfolgerihr hierinnen willfahren, und„ verständige lUiniltros zu Regierungs - Räthen zugeben soll. Ausser die«
„ sem befehlen Se. Majest. 122000. Seel - Messen vor sie zu lesen, und„ die Catholische Religion zu erhalten. Sie bestätigen alle Vice - ssovs„ Öouverneur8, iVlinillros, und Officiers der Königlichen Häuser. Sie be-,, fehlen die Erhalt - und Vollziehung verschiedener von König Philippo I V.
„ gemachter Verordnungen, und recommsncliren dem Erb-Nachfolger ihre 1„ Unterthanen. >
DerKäy- Der junge Graf Harrach befände sich damals gleich in Madrit, als 'fer pro- Käyserlicher iLmballscleur, seines hohen Principals Angelegenheiten zu be-aeaeudie- obachten , deßgleichen hatte auch die Konigin in Spanien , der Kayserin 1ses Testa- Schwester,eine Dame, die Gräfin von Berleps, bey sich, welche eben so wol,ment. das Teutsche Interesse zu beobachten, bestellet war, und weil sie bey demKönige bißhero über die Massen viel gegolten, hoffte man, es würden ihreDienste vvrtheilhafftig seyn. Aber Portocarrero war in seinem Vorneh-men unergründlich, daß also alle diese Personen nicht eher, als etliche Ta-ge nach dem Tod des Königs, etwas von dem fatalen Testament erfuh-ren. Worauf dann der Käyserliche LmbZssacleur so gleich eine krotelis-tion eingab, und alles, was wider des Käysers Rechte vorgenommen, vornichtig erklärte. Eben dieses geschahe auch an dem Käyserlichen Hofe, alsder Franhösische Lnvo^e, der Mrquis äe Villars dem Käyserlichen Hofe