C 86)
Endlich, und dies iſt eine wichtige Betrachtung, wannkann ant leugnen, daß vas Mistrauen und die Unent—ſchloſſenheit des Miiſters, der ſchon eine gute ache ſich
vorgenommen hatte, nicht oft dieſes Gute vero nert hat,
und man darf ſich darüber nicht wundern. Die beſte Ansſtalt der Hberverwaltung zeigt nur zu oft im AnfangSchwierigkeiten, und der Vortheil der in der Folge dataaus entſpringen ſoll, iſt durch die Sucht der Menſchenzu ſplitterrichten und durch ihre Leidenſchaften verdunkelt.Es it alſo von groſſem Belang, daß das ürtheil des Pub—litums auch die nuͤtzlichſten Veranderungen noch unterſtuͤtzt,das iſt grade der Effect von den Berathſchlaaungen einerVerſammlung in den Provinzen, ihre Vorſchlaͤge gelangenzu dem Finanzminiſter, wenn ſie ſchon Stimmen fuͤr ſichhaben die ihm eine Gewaͤr ihres Ausgangs ſind, und erbraucht ſie nur ſo zu ſagen an ſich ſelbſt zu betrachten; dieFurcht, Anſoß zu finden, ſich herumſtreiten zu muͤſſen,Gegenvorſtellungen zu hören kann nicht mehr auf feine Bezra'hſchlagungen Einfluß haben, und er laͤßt nun ohne weisters das Gute gelten, was er niemals gewagt haben wirde zu unternemen. Mann kann nicht leugnen, daß untereinigen Miniſtern groſſe Beraͤnderungen in Frankreich gesſchehen ſind; aber recht acht gegeben, hielten ſich alle dieſeVeranderungen wenn fie einem particularen Intreſſe zuwi—der waren faſt immer, an einer ſinplen Idee, als Unaſehn, Religion, gaͤnzliche Unordnung der Finanzen undwenn der Landébere einmal dieſe ſimple Idee gefaßt hatte,ſo mußte er wol zu der Beſiegung der Schwierigkeiten dasSeine thun. Die Veraͤndrungen mit den Auflagen, ihreEinteilung, alle Wohlthaten der Oberverwaltung endlich,