Vorrede.
trt t» mit nickt schrifflmäßiggekedktUtiLgcmktmt/daßdiekirchcklnemutt-rftv.
Angesehen d-eH. Schlifft nur von einer erntzigen mutter aller ^ctltgen weiß/
welche das obere Jerusalem tft/ 6 Li 3 r. i v. 26. Lbr. xii. rr.
31, Niemals aber hat sie denen gottlosen und heuchlern/vtelweniger derabgefallenen Clerrseydiefreyheit gegeben sich eine Mutter zu nennen/ und damitsichiriderallezeugnüssc/crinucrungenundbesserungenzuverpalltsadtrenundzu
'vertva! ren. Dre wahre reine Gemeinde ist von ansang des Evangeltt und derApostel zelten her eine jungfrau und braut CHnsti gewesen. Die falsche abge-fallene kirchcaber ist nach dem zeuguüßder ersten Lehrer und vermöge des untenfolgend en benchts zur huren worden / mit» hat unter Con tta n tino m durch drecon.fmc uud unvorsichtige auffnehmung aller Heuchler und bosru/wtkauch durch dtcnatürliche vcrnlchruug und fortpflantzung der falschen Christen viel mtllrouenbastar-cgezeuat/rnttwelchcn aber kciNwahresgliedC^rtstizu schaffen hat.
z 2/ Gesetzt aber/ möchte jemand drucken/ daß diesem also sey / so mußt\ andoch dre Itcbat alten tu ehren halten/und dem alten-Noch seine schände mttchara mchl auffdcckcu. Dem rch aber zur antwort gebe /daß wofern d loch undaude' er alt cuuus. rer vorfchreusehlcr gautzmcht entdecket werdensotten / auch dtcH. Schrich selber und alle Historici keines htcvon erzehlcn dürfften. Es wäreauch noch tvol fragens roerth / ob eben alle und jede Personen und Gemeinden mtftem vAdcrbuüß demNtoah zu vcrglctchen waren/ da dre wemgsien nicht nurst ibsi u- cht fromm / ohne Wandel und rm Göttlichen leben gewesen/ sondern auchsolches Wandels Möglichkeit offr gelaugnet haben oder noch laugneu. Zuge-
von der ernstbaffteru / mitletdrgen uud warnenden erzchlung eines warhctisu-chendcngcmütl s wettunterschteden ist*
33* Auswelcheusobcwandtenreiorjonenmttnichtknalsobaldzusthltcffcnist/matiMnffedcnjemgkNpcrsoucnoderGemeindenscrndscyn/dcrenclend'entde-ckn werd» Denn wenn das so lang gebrauchte sprüchworr noch wahr seyn soll/so kan man ja wol auch rlacou^ und aller menschen freund bleiben / ob man gleichdie wachest über alle liebet. Wer dieser freund ist / der lt ebet auch ihre lrebaaber:und gesetzt / daß er selber oder scrn bester freund etwas unrechtes bcgtkugc/so wür^de er auch mit vertust ftluer vorthctle doch die wachest urcht bclctdigen. Werwolle denn lange über die ungehalten ftyn/wclche lieber der warbest genteluenlohn (wreer lNderfemdschafft und Widerspruch derlügen bestehet) auffsich neh-men/als ihre belerdrgung? waren lauter friedcmachcr und ltei Haber rüder kst-ehe allezeit gewesen/ sodürffte manauch kclnknsolchengrcuclcrz.hleu/ sondernhatte nur deuckmale der liebe und rvarbctt darzulegen.
34* Daßaberetuesolcheunpartheyrschewahrhafftel-cissioiffeinesthmah-sucht/sondern ein wcsendlich stück der Historie sey / ist so gar auch aus demconicnsallervölckerunstreitig. Daherodrcftmalleandcrcncbcndingeuudabsichtenwct-chen müssen.-so baß kcm verweinter elffer/kem schernoderdergleichen sovtcl^e-ctir bey v.rstandtgcn findet/sich durch ctmgcnebcl des dklrugs/ heuchcley/vorgc-gebemnrermgkctt/alterthums/diecinmalbcllgemachtenaügenblcud.nzulaffri.Dcunsonst wodie historische erzehlimg stlbstivancket/ungewiß/ einsetttg/scla-vtsch/semrisch und verkehrt ist / so wancken auch die darauffgebaueken schlaffe /die daraus gehoffete weißheit/und der gantzc ü< rrgc nutzen. Der sinn und be-gaff des Lesers wird ebenfals auch ungewiß/ partl-cytfch/ sclaviscy/secttrisch undverkehrt/rveil erslch auffdergleichen postulas und nypolNc 5 c 5 gestÜtzst bat.
G. Je Höherund wlchtlgcrnundiejentgeusichensind/welcheGOttunddenervigenunstcrblichengcistdcsmenschen angeben; jcnöthigerisr darin orelawlere nuverstcllle dürbe rvarheit zu behaupten/ absonderlich wo diese zu cutschkl-düng derer fireiligkelttnapplicilet werden will. lllnd aus diesen Ursachen kan dieKirchcnl-istorik/wo sie just seyn soll/desltchtsdcsv^.G .esund desscuworrcsmmu ermehr entbehren/ weil ohne dieses solche dinge Nimmermehr verstandenoder entschieden werden können/wiebereitstmemgang der abbtldungerwiesen
ltmenschoderhench