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TH.U. B.xvil.Cap.xui.
„unc- und daß niemand an diese are zu reden^( mdc verbunden fiy (von der H. Dreyeinigkeit/lx* xviii ‘ z-Personen in Gott/ ) nochselber peinigen joUe/ wie er das woreDon person versieherc. (g) Und weiter: WirMisto eigenen dem Sohn Gottes alles zu/was
und seiner heilige schrisst deutlich zueignet- aber die meisten Puncte werden durch tjulffe der
Qottpeif> ^ tr bienne» gerne/ ja urgiren es / daß vernunfft daraußgezogen/wie es schon von v,e-iln>M
chlsMUM.scrtptur-tlem xro xarvulirzu
Auß welchem gründ danauch so viel ungleiche /mcund dem Geist GOttes entgegen stchenbemei-M^».
nungenherkommcn.JmRackauischmCar.chi-Md?
smowird die gewißheit/ Vollkommenheit undklarheitderH schrifft zwar weitläufftig bekam/ aoffdir
X 0 iv bekennen gerne / ja urgiren es /er alles habe / was der Vatter hat ge-ben/ und der Sohn nehmen können / ja
len allzudeutlich gewiesen worden. Hier wollenwirnur die vornehmsten Puncte, worinne diese
was nurderVatter hat/ außgenommen leute sonderlich den andern partheyen weder-das/ daß er Vatter ist. Dieser hakalles sprechen/ mit ehren eigenen Worten küi tzlich an-von sich selbst / und Christus von dem
Vatter aufsdieaUer-vorrresslichste undvollkommenste art / als der warhassti-ge/ eigene unb erngebohrneSohnGoe-tes deß Vatters/der seiner ewigen naeurund Gottheit völlig therlhafttig / unddaher mit einem warhaffeigen/und überalle namen erhöhetem namen/Gott überalles/ hochgelobevin ewigkeit / der anMajestät darinnen alleinunter dem Vat-ter ist / werl er sie von dem Vatter hat/und der Vatter / als er ihm alles Un-terthan gemacht/sich selbst aussgenom-men: und also dem Vatter so gar gleich/so weit die unendliche liebe nach deßVatters Macht den Sohn ihr hat gleichmachen können / dahero der Sohn ei-ner so vollkommenen / und nach alleneygenschasiten der Gottheit absolutenVollkommenheit ist / daß er nicht voll-kommener von Gott dem Vatter styn/oder gezeügek werdenkönnve/wann wirNun etwa nrcht alle arren und stuffendieser unendlichen Vollkommenheit ver-stehen/ und in bieftm hohen geheimnißvielleicht anstoßen/ indemwiralso undbillich die höchste Hoheit und würde deßSohnes verehren/ daß wir nicht inzwi-schen denvorzug deß Vatters verletzen /so wird die höchste biHrchkeit und be-stheidenheir deß Sohnes/ der hievon sooffe/ so deutlich und chrgfältig geredethat/ wie auch die höchstegütigkert undleutseligkeit deß Vatters/ der sich solche
führen/bloß darumb/daßder leserohnebeysorge einiger verderbung oder falschen allegationdavon einigenachricht und begriff haben kön-ne. Da zuförderst wol in acht zu nehmen ist/daß sie nicht alle in ihren Meinungen so gar ein-stimmig seyn/und einige vor recheeArianei /an-dere vor Socini Nachfolger gehalten werben /noch andere als Edectki ihrem eigenen sinnnachhängen/und so weiter- Dahero auch KE-deductor deß Teutschen gcjprachs vvnmmr- ander nitschiedenen artickeln der Religion / und von der alle einizwarhafftigen und heiligen Dreyeinigkeit/ swci-^'chesanno r682.iN4toherauß kam/) von8»cinoaußdrücklich bekennet / daß er semeir«thümbervou dem LodundopfferChn-sti/von der Laust/ vom Recht der Christ lichen Obrigkeit / und von der natürli-chen erkannrniß Gottes gehabt-(r)
(0 Vid.p,ij.
Z2. Von dem streitigen Punct wegen dttDLh
Gottheit lauten ihre eigene bekanntniffe also : murat«
Unter andern ist diß das sürnehmste/daßman"^M
wiffe/ daß in Gottes wesen nur eine person"^ist. Beweise mir das ? Das beweise ich da-"M».mit/ smtcmahl das Göttliche wesennuremig"in der zahl ist/so können keines wegesvieher-"soncn darinnen seyn. Dann eine pcrson ist"anders nichks/alscin verständiges unzeMiliü-"cheswesen. Sage mir / wcicheift diecinige"Göttlicheperson? EristdereinigeGOtt/det" .Vatter unsersHErrnJesu Christi. Womit'' 2 '.,,beweisestudas? MithellenzeugnissenderH."schrifft/wclche sind die/da dcrHEriIesusalso"spricht: Das ist das ewige Leben / daßsiem
hoheitklärlich zueignet/ nicht über uns! kennen dich (Vatter) der du allein wahrer"zürnen / die wir beyde mit dem allerhoch- j Goltbist/fobXVlI.z. UndS.Paulusfagk"
stenGottesdienst in tiefsftem gehorsamverehren/us.w. (r)
Schlichtingius in Notis ad Grotii Votum pro Paccproleg. p. 17. Hunnius Epitome Credend, Cap.V.£.79. & SS. p« 4 s. 48- (r) Stanislaus LubienicciusXib.IIl.Hist.Reform.ci8.p.3or.
31* Bey diesen und dergleichen erklärungenwird ein Christlicher Leser solchen leuten gernewünschen/daß sie doch Christum Jesum in sei
l.Lor.VliI.6.WirhabennmtinenGottden"Vatter/auß welchem alle dinge. Und EpheOIV-4.Es ist ein Gott und Vatter allcr/dcr da “ist überalle/und durch alle/und in alle- (r)Daö"sey fern von UNS/ daß wir die H. Drcyfaltig-"keitläugmn sollen/ welche da ist GDtt der "DrrVattcr/Sohn und Heiliger Geist. Habeich" Msienichtoffentlichbekannt ? Zwar was das"
ner ewigen krafft und Herrlichkeit bey sich in ih- Wort Dreyfaltigkeit belangt/ so woltt ich"reu fielen wahrhafftig und wesentlich besessen/ ^ mit Luthcro wünschen : Daß man Gott"
geschmecket undgenoffen haben möchten / da-mit keiner vöm sakhan/ der vernunfft / eigenge-jälligkeit/sectirerey odermenschenanfihen ver-leitet/ dessen Glorie und Majestät beleidigenmögen/ welches ja allen wol zu gönnen wäre.Es haben aber gleichwol nochimmer vieleauß-drücklich/und wider den klaren sinn Christi undfeiner Apostel/die vernunfft allem und einzigzum außleger der schriffe (welche sie sonst vordie einige norm deß glaubens erkennen/) an-gegeben und zulassen wollen/ wie unter vielenMß der vorrede über Joh-Biddells seinen Cate-
(Sott nenne / nicht Dreysirltlgkcit / weil “esnichtnurkaltstnnig/wleersagtt/lautct/son-"
dernauch fast lächerlich / in dem einsiltigm"wesen deß unslchtbarcnGottts Areyfalligkcit^
suchen/oderwasdreyfäitigcsnennen.Abcles^
gehet nicht anders dafilbjt zu/wo man an jiall ^derheiligen jchrifftund werte Gottes / men-^^
schenworre und tand einführct/als wolle man ^
esbrssermachen. Jaichwolte mit
wünschen / daß dieses und andere dergleichen^
Wörter von GOttgantz abgeschafft undgrchm würden. Ihr glaubet aber nicht/dap