wieauchvondemndißmaibedeW-gen annten Heydrn rc.
AahkLivc:. (o) Ap.Hilarmm l.c.p.443. (?) lbid.p.429.Sc4Zs.
fctPMDC 4 6 '* ieqq. Leo Allatius ap. Eliam VeieliumLAXXV 1 II. Defens, Exerc. ;de EccL Grac. p. 100. seqq.
(cj) Idemibid. p. 102* Hilarius l.c. p.455, Re-jgeuvolfcius I. c. p. 463. Tenzelius l.c. p. 480.leqq. Theatrum Europium Tomo III.P.976.&C.
©da 4 * Sein ärgster ftind ulid Verfolger Cyril-
Successor J. us Contari ODCl’Berrhoensis bekam durch die-Cyrillus fm Mord das Patriarchat, und hielt es auß-coorari. drücklich mit dem Pabst/deßwegen ihn diePa-pisten sonderlich gerühmet haben. Gleichwolaberverrathen sie diegreuel dieser Personen undHandel allzudeutlich / wenn ste bekennen/ die-ser wäre dem Lucari deßwegen so feind wor-den / weil er ihm das Bißthum zu Theffalonichversaget hatte. Er hat auch nicht lange überein jähr das Patriarchat genossen / da er baldin die Barbarey relegivt / und Hernach stran-gulivt worden. (r) Ihm hat snccedirt Par-Farthe- thenius, der des Lucaris gedachte Confeffion
«ius. öffentlich verdammet haben spll / und auff ei-nem Synodo die alten principia der Grie-chischen Lehre wieder hervorgesuchet/ darübersich die Lutheraner und Reformirten unterein-ander sehr zudilputirt haben / mit welcher Par-they es dieser mann gehalten hätte, (s) Un-geacht er weder Lutherisch/noch Reformirt ge-kaithe. weftn ist. Es hat ihm aber noch ein Parthe-niusll. nius anno 1646. succedi vt/tfbei' welchen MÜN
klagt/daß er auch Ealvinisch gewesen: (t) Da-hero sonderlich die Papisten daselbst nicht ge-ruhet / biß ste ihn wieder herunter gebracht/zumal er die grosse Summe/der 6ooooRth.womit er das Patriarchat erkauffen sollen/nichLentrichten können, (u) Dergestalt findet mandurchgehends auch in diesem Seculo nach allen- umbstanden handgreiffliche merckmahle desallgemeinen und rieffsten Verderbs unter denGriechen, (x)
jr) Allatius aliique ap. Veielium l.c. & ipse ib.p. 104. Hilarius p>440. 46.0. seqq. (s) Vid,Georg. Fhelavius ad Christ. Angelum dedicat.Hilarius l.c. p.4Ä8, 471. 476-Hornbe-kius Summa Controv. Lib.XI. p.985. & omni-no D.Joh. Olearius Orat, inaug. (t) Hilarius p.482. Conf. Hornbekius l.c. p, 9 S^. (u) Hi.
larius p.48}, (x) Vid.omnino Philippi Cyprii
Gluonicon Eccl. Gr. & in eum Hilarius acEpistolae Grsecorum ad D.Jo.Olearium. Rycau-ti Hist. Status praesentis Eccl. Gr._ Eustratii Joh,Zralo-^ski Delineatio Eccl. Orient, cum not.Gundlingii Tho, Smith I. c. EI, Veielius Ex-ercit. de hod.Eccl.Gr. Jac.Goar EuchologiumGraec. Paris . 1648. &c.
' 2ahr Mae.
Übriger
, au s. Den übrigen äusserlichen staat/nach ih-Mllddc'.ren Bißthümem/ vi-rc-sen, Kirch-Gebräu-Srikchen.chen/und andern Umbstanden achte ich hiervorunnöthigdurchzugehen/weitdoch aus allenund jeden das tieffe elend dieser armen leuteschon in den vorigen Secuhs zusehen gewesen/und derselben genaue kundschafft wenig odernichtsdienenkan. Wem es gefällt/ der kandie neulich verteutschte beschreibung des Hrn.von Ricaur nachlesen von dem gegen-wärtigen zustand derer Griech - und Ar-menischen Lirchen/ (Francks. 1698.) IhrAberglaube giebet in vielen dem Papistischennichts nach / und was sie noch aus der altenkirche von traditionibus Übrig haben / dasAberglau» ist mit so vielem menschen-tand / Übeln ce-■ sfhenX remonien und absichten / sonderlich mit dem
vertrauen auff das äusserliche werck gantz I nier mche aim
ABH. Anderer Lheil«
geschändet und zu nichte gemacht. Ihr grö-ster Gottesdienst bestehet meist in Gebergen zu"^ « »6derMariaundandernHeiligen/welchesie nach^^^"'der larve aus ihren büchern herpläppern / da-von der kurtze wegen nichts weiter zu sagen
l &(jl Dle Pfaffen sowol als das gemeine unwissm.Volck sind fast durchgehends so unwissend /Edaß sie auch gemeiniglich von ihrem Glaubenwenig Nachricht können geben, (z) Und ob-wol diejenigen/welche etwa zu uns heraußge-schicket werden / gemeiniglich noch feine ver-ständige Leute sind: so ist doch leicht zu erach-ten/ daß sie hierzu die allergeschicktesten auß-lesen. Obgleich im übrigen auch nicht ebenzu leugnen ist / daß GOtt auch die Seinigenunter diesem Volcke habe/die ihn fürchten undrecht thun. Doch mag die menge derer Un- on j übn',gläubigen und Gottlosen die andern wenigen gcs rim*.gantz verdunckeln und unterdrücken. Undweiß ich nicht/ ob die erfahrung es bestätige/wag Allatius rühmet: daß durch gantz Gric-| chenland zwischen München und den übrigen° Welt-Leuten kein unterschied zusehen sey / in-dem diese sowol als jene die vorgeschriebeneFasten und andere Übungen undEasieyungengantz genau in acht nehmen. (3) Das meistevon diesen dingen ist/wie gesagt/ mit sehr vielsupsrttition vermenget/die ohnedem aus denmeisten Griechischen Geschichten hervor bli-cket. Wie sich denn noch in diesem seculodie Griechen mit denen Lateinern über dem sogenanten Kripplein EHRisti/oder dem Ort/Zanckübcrda EHRistus gebohren worden/ vor demdcmkripp.Ottomannischen Hoff gar hefftig herum ge-^.wLb«»zancket haben/und damit denen Türcken ma- 1 “'terie zu spotten gegeben, (b) Anderer solcherproben zu geschweige«.
(y) Vid. G.FhelaviusNot, adC. Angelum Cap.XXI.p. 142. (z) Regenvolsius J.c. p.4ÖI. (a)Lib.de Libris & Rebus Ecclesiasticis Gracotump.4. ( b) Sam. Andrea: Epist. ad Tenzclium
l.c. p.485.
6. Die lehre derer Griechen ist im vorigen Mc lehrebuchnothdürfftig vorgestellet worden/ und indiesem seculo haben selbige die Lutherischen reinPheologi selbst vvr eine gantz reine Theo- und gutlogte/ ( integerrimam Theologiam ) ^UNd diLswuesm.Griechen vor solche Bekenner erkläret, (c)
Wie sie denn auch schon längst diese leute cnt-eutschul,schuldiget Haben /daß bey ihnen/rmgeachtdigck undvieler mängel / und derer beschuldigten vcrfoch-irrkhümer und ärgernissen/dennoch ge-"»-nugsame mitte! zurseeltgkeit seyn. Deß-wegen ste nicht zweifeln / daßauch in selbigen (Bemeinben ein außer-wehltes Haustein Habe/ und daß der mehrals barbarisch seyn muste / wer alle undjede verdammen wolte. (d) Sie mercken mit denauch an/daß die Griechen mit de»Protestan-P:ote,r<in.ten in folgendcnPuncten übereinstimmen, gmi,
1 . Daß sie den Primat der komischen
väbste nicht erkennen. ftn pun »
2. Die Heilige Schrissk ttt ihrer nruk- cttn-ter-sprache lesen/auch in derselben ihrengSttesdienst u,rd gebet der kirchen ver-richten/ wie aus den Syrischen / Arme-nischen/ Abyssmischen/nnd andern Litur-
^ 3 . ^eTradition vttdSatzvttg derRö-mer nicht annehmen-
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4 -Die