wie au ch denen so genannten Naturalisten/ veistenrc.
öfl ' nic ^ weniger bey D. Müllern UNS andernilxxvui.imm- denen Atheisten ohne bedcncken gesttzetwrrd/wovon wir unten hören wollen. Zugk-Drcckliv^ schweigen daß der noch lebende alte Friedrichgen/ Brecklmgvonihmebenfals als ein Atheisie an-
ge sehen worden / weil er den mißbrauch der Bi-bel und andere gemeine argernisse mit allzuhar-tcnexxreLoucn vorgestellt gehabt. Äon de-/rnZeillm nen andern/ als ^n§e!o Mariano , FriedrichMaria. wahrmunden und dergleichen haben schonE- unterschiedliche nähere rrinnerung gethan/wie
^ ucmlichsd wenig als Juftinus Martyr und' viel alte Lehrer Atheisten heißen können / weilsie etwan Christum vor das licht gehalten/ dasalle menschen und auch die Heypen ohne daspuecium Äussere wort erleuchten könne.Den krancilcumVuccium haben wir schon im vorigen buch ge-and an» nauer angesehen: von Peirerio, Campanella,tote. Spinosa , Potorio oder Hochburgen und an»dern/dic v.Müller gleichfals in diese reihesetzet/wirdandcrswozurgnügedasgegentheilgewie,sen.
4. Wir werden bald unter der zahl derer
veisten/ Naturalisten und Larltuclinariorum
noch mehr exempel hievon antreffen : jetzo ge-dencke ich einiger klagen / daß der Atheismusin diestm scculo gar gemein und hauffig zu fin-^liei- den sey. Und zwar vornehmlich der jenige /smus Pra. welcher in der Praxi bestehet / da ja alle gottlo-«icus. ft in allen ständen in ihren hertzen wündschenund in derthat so leben / als wäre kein GOTT-In betrachtung die jenigen die gröffestc anzahlderer so genannten Christen ausmachen/ wel»chein eurer aKeÄirten unempfindlichkeit undentfernung von G O T T nach eignem willendahin leben / und durch allerhand schlüffe ih-res verkehrten gemüthes dahin zu reichen sichbemühen / daß sie es zu der höchsten staffcl dergottlosigkeit/d-i.zur cntziehung von aller furchtund empsindung GOttes/seiner gerechtigkeitund straffen bringen möchten/ ob sicgleich sel-bige in der that und im innersten gründ ihrer seelnimmermehr erreichen können. Wovon dieGelehrten sonstvielciisputirens machen. ( c )Unter den Daß aber dergleichen Atheisterey oder ungöttli»Lehrer», ches wesen auch in diesem seculo zuforderst un-ter denen Lehrern selbst mehr als zu sehr imschwänge gegangen / haben auffrichtigeper-sonen gerne gestanden und beklaget. Was« m fä, vor Atheisterey bey dem kätzer-machen und un-tzerma. terdruckung aller Göttlichen warheit von der«he». Clerisey offte getrieben worden / haben wir rm
eingang dieses wercks bey den anmerckungenvon den katzer-geschichten aus Johannis Las-send politischen geheimnissen der Atheisten ge-sehen. (6) AusdiesenhatdieklagecmandererTheologus wiederholet / daß es viele un-ter den Predigern gebe / die zwar dieReligion vorgeben / aber keine yat-ten / bie sie den Läyen zwar vortru-gen / aber selbst nicht hielten / die Re-ligion zum deckmantel brauchten /<S0€C im mund / aber niemals imhertzen hatten. Die alles vor dre Re-ligion / aber nicht nach derselben re-gul thaten / und alles was Z» rhremstaat dienete / Atheistlfcher werfe be-haupteten. (e)
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{c) Vid.vel Gisb.Voetius To.I.Disp,Seiest disu.j. 3 a 5 tMDC.&seqq,dc Atheis. pag.ny.Ho.seqq.i66.Fran. lxxxvihkius in Atheisqjo convicto Spizelius in ScrutimAtheismiJo.Diecmannusde Natura), pac.2 6 .
Calovius Syst. Tom. II. pag. 13a. imprimis Pe-trus Po'irct. Cogit. Ration, de Deo, Anima 8 cMalopraelim. pag. so. Henricus Morus Anti-doto adv. Ath. Lib. III. cap. 16. n. ,s. pag. 141.
T01n.Il, Opp. Bircherodius. Müllems, Wau.nerus&c. ( d) Vid.ejus Arcana Polit,n. XI.pag,i96. seqq. (e ) Theoph. SpizeJ ius deeradic. Atheismo p, 11.
5. Solche leutc hat ein anderer Lehrer The- Lheoko,alogische Atheisten getrennt / undgeklagt: 3'lch.e %•^fß es ihrer zu dieser letzten zeit mehr
als zu viel gebe / welchen st sehr nach der Luch„a.kappe verlange/ und sich eines so hoch »er»,gefährlichen und verantwortlichenamees unrerwinden. ( f ) Und noch einneuerer Scribent schreibet hicvon: Jetzigerzeit gibt es viel Wissens / wenig gewiststns/ viel gelehrte/ wenig bekehrte. —wenn GDtk einen paprcrnen oder ge-mahlten Himmel hätte versprochen / stglaube ich / keine welk - zeit würde demHimmel mehr Christen liefern als dieunstige / mästen schier der meisten Chri-stenthum in papier und in der mahlere?eines gefärbten glaubens befielet- (g )
Welche Worte eist anderer also bestätiget :
Die klägliche erfahrung lehret uns / baßviel Gchristtgelchrte so leben/ so schrei-ben/ reden/ thun/ daß unserkheursterErlöser / wenn er setzt sichtbarer weistausserden wandelte/ ohn allen zweifstldas weh! weh! weh! über sie schreyenwürde / wie er ehemals über die Jüdi-sche gethan / man muß manchmal vonwelk - leuten ihrenkhalben solche Wortevon der Religion / vom EvangelischenChristenthum / von der Theologie hö-ren / daß grosse lente bennamen habenbey den welk - gesinnten / als glaubtensie nichts / und gebrauchten sich ihrergelehrrhest und wistenschasst als einJurist / oder Aryt / oder ander künst- -ler der ihrigen/ ihr brod und geld damitzu verdienen / und einen grossen namenin der welk zu erlangen. Und noch einer:
Das sind eben die eigentlichen Athei-sten / die in ihrem predig - Amt ohneGDtk sind / ihrer Verantwortung ver-gessen / bleiben in der stcherheit biß anden todt / zu denen G D T T sagt psah;o. rc. (h)
(f ) 0 . Christian Rorrlwlt Schwere bürde desPtt.
dig»amtsp.^f- (g) EraßnusFrancisci MRUhk»
stunde» p.u.p«7)r. (hj Scriver Scelcn^Scbatzp. iv. p. lk)if. m.J oh. Blocks untergehendes Lu«therthum in den Predigten B. i.p. zi. ,
6. Bey dieser bewandniß vielcrLehrer selbst Meiste,und ihrem ärgerlichen und offt ungöttlichen we- g"Lsmist es kein wunder/ daß so vielezeugnisse und^h, ^ ^klagen von der eingerissenm Atheisterey istimLu.Teutschland/ und vornemlich in dem Luther-ther,thumselbst vorhanden sind/darauß ich nur elli- wum-che hersetzen wil. Diese Pest hat bißheroweiter um sich gegrissen / als »nan woldencken kan / und ist zu besorgen / daßnichtin kuryem wir in Teutschland dw-
str greuel wegen ein rechtes Jkalren o-der Frankreich sehen möchten, (j)